Candida albicans

Hauptausrichtung ist hier das Thema Heilpilze, aber nicht nur...

Candida albicans

Beitragvon Marlene » Di 8. Jul 2014, 10:59

Ich stell mal hier die Frage weil ich nicht weiß wo ich sie sonst hinstellen kann.

Weiß jemand was man bei Candida albicans tun kann? Ich habe schon verschiedene Pilzmittel vom Arzt ausprobiert, hat alles nichts geholfen. Der Spucktest bestätigt jedesmal Candida. Manchmal habe ich auch eine total belegte Zunge, es ist zum Verzweifeln.
Du kannst nur einmal in Deinem "Haus Körper" wohnen. Ist es kaputt oder zugemüllt so kannst Du nicht einfach in ein anderes Haus umziehen.
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Re: Candida albicans

Beitragvon Richard R. » Di 8. Jul 2014, 11:09

Candida albicans sollte nicht unterschätzt werden. Viele sind „infiziert“ und wissen es nicht. Der Arzt ist oft total überfordert wenn es um Candida geht, er kann ihn nur schwer diagnostizieren.

Candida kann die folgenden Symptome generieren:
- extreme Müdigkeit
- Haut- und Kopfhautprobleme
- Verdauungsprobleme
- Organschäden
- Kopfschmerzen
- Gelenkschmerzen
- Depressionen
- Gedächtnisverlust
- Schlaflosigkeit
- Sensibilität für Düfte oder Gerüche
- „Nebel“ im Kopf
- Reizbarkeit
- Allergien
- wiederkehrende Scheidenpilzinfektionen
- unregelmäßige Menstruationszyklen
- persistierende Blasenprobleme
- Fußpilz
- Prostatitis
- Impotenz
- Ohrenentzündungen
- Hyperaktivität
- Verhaltensstörungen
- Lernprobleme

Letztendlich können durch Candida schwere, degenerative Krankheiten entstehen. Durch die ständige Be- und Überlastung der Körpersysteme können diese ihre Arbeit nicht mehr zu 100% leisten. Schwere Krankheiten bis hin zu Krebs können die Folge sein.

Es gibt Antipilzmittel, allerdings habe ich gehört/gelesen daß einige davon selbst krebserregend sein sollen. Eine wirklich gute und gesunde Alternative stellt BIO-Kokosöl dar. In Kokosöl ist ca. 8 % Caprylsäure enthalten, welche fungizid wirkt. Auch die Caprylsäure in Kapseln wird aus Kokosfett gewonnen, hier fehlen jedoch die vielen wichtigen Biovitalstoffe aus dem BIO-Kokosöl.
Tierische Fette bestehen aus langkettigen, gesättigten Fettsäuren. Kokosöl hingegen besteht aus gesättigten, mittelkettigen Triglyzeriden (MCT). Diese Fettsäuren sind leicht verdaulich und werden als wichtige Bausteine jeder Zelle betrachtet. Sie verbessern die Aufnahme von Calcium, Magnesium und der fettlöslichen Vitamine.

Forscher des Athlone Institute of Technology (AIT) in Irland entdeckten, dass BIO-Kokosöl dem Wachstum schädlicher Mundbakterien und Candida albicans effektiv entgegen wirkt.

Täglich einen Esslöffel BIO-Kokosöl hilft Candida albicans über die Zeit einzudämmen.

HINWEIS LEBER:
Fuselalkohole, welche Candida bei der Verwertung von Zucker produziert, belasten die Leber stark. Zusätzlich sollte man beachten daß durch das Absterben der Pilze und damit Freiwerden der Pilzgifte die Leber noch mehr belastet wird. Deshalb am Besten gleichzeitig die Leber unterstützen mit warmen Leberwickeln und der Heilpilzmischung HEILUNG+ENTGIFTUNG (203). So werden die Gifte schnell gebunden, neutralisiert und „entsorgt“.
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Re: Candida albicans

Beitragvon Marlene » Di 8. Jul 2014, 11:14

Ja genau Richard. Einige dieser Symptome habe ich auch.

Ein ganzer Esslöffel Kokosöl? Ist das nicht schwer zu schlucken? Und das jeden Tag? Wie lange soll man das denn machen?
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Re: Candida albicans

Beitragvon Richard R. » Di 8. Jul 2014, 11:37

Hallo Marlene,
1 EL ist doch nicht schwer. Kokosöl kannst Du als Brotaufstrich anstatt Butter verwenden. Dann kannst Du das Öl zum Backen, Braten, Dünsten nehmen. Es gibt so viele Möglichkeiten Kokosöl mit in die Ernährung einzubauen. Nur in der kalten Küche (Salat etc.) ist es eher nicht so gut zu gebrauchen.

1 EL Kokosöl hat etwa 20g, Du solltest täglich mindestens 50-60g Fett zu dir nehmen um die Zellwände ausreichend mit Fettsäuren zu versorgen. Ok, die meisten nehmen 150g - 200g täglich zu sich was deutlich zu viel ist. Diese Rechnung habe ich nur mal aufgemacht um Dir zu zeigen in welchem Verhältnis Du die Menge von 1 EL Kokosöl sehen solltest.

Wichtig bei Verwendung von Kokosöl ist daß man deutlich weniger braucht als mit anderen Ölen/Fetten.
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Re: Candida albicans

Beitragvon Richard R. » Di 8. Jul 2014, 12:20

Habe ich noch vergessen:

Candida wirst Du nicht so schnell los werden. Da muß auch eine Ernährungsumstellung stattfinden. Rechne mal mit etwa bis zu einem Jahr Konsequenz.
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Re: Candida albicans

Beitragvon Marlene » Mo 14. Jul 2014, 13:12

@Richard
Vielen Dank für die Informationen. Ich wußte nicht daß man Kokosöl für so viele Sachen einsetzen kann. Ich werde es mal probieren und schauen ob es besser wirtd.
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Re: Candida albicans

Beitragvon Susi Sorglos » Mo 14. Jul 2014, 14:03

Liebe Marlene,

eine gute Möglichkeit gegen Candida vorzugehen wäre der zusätzliche Einsatz von Heilpilzen. Hier kämen Cordyceps und ABM zur Stärkung des Immunsystems, Shiitake gegen Candida und Pleurotus für den Aufbau der probiotischen Darmbakterien in Frage. In der Mischung JUNGBRUNNEN sind Cordyceps, ABM und Shiitake enthalten, drei Fliegen mit einer Klappe. Obendrein ist auch noch der Reishi mit drin, der für einen guten Ausgleich des vegetativen Systems sorgt und die Leber gut entlastet.

Susi
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Re: Candida albicans

Beitragvon Richard R. » Fr 18. Jul 2014, 11:19

Das Problem bei Candida ist daß er zuerst im Dünndarm sitzt, wo er sich je nach Umgebungssituation erst einmal gemütlich ausdehnen kann. Irgendwann sieht man ihn dann als Soor auf der Zunge. Das ist so ein weißlicher/gelblicher Belag auf der Zunge. Soweit, sogut. So lange Candida AUF den Schleimhäuten sitzt stellt er noch kein allzu großes Problem dar. Klar stört er und klar stören uns seine "Fäkalien". Versucht man den Candida auszuhungern (Kohlehydratentzug) dann kann er erst so richtig zum Problem werden. Um nicht unter zu gehen begibt er sich nun tiefer ins Gewebe und zapft die Blutbahnen an um Nahrung zu finden. Auf diese Weise kann sich eine systemische Mykose entwickeln und die kann unsere ganzen Systeme durcheinanderwirbeln, kein schöner Gedanke.

Anstatt den Candida aushungern zu wollen ist es besser ihn behutsam einzudämmen. Zudem sollte man überlegen warum Candida so wuchern konnte. Das kann er z.B. nur dann wenn die Darmflora gestört ist/wird. Ob dies nun an Antibiotika oder anderen Situationen liegt sei dahingestellt. Eine Candidabehandlung kann also niemals erfolgreich sein wenn nicht gleichzeitig zumindest ein probiotischer Darmaufbau stattfindet.
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Re: Candida albicans

Beitragvon WISO » Sa 19. Jul 2014, 17:04

Die Bakterienkulturen im Dünndarm sollten immer gleichzeitig mit aufgebaut werden. Da gibts prima Probiotikas in der Drogerie. Auch eine gute Möglichkeit um die guten Bakterien zu unterstützen ist eine Milchsäuretherapie.
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