Multiples Myelom, Willis Krebsbericht

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Multiples Myelom, Willis Krebsbericht

Beitragvon WISO » Mo 20. Okt 2014, 22:28

Dies ist der chronologische Ablauf von Willi (Name geändert). Auch die Namen aller angesprochenen Personen wurden geändert. Die Beiträge anderer Teilnehmer wurden gelöscht, es geht hierbei ausschliesslich um den Ablaufbericht eines direkt Betroffenen. Deswegen liest sich manche Passage etwas holperig.

13.02.13 17:41
Hallo, eigentlich fand ich hier den Zugang nur durch Zufall. Aber vielleicht hilft Dirs, daß ich mit 68 Jahren momentan ums Überleben kämpfe. Da ich Sept.2011 an Multiplen Myelom St.3 erkrankte, damit erst in den letzten Lebenswochen im Febr.2012 (aufgrund meiner ständigen Borrellioseschübe) zum Arzt bin und nun lt. Statistik in diesem Jahr versterben werde, aber nicht will, weil meine Frau schwer gehbehindert ist, keinen Führerschein hat und auch sonst keine Hilfe und wir noch 7 kätzlein zu versorgen(wobei ich 2 und einen Wellensittich) haben. In eine Uniklinik gehe ich nicht mehr, dort bekam ich aufgrund der hohen Morphindosen noch einen schwersten Darmverschluß, Schläuche und Auffangsäcke durch die Nase. Ich wurde im Mai auf eigenen Wunsch entlassen. Meine Frau brauchte mich, und sterben kann ich zu Hause besser. Ich habe ein großes Gründstück und dadurch viel zu organisieren.
5 verschiedene Chemos haben bisher versagt( auch Velcade, Cälix, auch Revlimid und Talidomid), 3 Blutwäschen haben mich voriges Jahr zunachst überleben lassen. Auf Schmerzmittel muß ich nun kpl verzichten, da ich außer den Verstopfungen und andererseits wochenlangen Brechdurchfällen auch noch kpl. blutige lebensgefährliche Hautablösung( von Vfend, Antibiotika und Lyrika) bekam. An schweren Nervenschäden und -schmerzen vor allem in den Füßen leide ich immer noch und geh diese mit vit B Komplex, B5 und alpha-Liponsäure an. Nicht, daß ich den Ärzten nicht vertraue, aber wenn die Chemo versagt, einen Plan B gibt es nicht. Meine jetzige Chemo Bendamustin/Prednisolon wirkt seit August und drückt die IgG Werte auf 20-30 zurück, aber nicht ewig und wird in diesem Juni/Juli lt. Studie von den Krebseiweißen, die sich ungehindert vermehren, ausgelacht und überflutet werden. > 24 der 28 Patienten sprachen an (86%), vier davon mit einer kompletten (14%), sechs mit einer sehr guten partiellen Remission (21%). Das progressionsfreie Überleben lag bei median 11, das Gesamtüberleben bei 19 Monaten

Meine Hämatologen geben mir keine ausreichenden Antworten mehr, nicht einmal in Beziehung auf Selenspiegel oder Homozystein, sie werden mir noch 2-3 Zyklen Bendamustin verabreichen, mein IgG liegt inzwischen bei 20-30, d.h. daß ich mich in dieser Remmissionsphase "einigermaßen wohl" fühle. Mein Allgemeinzustand ist schlecht, aber ich bin ein Kämpfertyp. Schmerztabletten stehen alle nur im Schrank, ich nehme keine mehr. Meine Hämatologen verbieten mir regelrecht alle Nahrungsergänzungen und Selbstmedikationen, deshalb werde ich sie auch über mein Vorhaben nicht informieren. Seit 20 Jahren nehme ich schon zusätzlich Vitamine und Mineralstoffe zu mit, seit 1995 auch Q10, jetzt auch als QH. MSM und wahrscheinlich zuviel Lachsöl. Da ich seit 2008 durch eine Fehldiagnose chronische Lymeborrellliose bekam, bekämpfte ich diese mit tgl. 15ml-20ml Silberkolloid. Im Febr.2012, der Woche der großen untersuchungenund Bestat. des Myeloms in Endstadium war ein Nachweis von Borr. im Serum nicht mehr möglich, dafür aber HepatitisA. Also bekam ich die Wirksamkeit meines Silberkolloids quasi bestätigt. Zur Zeit bastel ich mir meine eigene Chemo zusammen aus Naturprodukten, die ich oral einnehme. Momentan bin ich bei 30 bitteren Aprikosenkernen tgl. und werde jede Woche um 10 erhöhen. Grundsätzlich muß ich aber dazu die Zellmembranen ausreichend durchlässig machen. die gesunden Zellen für deutlich mehr Sauerstoff, und die kranken Knochenmarkszellen und die Osteoklasten mit Ihren härteren Zellmembranen für das Vit B17, B15 und Silberkolloid sowie Ellagsäure, evtl noch MMS. Welche speziellen Öle oder deren Substanzen und in welcher Höhe könnten Sie mir dies bitte empfehlen? Diese Frage habe ich mir inzwischen so gelöst, daß ich Krillöl kaufe, für den grünen Salat das Leindotteröl und zum Bratkartoffel Rapsöl mit Kokos kombiniere. Außerdem nehme ich noch Ananas und Papain. Natürlich muß ich auch einiges zur Entgiftung studieren, da ich mich ansonsten durch die selbst vielleicht erfolgreiche Behandlung selbst vergiften kann. Zur Zeit nehme ich nachts Silberkolloid in die Mundschleimhaut, früh nüchtern Zeolith, und tags etwas Curcuma. Leider ist mir noch kein Fall bekannt geworden, wo sich ein Mutipler Myelomkranker selbst heilen konnte, die Leute, welche ich kenne, überleben eine Remmission nicht lange (gerade mal 10Monate) und eine Stammzellentherapie auch nicht, außerdem ist dafür mein Körper nicht mehr dazu fähig. Die Frage ist nur, ab wann. Ich brauche Klarheit, um nichts zu überspielen, denn, falls ich diesen bösartigsten aller Krebse überlebe, möchte ich für andere ein Buch oder eine Broschüre schreiben. Das Buch von Willi Kern habe ich jetzt zweimal gelesen, er geht keinesfalls auf den Knochenmarkskrebs mult.Myelom ein, bei ihm sind alle Krebszellen gleich, diese Aussage wage ich jedoch zu bezweifeln. Nur auf Seite 145 streift es ganz winzig die Leukämie.
Zurzeit bekomme ich noch Chemo, aller 4 Wochen 1 Woche BENDAMUSTIN/PREDNISOLON mit großer Blutzuckererhöhung auf 13-15 und muß mir so sechs Tage Insulin spritzen. Dies wird meine Onkologin noch bis etwa Mai machen. Danach möchte ich den Krebs selbst im Griff haben, d.h. zumindest gut unterdrücken. Die Substanzen, die zum Krebszelltod führen, müssen mit einander gut harmonisieren, so wie Amygladin B17, Bromelin und Papain, Selen und Liponsäure, Ellagsäure und Q10 bzw QH, B15 mit mindestens diesen organischen Substanzen habe ich mir schon eine eigene Behandlung aufgebaut bzw Mitte März habe ich dazu ein genaues Schema. Man sollte beachten, daß beim multipl.Myelom( bei mir sind 9 Wirbel zerfressen und 2 schon zusammengebrochen)nicht nur die Leukos sondern das gesamte Immunsystem (bes das IgG, IgA) durch die aus den Stammzellen entstehenden Krebseiweiße sich nicht mehr entwickeln kann und durch den aufflammenden Krebs stets neu unterdrückt bzw fehlentwickelt wird. Beim MM, so meine bisherigen Erfahrungen, das Immunsystem stärken, ist unbedingt erforderlich. Aber weil das auch den Krebs hocherfreut, steht zur Debatte, den Zelltod nur der Krebszellen einzuleiten, ohne die gesunden Zellen durch irgendwelche anorganische Stoffe wie eben Chemos ( ich rechne auch MMS dazu) zu schädigen, da sich bei MM viel zu wenig gesunde Zellen aus den Stammzellen entwickeln. Leider habe ich auch nirgends lesen können, ob die bösartigen Eiweiße des multipl.Myeloms ebenfalls das Enzym Beta-Glucosidase enthalten. Dies wäre für mich wichtig zu wissen, denn nur da wirken die Aprikosenkerne. Ansonsten wüßte ich keine Überlebenschance, ( außer ich versuche dann noch einmal das MMS) nach Studien(USA,Australien) hat keiner von 3044 Betroffenen 5 Jahre Chemotherapie überlebt. Siehe Ganzheitliche Krebsberatung

13.02.13, 18:19
Danke für Deine freundlichen Hinweise. Momentan und solange meine dritten halten, möchte ich die Dosis allmählich erhöhen, wobei ich es über die Kerneanzahl allmählich und locker mitverfolgen kann, bis die Laetrile anfangen, auch die gesunden Zellen anzugreifen. Also dabei ist eine Überdosierung kaum möglich (schätze so bis 100-130 werde ich es hoffentlich schaffen. Danach sieht die Welt wieder positiv aus, wenn meine Ärzte keine Chemo mehr ansprechen. Infusionen möchte ich zunächst vermeiden. Habe noch mit den Chemos und Knochentropf genug. Geld ist hier im Osten knapp, - wir knipsen doch hier das Licht aus!! Zu den Kernen nehme ich vorher Gemüsesaft verdünnt sowie Papain, Selen und ein Stück gefrorene Ananas (gut für die entzündete Mundschleimhaut).

14.2.13
Richtig, multiples Myelom ist leider nicht dabei, nun sagt man aber dazu auch, es sei eine Unterart des "Non Hodkin Lymphoms". Lymphom ist zwar dabei, spricht aber wohl nicht gut an, das wärs dann für mich. Auch vielen Dank für die Kraft von Euch! Ich mach trotzdem weiter, ab übermorgen dann 40 Kerne. Ich hoffe, auch anderen helfen zu können, falls meine Erfahrungen mir recht geben. Übrigens, ich habe vor drei Wochen festgestellt, daß ich sauer mit 5,0 bin. Deswegen vielleicht der Krebs, na klar muß die Ernährung jetzt viel mehr Gemüse und Gerstengras enthalten. Seit 6-7 Jahren bin ich beim Kopp-Verlag Kunde, nicht nur wegen Gesundheitsbüchern. Mein Buch, sollte es dazu kommen, bin schon mit ihm im Gespräch. Übrigens wird bei Gehirntumor nach den Operationen mit manipulierten Viren im umliegenden Bereich gespritzt, die Uniklinik bekommt man schon raus, ich glaube Leipzig wars. Von sogenannten "Entgiftungskuren" halte ich nix, sehr teuer und meist nicht notwendig, weil der Darm sauber ist, entweder durch frühere Rektoskopie oder durch massenhaft Durchfälle durch Morphin, Chemo oder auch wie jetzt bei mir durch früh Zeolith-Klinoptilolith, die Aprikosenkerne, Curcuma und nachts Silberkolloid. Sicher gibt es noch preiswerte Möglichkeiten wie Clorella und Braunalgen, die ich dahabe, aber zurzeit nicht einnehme. Für Deinen Mann empfehle ich SABAL, hilft der Prostata unheimlich, nehm es auch schon lange. -Bericht gelesen "die Krebstherapie für reiche und arme Leute "Natriumbicarbonat" ist wirklich interesant - Nein ,ich tu es maximal ins Badewassr, es schmeckt scheußlich!
Alles Gute für Euch!!!

15.2.13
-Als erstes musst du dir bewusst machen, dass der Krebs keine Krankheit ist, sondern ein Symptom!-
Hallo, da muß ich Dir leider gegensteuern, nach meinen mehreren Nahtoderfahrungen, weiß ich wohl, daß Krebs eine sehr schwere und meist tödliche Erkrankung ist. Bei mir beispielsweise ist er deshalb so kompakt ausgebrochen, weil ich die Symptome über Monate mißachtet habe, da ich mich seit Jahren wegen chronischer Borrelliose selbst behandelte ( und sogar sehr erfolgreich, wie sich später herausstellte)

ich habe mit einigen Heilpraktikern telefoniert, die mit Ihrer intravenösen Gabe wohl bei Leukämiepatienten Erfolge hatten, jedoch noch nie bei multipl. Myelom. Für eine "Nichterfahrung" ist der riesige finanzielle Aufwand und das Risiko der vertanen Zeit viel zu hoch, deswegen werde ich meinen eigenen Weg verfolgen. Mir ging es seit 16 Monaten noch nie so gut wie heute und ich freue mich auf jeden neuen Tag. Ja, ich trinke tädlich Gerstengraspulver mit Wasser, Gemüsesaft und Saft mit Laurinsäure und zusätzlich Kapseln dazu. Meine schwer gehbehinderte Frau beobachtet mich jeden Tag ganz genau. Heute früh stellte sie bei mir einen schweren Atem fest. So lautet denn meine Entscheidung bezüglich der Aprikosenkerne zunächst auf 35 zu erhöhen und dann aller 5 Tage um weitere 5 Stück, wobei ich jetzt nach vorheriger Enzymeinnahme jede Stunde 8 Kerne sehr gründlich kaue. Wenn man weiß, wie sie helfen, schmecken sie auch gut ( vorher im Mund gründlich aufweichen lassen). Und täglich werden meine Schmerzen weniger. Noch Anfang Januar hätte ich keinen Beitrag schreiben können, PC einschalten und lesen war alles, wozu die Kraft reichte. Falls einer von Euch etwa meinen Weg nachvollziehen möchte, bitte mit nur einem Kern über 2 Woche anfangen, und um die Verträglichkeit festzustellen dann für 2 Wochen nur 2 Kerne nehmen, usw. Und den PH-Wert natürlich im Urin gemessen, er liegt jetzt bei 7,0. Muß auch betonen, ich stehe immer noch unter Chemo ( der IgG liegt zwischen 25 und 30 ) und nächste Woche sind wieder 2 Tage Chemo dran. Mein Ziel ist, möglichst schnell ohne Chemo zu sein, sodaß die Krebszellen sich nicht explosionsartig vermehren. Dann ist es meiner Ansicht nach zu spät für ein Überleben. Euch allen wünsche ich ein gesundes und erfülltes Wochenende.

16.2.13
Leider kann ich keinen Blumenstrauß und kein Gerstengras auf meinen wunderschönen Fensterbrettern ziehen, meine Kätzeln lassen dies nicht zu, liegt dann alles auf dem Teppich. An XXX möchte ich folgenden Hinweis richten, wenn ich darf: Mache bitte keine Reklame für Herrn Kern, ich hatte kürzlich ein Telefonat mit ihm, weil ich sein Buch mehrmals durchgelesen habe, ohne auch nur einen Hinweis zu finden, der mir persönlich hilft. Das Gespräch war nicht zufriedenstellend, auf meine Fragen fand er keine konkrete Antwort, er sagte mir, das seine Behandlung mit Laetrilen immens kostenaufwendig sei, und als er meine Ablehnung spürte, brach er das schon sehr kurze Gespräch schlagartig ab. Ein Positivum aber fand ich durch sein Buch: Den Weg zu den Aprikosenkernen. Mein Ziel ist, über den gesamten Tag verteilt exakt eine so hohe Dosis zu nehmen, wie er seinen Patienten spritzt. Sehr gut einspeicheln und aufweichen im Mund, denn dadurch dringt das B17 in den Kleinsten Teilchen schnell durch die dünne Mundschleimhaut in den Blutkreislauf und wirkt entsprechend intensiver. Allerdings dabei nicht den Mund öffnen und einatmen, sonst spürt man den erstickenden Atem der Blausäurespuren, die beim Kauen teilweise schon frei wird. Die Dämpfe derselben dürfen nicht eingeatmet werden. Aber es geht wesentlich weniger B17 verloren, als wenn man es nur grob zerkleinert schluckt, um es anschließend in der Toilette zu entsorgen, welch ein Schmarren! Der Gegenbeweis sollte bitte zügig erbracht werden! Übrigens konnte mir bisher noch keiner allen Ernstes mitteilen, ob es bei meiner verfluchten Krebsart, den bösartigen Eiweißen des multipl.Myeloms Typ IgG kappa, Stadium III n. S.&D., IPI Stadium 3, ob das Enzym Beta-Glucosidase enthalten ist, überhaupt wirken kann. Eine Wischiwaschi Antwort, es kann sein, aber der Mensch ist trotzdem tot, nützt mir überhaupt nichts. Also mache ich vorerst weiter so wie bisher. Solange ich schreiben, geht es mit gut. Bis Mitte Januar war ich dazu noch nicht in der Lage. Alles Gute auch für Euch!!!

17.2.13
Liebe XXX, das Buch von Herrn Kern habe ich beim Kopp-Verlag gekauft, es war mein erstes Buch in dieser Richtung als ich mit den vielen Chemos konfrontiert wurde, die mir nicht geholfen haben. Es bringt aber einen an Lymph-, Blut-, oder Osteoklastenkrebs Erkrankten wie mich keinen Schritt weiter. Aber bitte, verstehe mich nicht falsch, dort in diesem seinem Buch findest Du nicht den direkten Weg zu den Aprikosenkernen, auch findest Du keine Mengenangaben dafür. Genau deswegen, weil es anscheinend mehr für Heilpraktiker oder Ärzte geschrieben ist, hat es mich auf die Suche gezwungen, mit Aprikosenkernen umzugehen. XXX, ich werde am Montag in der Uniklinik anrufen und werde meinen Professor fragen, ob er mir zu Beta-Glucosidase in meinen Krebszellen eine Aussage machen kann. Soweit ich mich belesen habe, muß es schon zwingend in den Krebszellen vorhanden sein!!!
Nein, dieses Video habe ich mir nicht angesehen, und werde mir von ihm keines ansehen. Ich interpretierte Deine Aussage, aber gern sehe ich mir ein jedes Video an, was ein gestandener Hämatologe oder Aprikosenkernexperte bringt. Ich möchte kein synthetisch hergestelltes Laetril aus Spritzen, kann auch in keine Klinik. Mexiko habe ich noch nicht angeschrieben, wohl aber Herrn Prof,Dr. Goldschmidt, den ich als weltweit besten Experten meine Erkrankung betreffend ansehe. Übrigens, bitte, wer meinen Weg wirklich auf eigene Gefahr verfolgen möchte, ich nehme nur jede Stunde maximal 10 gut eingespeichelte und zerkaute Kerne, weil dadurch die Blausäureverbindung schnellstens in die Blut- u. Lymphbahnen gerät und sich die Blausäure auch innerhalb einer Stunde im Körper abgebaut haben sollte. Eine Überdosis würde sich innerhalb dieser Stunde bemerkbar machen, z.B., wenn man nicht genügend Rhodanase in den gesunden Zellen hat. Nur um die Chance zu haben, eine solch tödliche Vergiftung überstehen zu können, taste ich mich jetzt 5 Kerneweise höher an die täglichen 100 - 150 Stück heran, die dann einer Heilpraktikerspritze entsprechen. Die Zeit muß man sich nehmen. Übrigens, meinen Großcousin habe ich nie kennengelernt, er hat im Arzneimittelwerk noch nach Feierabend geforscht und früh hat man ihn über Blausäuredämpfen tot aufgefunden. Hier noch ein Hinweis von mir, man sollte auf keinen Fall auf die poln. u. amer.Anbieter von hochdosierten und (teuren, evtl.synthetisch hergestellten) Vit. B17 Kapseln hören, solange man nicht den eigenen Weg der Eignung gegangen ist, denn Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Meiner Ansicht nach muß man zwingend kombinieren mit anderen Sachen, gerade eben auch Selen, Zink, Schwefel, Q10, B15, Enzyme, was hat denn ein Schwerkranker und mit Chemogiften Behandelter noch in den wenigen gesunden Zellen??? Nicht einmal ausreichend Sauerstoff, gähnende Leere, die Mitochondrien müssen wieder richtig gute Arbeit leisten können!!! Danke Dir für den Link!! Machs gut!

19.2.13
Hallo zusammen, viel Neuigkeiten habe ich nicht, außer daß mein Professor mir nicht weiterhelfen konnte mit dem Enzym. Er sagte entsprechend, dies wäre sehr schwer nachzuweisen, auch weil diese instabil sind und schnell zerfallen. Auch die IMF Hotline schrieb mir: -Bösartigen zellen, inklusiv multiplem Myelom, haben doch Abnormalitäten im Zucker Stoffwechsel - Somit gibt es wiedermal nichts Neues. Außer, daß mir ein Heilpraktiker sagte, wenn ich die Aprikosenkerne kaue bzw. esse, würde ich alles wieder "rausscheissen", so widerspricht er seinen eigenen Veröffentlichungen. Deshalb werde ich weiter gut durchkauen und versuchen, die Durchlässigkeit der Mundschleimhaut zu nutzen. Ob es hilft, werden wir in einem halben Jahr sehen, wenn ich da noch lebe und schreiben kann. Ab nächster Woche nehme ich dann zusätzlich noch reduz.Glutation, L-Cystein u. Anthocyane. Es ist jetzt schon ein "Riesenbaukasten" an nat. Nahrungserg. zur tägl. Einnahme. Ab heute 40 Kerne. Gesunde Grüße an Euch Alle!

20.2.13
XXX, danke für Dein Einlenken in diesen Tread! Auch für den Link vielen Dank, ist halt kurz und bündig. Leider gehts mir zeitlich nicht so toll, natürlich auch gesundheitlich, aber ich habe noch mindestens 20 gespeicherte Seiten durchzustudieren, um meinen Weg zu manifestieren. Betreffs des Darmes muß ich Dir recht geben, doch bei mir ist das vielleicht eine Ausnahmesituation durch den Darmverschluß, seitdem ist er verunstaltet und bereitet mir oft große Schmerzen und da der After oft blutig aufreisst, muß ich auf einen schnellen und halbflüssigen Durchgang achten. So trinke ich beispielsweise früh 2 Töpfe Kaffee, um nicht mehr das widerliche MOVICOL einnehmen zu müssen. Für mich ist die Mundhöhle eben wie ein wichtiges Organ, das hat mir mein Umgang mit Silberkolloid bewiesen. Übrigens habe ich keinen Namen genannt, aber Du hast wohl hellseherische Fähigkeiten. So wie ich herausfand, haben zwei Myelompatienten jeweils ein Buch geschrieben, ich wollte zu beiden persönlichen Kontakt aufnehmen, leider sind beide verstorben, und mein Klinikgenosse hatte sogar Stammzellenübertragung, auch er ist inzwischen verstorben, so bin ich wieder mit der häßlichen Krankheit ganz allein. In den nächsten 3 Wochen habe ich mir Termine geholt bei einer Heilpraktikerin und einer Neuropsychologin. Besonders letzterer termin erscheint mir unheimlich wichtig, denn man kann nicht immer stark sein, oft ist es nur Fassade. Morgen und Übermorgen bin ich den ganzen Tag zur Chemo, hab da wenig Zeit. Im Januar hatte eine junge Schwester meinen li.Unterarm so zerstochen, daß er blaurot u. dick anlief, und meine Frau mir über eine Woche einen ständigen Eisverband wechselte. Bis heute schmerzt er noch. Das gab einen Aufruhr, als ich diese Schwester nicht mehr ranlies, die bahauptete , da wird mich wohl der Arzt gestochen haben, interessant. Hoffentlich kann ich bald ohne die Chemo weitermachen.

21.2.13
Hallo Allerseits. Meine Überlebensstrategie ist eben die meine, und ich könnte Dir jeden Schritt einzeln begründen auch mit entsprechenden Links. Zum Beispiel Leindotteröl ist für mich zurzeit am wichtigsten, denn es enthält den größten Anteil an @-Liponsäure und diese hilft mit dollle gegen Schmerzen! Aber glaube mir bitte, ich bin von der heutigen Chemo total fertig und hatte noch viel Arbeit hier zu hause. Und morgen werde ich 10 Uhr zum nächsten Chemotag geholt. Wenn ich mal wieder richtig Luft bekomme( im wahrsten Sinne des Wortes) werde ich auch ausführlicher antworten, falls es gewünscht ist. Schließlich schreibe ich auch darüber ein Manuskript für mein Buch, das muß schon Hand und Fuß haben und schön, daß Ihr mir dabei helft. Vielleicht kommt es mal anderen Krebspatienten zu Nutze. Deine letzteren Ausführungen finde ich gut, aber früh nüchtern nehme ich reichlich Klinoptilolith mit Wasser, danach muß erst mal Pause sein, denn dies soll sich Gift suchen( nicht nur im Darm, auch im Blut) und nicht das gute Zeugs binden. Liebe XXX, Du bist großartig, für Deine Forschungsarbeit sehr zu loben, glaube mir. Ich merke, daß meine Zeit ( auch Überlebenszeit) immer knapper wird, und die Studienlektüre immer unfangreicher. Aber zu schlechter Letzt für mich und alle Myelompatienten eine furchtbare und verheerende Nachricht ( im Unterbewußtsein ahnte ich sie schon immer). Vielleicht könnt Ihr Euch erinnern, ich bat den meiner Ansicht nach wirklich größten MM-Spezialisten dieser Welt um eine ganz konkrete Antwort und hier ist sie . Pardon, "Einfügen" funktioniert hier wohl nicht richtig.---herzlichen Dank für Ihre Anfrage und Information. Die konkrete Antwort: Bei einem Multiplen Myelom vom Typ IgG kappa ist die Beta-Glucosidase nicht in die Krankheitsaktivität involviert.-_-_-
Um dies nicht als Todesnachricht für mich zu werten, werde ich die Aprikosenkerne weiter so nehmen und auch stets höher dosieren, auch wenn es für mich ein Placebo ist Jedoch habe ich das Gefühl daß die Umwandlung in den gesunden Zellen dank Rhodanase gut funktioniert und mir weitere Schmerzen nehmen könnte und Weichteilmetastasen, die dieser Krebs im Gehirn, Niere und Leber setzt, vorbeugen könnte. Erschießen kann ich mich nicht, habe eine liebe kranke Frau und keinen Revolver. Bis später und vielen Dank für Eure Ratschläge, die ich nach Möglichkeit involvieren werde, und danke für die Anteilnahme. Das Ergebnis müßte sich noch in diesem Jahr zeigen.

22.2.13
Hallo. Leider kenn ich mich hier nicht zu gut alles, um die tricks der Bedienung dieser Seiten zu beherrschen, das ist wohl das Alter. Ich habe aber tatsächlich die Öle verwechselt, die @-Liponsäure nehme ich z.Z. 2x tägl. 100mg als Kapsel, zum Leindotteröl, mich hat das gute Verhältnis gereizt, obwohl ich auch noch Krillöl und Lachsöl einnehme, aber diese schon seit Jahren. Warum dies Verwechslung: Es ist auch so, ich sitze schnell hier am Arbeits-PC in meinem Hochwasserbeobachtungsraum neben meinem Schlafraum, den privaten PC zu meinem Gesundheitsstudium samt Ordner und Drucker habe ich auf dem Söller, dort bin ich am Wochenende öfter. privat lasse ich auch die Tradingrallye wieder anlaufen, und wenn die Setups ausnahmslos stimmen und mein Redakteur ein verstanden ist, auch wieder gegen Altersarmut für die interessierte Öffentlichkeit. Könnte auch sein, durch dieses mein Herzblut zu überleben. Die kennst ja meine Webseite schon. Du warst doch in der Klinik, hast Du Besserung erfahren?? Geht es Dir gut?? --Kennst sich der Spezialist aus mit Amygdalin und Glucosidase?--Und was den MM-Spezialisten angeht, er kennt alle molekullarbiologischen Vorgänge der vielen Lymphomarten und Myelomarten, es weiß auch, daß es keine andere Erlösung als den Tod gibt und er kennt meine gesamte Krankengeschichte, aber ich mußte auch bei ihm einen Klinikaufenthalt ablehnen wegen meiner Familie. Diese seine Antwort ist absolut konkret und bedarf wirklich keiner Nachfrage ---Die konkrete Antwort: Bei einem Multiplen Myelom vom Typ IgG kappa ist die Beta-Glucosidase nicht in die Krankheitsaktivität involviert.----

22.2.13
XXX, Herzlichen dank für Deine Empfehlungen besonders für H2O2 und danach, muß ich in die Tat umsetzen so schnell es geht! Schon mal was von MMS gehört, habs mal probiert, bevor nich in KH bin,
- 2Tropfen davon aktiviert und ich habe 2 volle Tage gekotzt, habe diese Chemo noch in Massen im Hause und werde mein Studium nun auch genauer in diese Richtung lenken. Danke XXX, XXX, XXX und allen anderen, Übrigens ich hatte dem lieben Mann geschrieben anfänglich, um seiner Frau(auch MM) Mut zu machen, aber leider mußte sie schon in die Dialyse und neuerliche Chemo, und er meldet sich nicht mehr, kein gutes Zeichen zumal sie auch tgl schon 30 Kerne aß( die bei MM vermutlich nicht helfen, naja, die gewißheit habe ich mir ja nun eingeholt, brauche in Mexiko nicht mehr nachzufragen. Aber ich weiß, daß ich leben werde, weil ich noch massig Aufgaben vor mir habe.

23.2.13
Hallo, meine Lieben, habe vorgestern und gestern meine letzte Chemo erhalten, mit einem kurzen Arztgespräch, sie schafft die Krebseiweiße definitiv nicht mehr. Diesen Zeitpunkt habe ich erst im Juni erwartet, ich wußte, daß er kommt. Ich bat auch im Januar meine Ärztin, die Chemo rechtzeitig abzubrechen, ehe der Krebs nicht mehr aufhaltbar explodiert. Dazu allgemein eine kurze Erklärung:
Daß Sie alle mir helfen möchten, finde ich ganz großartig. Doch bitte machen Sie es sich bewußt, daß alle Patienten mit dieser Erkrankung bisher unweigerlich zum Tod verurteilt sind. In diesem Fall wendet sich mein Immunsystem gegen mich und produziert bereits im Knochenmark aus dem Immunglobulin G Krebseiweiße, welche sich einzeln im kompletten Körper ( auch im Augenwasser befinden und vermehren, zu Ketten zusammenklumpen und die Nierengänge verstopfen, in der Uniklinik wurde mir auch CNI Stadium III bescheinigt. Die Eiweiße lösen als Fresszellen die feste Knochensubstanz auf und bilden als Osteoklasten weiche Tochtergeschwüste aus der festen Knochensubstanz, alle Knochen werden durchlöchert, bis sie brechen. Einige Patienten, die darüber hinweggebracht werden können, bekommen auch noch Metastasen in den Organen wie Leber und Gehirn vorrangig. Bei mir scheinen jetzt die Mittelfußknochen dran zu sein, die ziehenden und stromschlagartigen unaufhörlichen Schmerzen sind kaum auszuhalten. Obwohl ich noch keine Schädelschmerzen spüre, merke ich doch, daß in meinem Gehirn etwas vor sich geht. Ich habe auch meiner Ärztin gesagt, daß ich an meinem Manuskript für ein Buch arbeite, vielleicht ist sie deshalb jetzt vorsichtiger mit der Chemo, Bendamustin war ja die einzige Chemo, die bei mir anschlug, alle anderen verschlimmerten meinen Zustand. Ich möchte aus mehreren guten Gründen allen denen, die auch am MM leiden, keines dieser 3 Bücher empfehlen, sucht dort bitte keine Hilfe:
Im Schatten der Eule, Glücklich leben mit Krebs, Krebs bekämpfen mit Vitamin B17. Letzteres ist ein Irrweg für unsere Erkrankung (ich teste trotzdem weiter und falls ich noch 22 Monate überleben sollte, kommt mein Buch heraus. Evtl. auch vorher als unfertiges Manuskript. Im ersteren erfährt man nur Elend und Leidensweg bis zum Selbstmord, das zweite ist voller Überheblichkeit und Hetze gegen Ostdeutschland geschrieben, so wie es im Osten eben nicht war ( ich war auch kein Pionier, habe der Stasi bei einigen Anwerbungs- und Drohungsaktionen entschieden "Nein" gesagt, habe mich gegen die SED gestellt und habe trotzdem studiert und war bis zur Wende fachliche Führungskraft) Ich werde also in meinem Buch auch beim 2.Weltkrieg beginnen und die verbogene und verlogene Geschichte gerade rücken, und wie wir Dresdner durch den Feuersturm nur mit dem nackten Leben gerannt sind bis in einen Großen Garten von 2qkm, wo dann die amerikanischen Stukkas die Menschen (auch meine Tante, sie war eine bildhübsche Schauspielerin, mit Paul Kemp verlobt) im Tiefflug mit dem MG-Feuer erschossen haben. Und es waren in Dresden nicht nur 25Tausend Tote, wie heute verlogenermaßen publiziert wird, meines Wissens waren es über 30x soviel(Dresden war mit über 1 Million Menschen, auch Vertriebenen weit übervölkert, es gab kein freies Zimmer(mein Opa war ein dt.Flugpionier und ziviler Brandschutzbeauftragter). Dazu werde ich genauer recherchieren. Nun trotzdem, ich bleibe konsequent auf meinem Weg und werde Eure weiteren Vorschläge prüfen und teils sofort annehmen Liebe XXX, ich bin Deinem Link gefolgt und lande bei Amazon auf Englisch, kann ich das H2O2 hier nach Deutschland bestellen, ohne erst auf den Zoll zu müssen. Zur Beschreibung der Anwendung habe ich dazu einige Seite gefunden ist mir aber zu wenig Inhalt. Oder kannst Du mir bitte ein Buch oder eine bessere Anwendungsbeschreibung empfehlen? Ist es günstig, es in der Nacht vor dem Schlafengehen einzunehmen, faktisch nach meinem Silberkolloid?
Bitte antworte bald, danke!

24.2.13
Hallo XXX, leider kann ich auf Deinem Link nicht bezahlen, und über Ebay gibt es auch keinen Versand nach Deutschland. Hat wohl in D. ein problem mit Sicherheitsbestimmung. Habe aber hier einen Link und möchte Dich fragen, ob ich dieses Produkt kaufen und einnehmen kann. Gefällt mir nur nicht, daß es mit Phosphor stabilisiert wird, geht wohl dann noch mehr über die kaputten Nieren. Bin bei Amazon Kunde, bezahle immer per Abbuchung vom Konto, dies will aber hier in GB nicht klappen, bin bis zur Aufforderung PAY gekommen, continue geht nicht, Eine Maestro- Card wird gefordert, dieses Zeichen habe ich auf meiner Sparkassencard, aber sowie ich die Nummer eingebe und das Ablaufdatum, da wird mir gemeldet, die Nummer sei falsch. Leider finde ich auch keinen Link, mit PayPal bezahlen. Kann es sein, daß ich mir von der Sparkasse erst noch so eine Maestro Card ausfertigen lassen muß? Das Buch von Walter Last habe ich mir schon bestellt. Lieber ExXXX, den Link hatte ich heute Nacht schon gefunden, Baumärkte und Zoogeschäfte wie auch Dehner sind erstmal Fehlanzeige, einzig und allein bei Amazon habe ich gefunden 10 kg Beutel für ca. 54€, aber ich will keinen Fehler machen und irgendwelches Zeug auf Verdacht in mich reinschütten. Ausprobieren ja, vielleicht um zu überleben, denn Gevatter Tod steht nun endgültig dicht neben mir und wartet nur, daß ich verzweifele und aufgebe. Ich möchte gern so "überheblich" sein, sagen zu können, daß ich der Erste wär, der diese Mordkrankheit überlebt. Jetzt trage ich eine Halskrause, denn ich habe nachts im Bett immer ein furchtbares Pfeifen beim Umdrehen, ein Halswirbel war schon vor einem Jahr gesintert, und wenn er aufbricht, dann Querschnittslähmung. Ich möchte so eine Negerin sein, die aus Schönheitsgründen immer mehr Stahlringe um ihren Hals schlingen, um diesen zu verlängern. glaube mir, ich habe mal Abi gemacht und studiert, auch seit13 Jahren Englisch gelernt, obwohl russisch immer Vorrang hatte, aber die Vergeßlichkeit fordert besonders im Alter ihren Tribut. Ich staune über Dich, wie gut und gewählt Du Dich in der schwierigen deutschen Sprache ausdrücken kannst, das zeugt von Deiner sehr hohen Intelligenz, und ich in froh, so eine Freundin( wenn ich so sagen darf) gefunden zu haben. Du hast mir eine Menge Links mitgeschickt und glaube mir bitte, nicht umsonst. Meine Chance besteht auch in Eurer Hilfe auf Mitwirkung, auch dies wird in meinem Buch einen großen Niederschlag finden. Aber jetzt muß ich erst mal mit meinem kaputtem Rücken(Korsett geht für mich nicht zu machen, sagte ich glaub ich schon, im Mai waren schon 9 Wirbel von Hals bis Lende zerfressen und gesintert) aus dem Hof rund ums Auto einen halben Meter hohen nassen Schnee wegräumen, denn es könnte ja schnell ein Notfall auch mit meiner Frau sein, sie hat nun auch seit Jahren ( vielleicht durch ihren Brustkrebs oder die Chemos) einen mehreren cm langen Gallenstein, da kann schnell was passieren. Heute Mittag möchte ich Bratkartoffeln, halb gegart mit Zwiebeln und Knoblauch braten gleich aus rohen. Wir haben ja erst um 12 Gefrühstückt, weil ich halb 4 noch am PC war.
Also tschüssi allerseits.

Liebes AXXX, ich danke Dir für Deinen Rat. Bin auf diese Webseite gegangen und las gleich folgendes:---
Bitte beachten Sie: Auf Grund rechtlicher Rahmenbedingungen in Deutschland sind Aufladungen mit paysafecard und Cash-Ticket seit dem 03.09.2012 bis auf Weiteres nicht möglich--- Schock, Angst. Dazu möchte ich sagen, daß ich keine Bankgeschäfte (außer PayPal) am PC mache und immer, sei es für mich auch noch so schwierig, mit meinem Dreiradscooter den einen km in den Ort zur Apotheke und Sparkasse fahre, eben um Rechnungen per Überweisung einzuzahlen. Der pers.Kontakt ist mir lieber, am PC mache ich dann nur "Pfuiwort", dort helfen mir die Angestellten.

25.2.13
Hi XXX, war heute in der Apotheke, die kennen mich genau und machen trotzdem einen "Aufstand" von wegen Ämterkontrolle usw., aber ich habe wenigstens 3%iges Wasserstoffperoxid bekommen. Wie fange ich Deiner Ansicht nach am besten an???
Liebe XXX, das war nicht sehr hilfreich, bitte kein Kommentar zu Sozialämtern, wo helfen diese denn. Ich habe ein Jahr auf den Schwerbeschädigtenausweis gewartet und 70% steht drauf, kannst aber überall bei diesem Knochenkrebs lesen, biste 100% schwerbeschädigt. Was willst mit solchem Papierlappen überhaupt anfangen??? Auch Kirche, was soll das, der Pfarrer weiß seit einem Jahr, daß ich an dieser tödlichen Krankheit leide, habe ihm alle meine alten und neuen Bibeln und Jahrbücher zur weiteren Verwendung hingebracht. Interessiert ihn das alles??? Um meine Frau würde sich kein "Schw..." kümmern. Und die einzigen Nachbarn hatten es satt, sich in meiner KH-Zeit um meine Frau und Außenkatze zu kümmern, sie sind auf einmal selbst sehr krank. Und außerdem habe ich XXX gefragt, tut mir leid, daß Du Dich angesprochen fühlst. Verdammt, ich muß handeln, mir bleibt nicht viel Zeit. und außerdem ist mir gestern abend auch noch mein Wellensittich gestorben. Und mit dem Himmel habe ich nur zu tun, wenn ich den Kopf heben kann und ins Blaue schau. So nun laß mich bitte in Ruh. Danke Dir.
AXXX, vielen Dank an Dich, ich konnte dort ohne Probleme per PayPal bestellen. Danke nochmals! Dein Gedanke mit dem Colostrum könnte auch hilfreich sein. Gute Nacht für heute Euch allen!

5.3.13
Hallo AXXX, möchte Dir nur schnell antworten. Mir ging es nach 4maliger Einnahme verdammt besch... bis frühs 7 Uhr krümmte ich mich vor Schmerzen und konnte mich die nächsten Tage kaum setzen oder aufstehen, so tat mir der Beckenboden weh. Werde der Sache in den nächsten Wochen noch genauer auf den Grund gehen. jetzt 60 bittere AK tgl.

7.3.13
Hallo XXX, CXXX und AXXX. Zurzeit befinde ich mich in einer Plateauphase( Stillstand des Krebses, Chemo ist out, wirkt nicht mehr. Mache eisern die von mir gewählte Therapie weiter mit einer übergroßen Anzahl Nahrungsergänzungen und täglich 60, bald 70 bitt.Aprikosenkernen. Kaufe mit nun zusätzlich ein Hydrothermiegerät XXX empfahl es mir glücklicherweise) und eine kleine Zeltdampfsauna. Und nun kommts Auf meiner weiteren Suche bin ich auf eine interessante Seite für alle Myelompatienten gestossen; yyyyy Wenn das keine Hoffnung macht, bisher nahm ich 400mg, nun werde ich die Dosierung deutlich erhöhen! Deutlich positivere Grüße Willi

8.3.13
CXXX2, es ist aber nirgends der bewußte Artikel in Deutsch zu finden, man muß schon übersetzen. Übrigens, kennst Du Rudolf Breuß noch? Und hat jemand seine Gemüsesaftkur mit nur einem halben Liter ausprobiert, wäre das nicht für XXX eine tolle Möglichkeit?

13.3.13
Hallo Allerseits, wollte mal wieder von mir hören lassen. Mein Krebssmarker( IgG) ist 4 Monate auf gleichem Level geblieben, aber gegenüber dem Vormonat deutlich gesunken, also seit ich die erhöhte Dosierung von Aprikosenkernen nehme. Es kann ja auch nichts passieren, außer daß man ab und zu ein Stückchen harte Schale erwischt, besonders in den chinesischen und dann sind die Zähne in Gefahr. Jedoch wollte ich Euch sagen, daß ich eine neue Strategie fahre, da mir ja von den größten Experten bestätigt wurde, daß in Myelomzellen keine Clucosidase ist. So nehme ich jetzt zum Frühstück massig Obst (Fruktose) und Honig und gleich danach 40 bittere Aprikosenkerne gut zerkaut. Das gleiche mittags, insgesamt jetzt 80 Kerne. Die Fruktose wird sicher kurzzeitig in die Krebszellen gesaugt und nimmt dann gleich das HCN mit. Somit ist mein B17 Experiment noch lange nicht am Ende. Und in der Früh jetzt nur 1 Tropfen H2O2.
Alles Gute auch für Euch
Euer Willi

15.3.13
Hallo RXXX, es war notwendig, meine Strategie wiederum zu ändern, um meinen Tagesablauf zu beschleunigen:
a) Die Enzyme sollten bereits im Körper zwischen den gesunden und Krebszellen herumschwimmen, wenn die Blausäuremoleküle ankommen. Müßte die Enzyme also vielleicht 2geteilt nach Mitternacht und frühzeitig einnehmen.
b) die 80 Kerne esse ich jetzt gleich nach dem reichhaltigen Frühstück( reichlich Obst und Marmelade und Müsli) alle auf einmal immer noch im Munde zerkaut.
c) abends gibt es bei mir Quark-Leinöl-Milch-Grünsalat Mischung (nach Dr.Budwig), aber nur abends, sonst kommen die Enzyme "angerannt" und wollen das Eiweiß verdauen, die Enzyme (Tripsin und Chymotripsin) haben aber die Aufgabe, den Krebszellen die Tarnung zu entreißen, damit der Thymusextrakt (T-Lymphos)diese markieren kann. Hoffentlich finden die bösen Plasmazellen die Fruktose lecker und schlabbern diese samt HCN in sich hinein, platzen und dann kommen die wenigen gesunden Granulos an und entsorgen sie. Ein paar juckende Blütchen am Kopf und Oberkörper zeigt mir, denke ich, das Gelingen dieser Aktion. und zunehmend werde ich auch schmerzfreier, was ich dem Rhodanase zu verdanken weiß.

21.3-13
Hello, CXXX Du hast meine Frage noch nicht beantwortet. Da wir hier bei B17 aktiv sind, möchte ich noch einiges Wichtige bemerken. Öfter kommt die Frage, wie übergeht man den bitteren Geschmack. Nun, zunächst fand ich ihn angenehm, --- aber bei tgl 80 Kernen hat sich dann ein Stiftzahn auf leisen Sohlen verabschiedet. Nun bin ich bei 90 Kernen tgl, allerdings nehme ich mir 2xtgl ein Schlagwerk zum zerhacken und esse sie dann mit dem Kaffeelöffel, allerdings nicht trocken, sondern der Geschmacksverbesserung wegen und des Zusatznutzens auch mit Ananassaft oder schwarze Johannisbeere. Nunmehr nehme ich also 33 Gramm an Kernen tgl zu mir. Dies entspricht im mittleren Wert ca 120 mg HCN. - Die tödliche Dosis freier Blausäure wird mit 50 mg pro Tag angegeben. Somit mache ich mir nun berechtigterweise doch einige Hoffnung, daß das B17 auch an der richtigen Stelle andockt, und nicht nur durch die Leber geht. Allerdings nehme ich nun zusätzlich auch Thymusextrakt, und lege weiterhin ganz großen Wert auf die Liponsäure (nicht Linolensäure, wie andere gern denken) Damit sind wir gleich bei der Budwig-Diät. Diese Öl-Eiweißkost ist bei allen Knochenmarkerkrankungen nicht vorteilhaft zum einen, zum anderen bindet sie alle greifbaren Enzyme an sich. Ich esse dieses Leinöl-Quark- Gemisch abends auf den grünen Salat, nicht mehr. Ich hoffe, ich konnte auch anderen Lesern helfen, alles Gute auch für Euch!!!
Möge uns der Hoffnungsstrahl am Horizont ewig leuchten.

29.3.13
Hallo auch wenn ich jetzt so ziemlich allein philosophiere, möchte ich doch aus aktuellem Anlass einige Zeilen notieren. Die vergangenen Tage habe ich sehr oft Luft gepumpt also schwer geatmet. Ob das damit zusammenhängt, daß der Aprikosenkerne zuviel sind oder daß Dr.Puttich meine Email nicht beantwortet seit 14 Tagen, ich weiß es nicht. Vor 2 Wochen erreichte ich tel. seine Sprechstundenhilfe, die mir kurz sagte, daß ich mir eine Unterkunft in Darmstadt selbst suchen sollte, aber Dr. Puttich würde mir erst mal auf meine Email antworten. Nun ist ja meine Knochenmarkerkrankung eine ganz seltene Sache und die Frage ist die, spricht sie überhaupt auf die B17 Behandlung an?? Ich weiß es bis heute noch nicht. Also ich bekam vor 2 Tagen noch richtige Anginaschmerzen links und gestern Vormittag Schüttelfrost aber ohne Fieber. Ich legte mich gleich in Sachen ins Bett und schlief bis in die Nacht stundenlang. Aprikosenkerne waren es gestern nur 50. Nun bin ich der Meinung, es waren die letzten Tage zu viele, also nahm ich heute Vormittag erst einmal 35, es würgte mich danach anständig, dies Zeichen muß ich akzeptieren. Somit bleibt mir nur übrig. in dieser Größenordnung wieder neu anzufangen. Ab morgen mache ich dazu auch Sodafußbäder dazu.

31.3.13
Wer kann mir helfen und sagen, wie ich zu einer vernünftigen Therapie mit Cäsiumchlorid komme??? Die B17 Therapie scheint bei MM überhaupt nicht zu helfen, dieses ernüchternde Ergebnis fand ich aus einigen amerikanischen Webseiten heraus. Mache ich jedoch trotzdem weiter, vielleicht hilfts etwas. "Besser der Spatz in der Hand. . . " Because MM can be fast-growing, and destroy the bones, treatment should begin immediately. Bisphosphonate wie Pamidronat bekomme ich noch, aber eine Gefahr der Hyperkalzemie besteht immer und die Nierenkanälchen sind ja auch zu ca 50% schon verstopft.

2.4.13
Hallo RXXX, um alles aufzuzählen, was ich oral einnehme, brauch ich 2-3 Seiten und habe einen halben Schrank voll Produkte, macht so monatlich um die 300 Euro. Zum Beispiel, um nur Enzyme zu betrachten, fange ich früh 6Uhr nüchtern mit etwas Wasser an und konkret 360mg Papain, 360mg Trypsin und Chimotrypsin, vormittags jede Menge Obst mit Enzymen und wieder 360mg Papain und 360mg Trypsin und Chimotrypsin, Gerstengras, mittag 300mg Papain, 300mg Bromelain. So etwa sieht nur mein Enzymkonsum aus ca 80 mikrogr Selen, von Q10,QH, Glutation, Liponsäure, MSM, Curcuma etc. ganz zu schweigen, überall hohe Dosierungen, eigene Chemos kommen dazu. Eine Arztbegleitung habe ich nicht, bekomme ich auch nicht, nach Rücksprache mit meinem Hausarzt wegen hoher Vit C Dosierungsspritzen hob er die Arme und rief: Das ist Paramedizin, das mache ich nicht!!! So nehme ich da eben auch 1gr tägl oral und hoffe, meine Nieren vertragen es. Danke für Dein Mitgefühl,RXXX !

21.4.13
Hallo, lange nichts gehört und nichts geschrieben. Aber um nichts in Vergessenheit zu bringen, möchte ich hier etwas loswerden. Nach einem Telefonat mit seiner Sekretärin und inzwischen 4 Emails an Dr. P. erfahre ich seit Anfang März keinerlei Reaktion und dies bei meiner schweren Erkrankung in diesem Stadium. Unseriös in höchstem Grade, ich könnte jetzt fluchen auf die selbsternannten "Wunderheiler und Quacksalber", schreiben und verkaufen ihre Bücher in Massen, sind aber in Wirklichkeit außerstande, ein Menschenleben zu retten !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Wer sich weiterhin für meine eigene B17-Therapie interessieren sollte:
Ich war also bei 95 Kernen tgl. angelangt, diese zu kauen 10 Stk.in ca stündlichem Abstand- - - bis zu dem Tag, als mir ein die Teleskop-prothese tragender Schneidezahn rausfiel. Danach fing ich an, die Kerne in einer elektr.Kaffeemühle fein zu mahlen, ging am 14.03. auf 35 stk zurück und erhöhte schrittweise nun in der vorigen Woche wieder auf 50 Stk. Dazu möchte ich nochmals betonen, daß die tödliche Dosis an HCN bei 50mg liegt, d.h. bei 40 Kernen. Der Unterschied in meiner Einnahme war nun, die gemahlenen Kerne mit einemmal zu löffeln, und da ich das trockene Zeug schlecht runterbekomm, es schnell wie möglich mit Saft runterzuschlucken. Die Leber bekommt also nunmehr alles auf einmal ab. Die Vergiftungserscheinungen hatte ich die ganze Woche durchzustehen, wie Luftmangel, schweres Schwindelgefühl, Schüttelfrost ohne Fieber, dies kam gleich und hielt so ca 2-3 Stunden nach Einnahme noch an. Dazu mußte ich mich hinlegen, es war also ein grenzwertiges Erlebnis und zeigt deutlich: Über 45 Aprikosenkerne auf einmal einzunehmen, dort ist ein erhebliches grenzwertiges Risiko, jedenfalls für meinen alten hinfälligen Körper. Wenn man die Einnahme stundenweise staffelt, schafft man eine viel höhere Anzahl, aber niemals die Mengenwerte, die Dr. P. und Heilpraktiker angeblich laut Büchern intravenös spritzen! Es sei denn, die haben noch ein Mittel, um die Leber für diese Behandlungswoche außer Betrieb zu setzen. Insoweit habe ich heute nur 40 Kerne gemahlen und mit einemmal genommen und habe keine Ausfallerscheinungen, fühle mich den Umständen entsprechend gut. Morphin nehme ich keins, die Krebsschmerzen vergesse ich bei der anstehenden Gartenarbeit. Mittlerweile mache ich nicht nur Sodafußbäder, sondern esse auch 3xtgl Soda mit Sirup, etwas süßsalzig, aber man gewöhnt sich mit Abscheu daran. Wünsche allen Mitleidenden einen schönen Tag. Würde mich freuen, mal etwas von einem MM-Mitpatienten zu hören, der ebenfalls gegen diese teuflische Erkrankung ankämpft, man hat ja nicht mehr lange was vom Leben lt. den Statistiken. Mir jedenfalls schmeckt jetzt schon den 3.Tag ein über den Tag verteiltes Bierchen, wie schön!!!

29.5.13
Hallo RXXX, danke der Nachfrage. Folgendes: bei Dr. P. hatte ich vor Himmelfahrt nochmals angerufen mit dem Versprechen der Schwester, sofort Rückmail zu bekommen und daß Patienten mit MM selbstverständlich schon von Dr. P. behandelt wurden. Aber "still ruht der See" und der, der nicht heilen kann, verrät sich durch sein Schweigen!!! Vor 3 Wochen schrieb ich nach Thailand an die "Klinik" Dr. E., um von dort die Ebnera Royal ( ein angebliches Wundermittel eines alten Mönches) zu kaufen. Auch diese Leute verraten ihre Unfähigkeit durch ihr Schweigen!!! Sie ziehen alle den Schwanz ein, diese fiesen Kerle, wenn sie von dieser Knochenmarkerkrankung lesen, sie wollen mir nicht einmal eine Antwort oder einen Versuch gönnen. Für diese Art von Leuten bin ich schon tot. Also esse ich meine 40 bitteren Aprikosenkerne gemahlen täglich und auf einmal. Früh 2-3Uhr esse ich Enzyme und Selenit, dann versuche ich, den ganzen Tag basisch zu bleiben ( ohne Kaffee und Brötchen), nur Obst und Müsli mit Wasser, Salat und abends meist Brokkoli. So habe ich einen Urin-PH von 7,0-8,0 schwankend. Meine anderen Nahrungsergänzungen, auch Glutation und vit.D3, Vit C hochdosiert. Ich hoffe, daß ich die Statistik überlebe und werde in meinem Buch "MM-Der Tod in mir" die Wunderdoktoren(die Herren Schweiger) entsprechend würdigen. Ich trinke etwa auch 2 Liter Gemüse und Tomatensaft mit sehr viel Curcuma, schwarzem Pfeffer und Knoblauchpulver. Im Moment habe ich mir eine schwere Erkältung zugezogen bei "keinem Immunsystem", habe ganz schön zu kämpfen, aber vertraue meiner eigenen Behandlung mehr als jedem Hausarzt, der sollte mir 3g Vit C spritzen Tägl. und meinte, Paramedizin ist nichts für ihn. Und jeden Tag ist ein Millimeter Besserung in Sicht!!!

31.5.13
Hallo Ihr Lieben, herzlichen Dank für Eure Zuschriften und die viele Anteilnahme am MM. Ich konnte noch nicht alles studieren, aber einiges schon werde ich umsetzen. An WXXX herzlichen Dank für den Tipp, von Dr. Nieper wußte ich schon durch ein Patientenbuch wie erfolgreich er behandelt hat. jedoch hat mich der berühmte DR. P. aus D. sooo enttäuscht, daß ich schon tot wär, hätte ich mich nur auf ihn verlassen. Stattdessen, habe ich mir viele Ziele gesetzt und ein Buch von Simonton gelesen, welcher Strahlentherapie mit Psychotherapie verknüpft, dies hat mich zwischenzeitlich aufgebaut. Nun habe ich natürlich auch so meine Bedenken, daß der Herr D. mir bei dem hochgradigen MM nicht weiterhelfen kann, zumal auch Herr K. sich nicht übermäßig freute, als ich MM-Patient ihn anrief. Ist doch wohl alles etwas hoffnungslos, aber nicht ganz, wie Ihr später noch sehen werdet. Amygdalin so habe ich bereits ausgetestet, bekomme ich auf einmal höchstens 60mg in mich hinein (wobei wohl 50mg die tödliche Dosis schon ist). Mehrmals am Tag mag ich das auch nicht, mir kommt so schon das. Und dann brauche ich zur Vorbereitung und Überwindung dieser "Chemo" ca 2 Stunden, erst dann bin ich wieder fit. Ich habe mir zurzeit noch 3 andere "Chemos" zusammengebastelt, wo ich auch wieder Wartezeiten von 1 Stunde jeweils nüchtern bleiben muß. Und zwischendurch viel NEMs und Vit C Kapseln u.Tabletten, fast schon unübersichtlich. Wenn ich mal keinen klaren Geist habe, meine Frau kann mir diese Menge nicht mehr sortieren. Dann soll man noch viel trinken und kein Gewicht verlieren, alles nicht leicht, - - - aber wenn ich leben will....In den Spritzen ist Laetril, das synthetische B17, inwieweit ich davon hohe Dosen vertragen würde, weiß ich nicht und eine ärztliche Betreuung habe ich leider nicht, meine Adern sind durch die Chemos so eng und kaum zu finden, intravenös kann ich selbst nicht spritzen. Übrigens, liebes WXXX, Du hast vielleicht noch nicht alles gelesen von mir, aber ich sage Dir, diese (unsicheren) Selbstversuche mache ich nur, um länger am Leben zu bleiben, als die Pharmazeuten mir laut Statistik zugestehen, da wäre nämlich im Juni/Juli Schluß mit mir. Und der Tod bei dieser Krankheit ist grausam, wenn auch nicht unbedingt alle Knochen brechen, aber die Rippen, Lunge, Magen und Gehirn lösen sich auf. Ich gehe trotzdem davon aus, daß Deine erste Mail an mich ehrlicher war als die zweite!!! Wenn ich wollte, könnte auch ich genau wie Dr.Schriber(Im Schatten der Eule) wegen dieser Krankheit meinem Leben ein sofortiges Ende setzen, habe genügend Pfunde Morphin und Faustan im Haus, aber da sind noch meine gehbehinderte Frau und unsere jetzt 5 Kätzchen, die ich nicht verlassen kann. Die Schmerzen in der kapputten Wirbelsäule und die Thalidomidschmerzen in Füßen und Händen halte ich nunmehr seit etwa Februar ohne Schmerzmittel aus. Ich möchte nicht an Palliativmediziner denken, sondern an Ziele, die ich noch verwirklichen muß. Ich war Hochleistungserbringer im Sport und Beruf, also stets Powerman, auch wenn ich voriges Jahr ein willenloses Bündel war, verdanke ich doch bisher hauptsächlich der herkömmlichen Medizin, daß ich noch da bin und habe erkannt, daß ich auch bei schwerster tödlicher Krankheit die Verantwortung für mein Leben selbst übernehmen muß, auch wenn ich mich dabei noch so quäle. Es ist besser, schlecht zu leben als gar nicht. Das Leben ist doch das höchste Gut, kannste glauben oder standest Du dem Tod selbst schon so nah, wie ich das ganze vorige Jahr ? Gesündigt hat jeder genug im Leben, aber um Vergebung bittet man bei Jesus, er ist der Erlöser, den ich dankbar anerkenne!!! Er schickt mir Helfer in der Not, Gott, ich danke Dir!!! Homocystein mißt mir niemand, aber B12 ist in Ordnung und Folsäure nehme ich tgl. 800mikrogr., Vit D3 nehme ich 10.000IE, aber wegen der kapputten Nieren kein Kalzium. Auch ein Herzliches Dankeschön an ALXXX für den "Illegalen" Tip, dadurch konnte ich mir heute sofort die entsprechende Nahrungsergänzung ganz legal bestellen. und wenn sie geliefert wird, werde ich auch darüber berichten, ob sie mir die Schmerzen nimmt. Auch RXXX möchte ich ganz herzlich danken, ich werde auch noch die Zitronentherapie anwenden, es kann ja nur jeden Tag besser werde. Wenn man 2xtelefoniert und 4x geschrieben hat und keine Antwort bekommt, außer wie "Sie können sich ja mal in D.(500km) vorstellen" oder"Der Dr. antwortet Ihnen sofort", dann hat man von solcher Art Leute die Nase voll, es sei denn, man ist ein gefühlloser Klotz. - Und die Lebenszeit läuft davon –

4.6.13
Auch von mir noch ein Tipp dazu, Sicher hat man Schuld auf sich geladen, jetzt, da ich zurückblicken kann, jede Menge Schuld, doch kann ich dies nicht mehr ändern!!! Aber - - -das kann ich noch: So nach vorne blicken, daß ich mir sage, daß Herr Jesus schon für meine Schuld am kreuz gelitten hat und daß ich vertrauensvoll ihn bitte, sei Du mein Arzt und hilf mir bitte, daß ich noch anderen Menschen Gutes tun kann. und forme mich endlich so, wie du mich haben willst, mein allerbester Freund!!! Ich suche keine Palliativklinik, suche keine Schmerzmittel mehr, seit Er mir hilft und mir auch viele gute Menschen an die Seite stellt mit guten Ideen. ich habe es erst spät erkannt. Bitte, XXX, verzeih mir!

12.6.13
Zitat von ALXXX
Wuhu Willi, ich glaube, Du hast den Thread nicht komplett gelesen?! Es handelt sich bei dieser "illegalen" Kur NICHT um das Öl der Samen (falls Du den Thread doch gelesen hast, wäre ich sehr dankbar um eine PN von Dir diesbezüglich)...

Hallo ALXXX, doch ich habe alles gelesen und angeschaut. Da wir an das richtige Produkt nicht herankommen bzw die monatl. 400 € von der Rente nicht aufbringen können, blieb mir die Alternative, auf das Vorhandene zurückzugreifen. Und das Gefühl gab mir recht, tgl 10 Tabletten von Hanoju zusätzlich zu allem eingenommen, verringern meine Krebsschmerzen in der Wirbelsäule. XXX, die zerstoßene Löwenzahnwurzel nehme ich mit einer halben Tasse Wasser richtig umgerührt und danach mein Curcuma-Pfeffer-Knoblauch-Tomatensaft! Alles zusammen sollte doch hilfreich sein!

16.6.13
Hallo KXXX, Danke für Deine Zuschrift, es tut mir furchtbar leid für Deine Mutter, die es nicht geschafft hat, soviel ich weiß ist das " Non-Hodkin-Lymphom" auch eine Art des Multiplen Myeloms, welches in den Genen liegt und vererbbar ist, aber natürlich selten wie bei mir auch sporadisch auftreten kann. Vorbeugend werden 10 Kerne tgl reichen, und als ich die Kerne noch kauen konnte, hatte ich sogar Genuß dabei. Jetzt, da ich sie mahlen muß und auf einmal zu mir nehme, weiß ich genau die Grenze, wo meine Leber nicht mehr kann. Bei mir sind es möglicherweise die Kerne, die mir bisher geholfen haben, aber auch nicht nur allein, daß weiß ich sicher, zum Buch wirds schon noch kommen, ich bin da zuversichtlich.

17.6.13
Hallo KXXX, hoffentlich bleibst Du unberührt von diesem Krebs. Und Du tust ja schon etwas!!!
Meine Mutter starb vor 5 Jahren an einem Non-Hodkin-Lymphom und ihre Mutter, meine Großmutter, vor 25 Jahren an Krebs. Um diesem Schicksal zu entgehen, nehme ich vorsorglich diese bitteren Aprikosenkerne, in der Hoffnung, es möge mir helfen. Habe in Deinem Thread gelesen, doch noch nicht ganz fertig, da er ja auch schon einige Zeit läuft und dementsprechend lang ist. Wenn Dir die Aprikosenkerne helfen, macht das ja Mut. Hoffe es geht Dir bald so gut, daß wir auch Dein Buch hierüber lesen können. Ich habe hier eine Seite gefunden mit einer sehr interessanten Tabelle über NHL und MM. Die Streuung ist gewaltig und Viren als Auslöser, kann sein.

24.6.13
Hi BBXXX
Zitat von BBXXX
Ich wünsche dir erstmal, dass du weiterhin gesund bleibst. „Ist ein multiples Myelom das gleiche wie ein Plasmozytom?“ Vielen dank für Deine guten Wünsche! Zuerst frage ich Dich, bist Du auch betroffen, weil diese Krankheit sehr selten ist. Das MM ist ein NHL (Non-Hodkin-Lymphom) niedrigmalignes, und an sich total unheilbar. Die Knochen werden voller Löcher gefressen, bis alles bricht. Das Plasmozytom als Sonderfall (Blutbilder sind ähnlich) jedoch betrifft nur eine Stelle an irgendeinem meist Röhrenknochen und kann herausoperiert werden. Es gibt genügend Internetseiten über MM, aber man ist machtlos. An mir z.B. wurden bereits alle verfügbaren Chemos ausprobiert, nur eine einzige griff für 4 Monate. Die anderen brachten mir erhebliche Nebenwirkungen, an denen ich noch leide und die im April2012 anfingen!!! "Es gibt übrigens auch B17 Kapseln, wenn man die Kerne nicht mag, allerdings auch etwas teurer.
Kapseln reichen mir nicht für Amygdalin,das natürliche B17, ich esse davon täglich einige Kaffeelöffel voll. In Kapseln ist wohl Laetril, welches synthetisch hergestellt wird (Reinheit je nach Herstellungsland unbekannt).Alles gute

26.6.13
Also nochmal, ich esse 7-8 gehäufte Kaffeelöffel voll, damit scheidet logischerweise ein einkapseln aus!!!
Ich bin bei der Suche auf eine sehr interessante Seite gestossen und ärgere mich nun, daß ich dise nicht schon vor 4-5 Jahren zu meiner Borrelliosezeit fand.

27.6.13
[QUOTE=BBXXX]Hallo, das mit den Kapseln habe ich mir schon gedacht. Ich dachte, es sei vielleicht hochkonzentriert und man müsste dann nicht so viele Kerne zu sich nehmen, wenn man sie nicht mehr mag. [QUOTE=BBXXX]
Du kannst nicht höher konzentriertes Gift zu Dir nehmen, wenn Deine Leber es nicht verträgt. Denn schnell ist man innerlich erstickt, ich habe meine Grenze ausgetestet und es ist gut, daß ich sie erkannte. Sonst wäre ich wohl nicht mehr von der Liege hochgekommen. Also teste mit Kerneanzahl aus, ganz langsam erhöhen, und wenn es dich anfängt, langsam wegzudrehen, berechne deine Höchstdosis Blausäure! Also nix mit "konzentriert und so". Mit HCN ist nicht zu spaßen, es gibt genug warnende Internetseiten. 50mg HCN auf einmal eingenommen (40 Kerne etwa) ist schon die tödliche Dosis.

30.6.13
Zitat von SXXX
Hallo ich hätte mal die Fragen, ob du Chemotheraphie bekommen hast, Ich habe alle Chemos durch und leider mit schweren schmerzhaftesten Hand-Fußsyndromen durch 3 Conterganchemos, die bereits über ein Jahr anhalten hast du auch Stammzellen gesammelt (peripher). Geht nicht, mein Allgemeinzustand war viel zu schlecht, wie du auch auf den vorigen Seiten erlesen könntest.
Hast du eine Autologestammzelltransplantation bekommen? Ebenfalls nicht. Zumindestens bei uns werden Patienten mit MM nicht abgeschrieben. Habe ich auch nie gesagt, bin aber jetzt in der einzigen möglichen Remmission und damit austherapiert, alles andere führt zum Tod, schneller oder langsamer, man kann auch sagen, alles andere ist Augenwischerei! Mit Benda und Dexa werden bei uns eigentlich nur sehr alte (Patienten die die Chemo nicht vertragen würden) Menschen versorgt, oder wir unter Chemo einen massiven Progress erleben. Sehr alt bin ich nicht, mit 66 fing es an dies war die einzig wirksame Therapie bei mir, bei mir wirkte diese genau 5 Monate, nach französischen Studien (schrieb ich bereits früher) hat man danach gerade noch 5 Monate bis zum Tod, diese sind jetzt rum. Eine weitere Therapieform mit Talidomid oder Revlimid erscheint auch oftmals deutlich Lebensverlängernd. Genau hier keinerlei Krebsrückgang, aber die schlimmsten Nebenwirkungen, Füße stecken wie in glühender Lava, ohne Morphium war überhaupt auch kein Kurzschlaf möglich. Das nervt mich heute noch. ich werde in meinem Dokumentarroman darüber ausführlicher schreiben, es lohnt sich! Bist du Dialysepflichtig? Nein, war mein Leben lang Hochleistungssportler in mehreren Sportarten. Eine vor der Diagnosestellung schon bekannte Dialysepflicht kann deutlich die Prognose senken. Die Nieren sind einer der Schwachstellen beim MM sowie natürlich die Knochen. Die Einnahme von vit. und anderen Tabletten würde ich persönlich deutlich differenzierter sehen und aufpassen was man und wieviel man nimmt. Niemals mehr!!! Genau das wäre der Fehler, um sich der Pharmamedizin restlos auszuliefern!!! Wenn eine gesunde Ernährung möglich ist, Was verstehst Du denn unter gesunder Ernährung, bitte schön? ist ausser einer Zunahme von vielleicht vigantoletten 1000 IE nicht nötig. Deiner Meinung muß ich aus eigener Erfahrung entschieden widersprechen. Nachdem ich voriges Jahr dem Tod 3x von der Schippe gehupft bin und mir alle NEMs verboten wurden ist jetzt meine Nem-Liste länger als eine DIN A4 Seite und ich werde sie auch in meinem Buch veröffentlichen, auch nehme ich keine Vigantoletten, sondern tägl 10.000 IE von Vitamin D (Cholecalciferol), weil dies notwendig ist. Insoweit habe ich erkannt, daß gerade das Immunsystem abbauende multiple Myelom am besten bekämpfbar ist, indem man nicht zuhause oder im Krankenhaus herumhängt und im Delirium kotzt und dünn Sch..., sondern indem man vermittels aller Möglichkeiten sein Immunsystem und den gesamten verfallenden Körper stärkt, wohl aber dabei gleichzeitig die ungehinderte Vermehrung der Plasma-(Krebs)zellen behindert oder gar stoppt, ohne dabei die gesunden Zellen zu schädigen. vom Prinzip muss man halt auch sagen das ein MM/Plasmozytom auf Dauer nicht 100% heilbar ist, aber eine Lange Lebenszeit ermöglichen kann, ähnlich wie eine MDS. Ich wiederhole mich, im Durchschnitt 18-19 Monate (aber nur, wenn die Chemo im Durchschnitt 11 Monate wirkt, natürlich ohne SZT, die nur bei jungen Menschen möglich ist, aber auch ein Hochrisiko darstellt) NDS gehört nicht hierher!!!

21.7.13
Zitat von WIXXX
Ich wiederhole mich, im Durchschnitt 18-19 Monate(aber nur, wenn die Chemo im Durchschnitt 11 Monate wirkt, natürlich ohne SZT, die nur bei jungen Menschen möglich ist, aber auch ein Hochrisiko darstellt)
So, nun muß ich mir wohl selbst antworten, um auf dem Laufenden zu bleiben. Inzwischen ist ja wieder ein Monat vergangen und ich lebe immer noch, - - - erstaunlich! Was ist inzwischen passiert: -Nach wie vor nehme ich stündlich bzw täglich innerhalb einer Stunde 40 gemahlene Aprikosenkerne natürlich bittere mit Fruktose, Obst, Enzymen, Selen und Thymusextrakt ein, beginnend früh 4Uhr- Inzwischen teste ich einen neuen preisgünstigeren Anbieter und bin bei 45 chinesischen Kernen. Diese "Naturchemo" beende ich mittags mit 1-2 gr. Vit C und mit Bio Hanf Protein. Nachmittags geht die Teekur los. -Inzwischen trinke ich Benediktenkrauttee und abwechselnd auch Cystustee. -Eine Woche um die andere trinke ich täglich einen Ltr. Tee aus 5gr. Artemisia annua über den Tag verteilt. Dieser hat mich nach der ersten Woche förmlich beflügelt. Dies alles sind starke Pflanzengifte und wirken antibakteriell, antiviral und antimykotisch. Zurzeit arbeite ich an der Zusammenstellung eines Anti-Krebs-Tees, der außer den obigen Eigenschaften auch noch die Apoptose der Krebszellen auslösen wird, dem auch zur besseren Aktivierung der Säuren noch Natriumbicarbonat beigemischt wird. Natürlich bin ich immer mir selbst als erste Testperson dabei sehr wichtig und beobachte mich genau hinsichtlich der Wirkungen. Man muß die Sachen eben angehen, zumal man keine andere Wahl hat als sonst zu sterben Gerade die Sache mit dem einjährigen Beifuß: Die Myelomforscher in einer Uniklinik hatten bei Tests in der Petrischale festgestellt, das Artemisin den Zelltod von Myelomzellen auslöst, der Mäuse- und auch Rattentest, diese hat es nie gegeben, möglicherweise wegen der nicht Patentierbarkeit des natürlichen Produktes( daran verdient die Pharmaindustrie eben keine Milliarden von den Krankenkassen und wenn man weiterdenkt von den Beitragszahlern! Da muß man sich eben selbst was trauen, wenn man überleben will oder??? Was milliardenschwere Chemos anrichten, habe ich ja inzwischen kennengelernt, schlimmer ist die Hölle selbst. Da trinke ich doch lieber noch pulverisierte Löwenzahnwurzel in Wasser wie auch Gerstengraspulver. Abends bin ich dann soweit für meine dritte "Naturchemo", nämlich aktiviertes Curcumin mit schwarzem Pfeffer, Knoblauchpulver, Öl und Lycopin, davon einen viertel Liter, später noch Brokkoli. Um mir die Zukunft zu sichern, werde ich noch an den Naturkräften der Birke und des Oleanders einiges untersuchen. Meine Serumwerte bezeugen, daß ich seit Ende der Chemo auf einem besseren Weg bin und dass die Zeit der Remmission total von den in Studien angegebenen 4 Monaten total auf Jahre hin verlängert wird. Allein das CRPQ, der Entzündungswert liegt jetzt bei nur noch 2,4; ( war mal bei über 90, bei 30 Lebensgefahr, bei 50 eigentlich tot). Nur am Beta2-Mikroglobulin, dem Krebsmarker für NHL sieht man , daß der Krebs noch da ist und schlummert, aber auch dieser ist genau wie das IgG, seit März zurückgegangen. Meine Onkologin glaubt mein Erscheinungsbild kaum und sagt aber, ich bin auf einem "Super Weg". Das mit dem B17 weiß sie , aber daß ich 10.000 IE Vit D³ tgl nehme, da ist sie außer sich, das andere brauch ich gar nicht erzählen, sonst schmeißt sie mich vermutlich aus der Praxis, aber ich brauch ja meine Blutwerte. Falls mal ein hoffnungsloser NHL-Patient oder Myelompatient mich genaueres abfragen will, ich gebe gern Auskunft, zumal das Erscheinen meines Buches erst in 20 Monaten erfolgen wird, bis dahin muß ich beweisen, gegenüber der herkömmlichen Medizinermeinungen noch am Leben zu sein.

20.8.13
Liebe KXXX und ANXXX, vielen Dank für Eure lieben mir wieder Kraft gebenden mitfühlenden Zeilen. In letzter Zeit fand ich mich sehr allein, zumal mein Krebsmarker vorige Woche mir wieder deutlich machte, der Kampf ist längst nicht gewonnen. Auch gibt es sehr viel Menschen, die mich mit Ihren Rechthabereien noch mehr bedrücken, so sagte ich mir, warum eigentlich die kostbare Zeit noch für ein Buch verschwenden, die meisten wissen eh alles besser oder folgen nur den Medien und werden manipuliert. Ich will mal sehen, ob ich das, was ich gerade auf der B17 Seite geschrieben habe , hier für Euch übernehmen kann, es gehört ja zu meiner Geschichte dazu: der Kleine Bussard, immerhin 40cm groß, Flügelspannweite über 1m, hat mich zunächst richtig erschrocken, wurde vor einer Woche von den Eltern verlassen. Leider frißt er kein Katzenfutter, was ich ihm an seiner Landestelle hinstellte. Zum Vit B17, ich nehme tägl. 40 Kerne, gemahlen, auf einmal ein. Der Heilpraktiker P.Kern konnte noch niemand mit multipl.Myelom wirklich helfen. Der Dr. Puttich hat im Laufe von 2 Monaten keine meiner 4 Emails beantwortet, obwohl die Schwester am Tel immer sehr freundlich schien, also eine glatte Absage und die billigende Inkaufnahmen meines langsamen Sterbeprozesses. Nun vielleicht das Wichtigste: Natürlich nehme ich tägl außer B17 auch Pangamsäure, Laurinsäure, Ellagsäure, Liponsäure, Betulinsäure, sowie Artemisinin, Sulforaphan, MSM, OPC und andere NEMs dazu Glutathion, Cystein, Vit D³ 10.000IA, Vit C, QH, dazu meine Gebräus aus Curcuma. Pfeffer, Knoblauch, jap.Grüntee, Löwenzahnwurzel, Chaga und Cystus. Leinsamen und Brokkoli, Zwiebel, Knoblauch, Natron und Gemüsesaft und Soja, neuerdings auch Rotwein und Schokolade ist mein tägliches Programm.
Da diese Art von Krebs ohne SZT noch niemand meines Wissens länger als 2 Jahre überlebt hat, werde ich diese meine täglichen Anstrengungen auf jeden Fall noch erweitern, schließlich kann ich aus Zeitgründen des Überlebenswillen keine Einzelsachen auf ihre Wirkungen testen, die Gesamtheit der Umstellung muß es bringen. Die nie endenden und immer wieder von vorn anfangenden Diskussionen um kolloidales Silber gehe ich jetzt auch aus dem Weg, schade um die Zeit. Ich werde in Zukunft alle Mittel bevorzugt in Erfahrung bringen, die in den Krebszellen die Mitochondrien wieder reparieren können und damit die Apoptose in Gang setzen. Denn bei BHL bzw Knochenmarkkrebs hilft keinerlei OP, bei mir auch keine Platinstäbe (fast alle Wirbel zerfressen) und die Krebszellen streunen im ganzen Körper, Organen herum auch in den Augen, wo ich sie sehe, wenn es zu viele Lichtketten sind. Trotzdem geht es mir den Umständen entsprechend gut und ich muß jetzt erst mal Unkraut ziehen, also tschüssi bis später

22.8.13
bei uns im Ruhrpott liegt in den Apotheken so eine Zeitschrift aus namens "Befund Krebs" .. normal ignoriere ich diese, aber letztens griff ich danach, weil vorn auf der Seite was zum Thema Ernährung stand und ich dahin gehend für mich so viele Infos mit nehme wie geht .. das Thema lautet "Multiples Myelom - Tumorzellen auf Diät" Vielleicht gibt es diese Zeitschrift bei euch auch? Oder online? danke, liebe ANXXX, daß Du an mich gedacht hast. Es ist so, daß ich die Glucose schon lange benutze, um das Amygdalin in die Krebszellen zu bringen. Inwieweit das Amygdalin die Apoptose beeinflußt, kann ich nicht sagen, da ich mit dieser meiner "Naturchemo" aus Angstgründen nicht aufhöre, aber auch gleichzeitig einen Riesencocktail an Substanzen zu mir nehme, die sich gegenseitig verstärken, um die vielen Wachstumsschalter der Krebszellen umzulegen. "...können Mediziner je nach Art des Myeloms mit einer Kombination aus Chemo- und Stammzelltherapie das Fortschreiten der Krankheit in vielen Fällen bremsen." Chemotherapie will ich nicht mehr (es wäre wohl dann die letzte) und Stammzelltherapie geht nicht bei schlechter Verfassung und über 60, man liegt da einige Tage im Koma und das Knochenmark wird komplett herausgegiftet, und das mehrmals über Wochen, der Tod liegt daneben im Bett. Ich arbeite an einer Zusammenstellung einer Krebsteekombination, die folgende Bedingungen in einem einzigen Synergieeffekt erfüllt: Apoptose, Angiogenese, Bakterien, Viren und Pilzinfektionen positiv zu beeinflussen. Denn soviel Naturstoffe, die man braucht, kann man in Tees gar nicht über den Tag verteilt trinken, man würde platzen. Wie ich richtig mit Glutaminase umgehe, muß ich noch erkunden. Auf jeden Fall ist zur Entgiftung Glutathion und Cystein kein Fehler. Ich stehe mit einem Myelomforscher in Heidelberg in Verbindung, aber leider muß er bei den meisten Naturstoffen passen, also hilft immer nur das Selbststudium.

Liebe KXXX, danke für Dein positives Schreiben, der Bussard saß ja schon ganz tief auf dem Telefonmasten und wir unterhielten(pfiffen) uns schon stundenlang, bis es neben mir plumste, als ob jemand einen Stein auf den Betonweg geworfen hat(das waren seine Krallen), sicher verwechselte er mich mit seinen Eltern und als ich mich bewegte, erschrak er genauso wie ich und mit einem Rauschen in den Schwingen flog er davon. Aber er ruft mich jeden Tag vom höchsten Punkt der alten Eiche, scheint sich nun selbst zu ernähren. Die Eigenschaften, die Du zum Bussard erwähnt hast, passen wohl alle auch zum Willi (wie man mich schon seit vielen Jahren nennt). Um die im Buch zu berücksichtigen, muß ich einen Dokumentarroman schreiben über Vergangenheit und Gegenwart und gleichzeitig am wichtigsten das Konzentrat beachten, was wohl allen Krebskranken helfen wird. Nicht so einfach oder?

Liebe WAXXX, ich danke Dir sehr für Dein Mitgefühl. Ich wußte nicht, daß ich auch Leser habe unter den "Nicht Myelomkranken", aber auch Dein Briefchen richtet mich unheimlich auf und gibt mir die Kraft, weiterzumachen. Leider kann ich im Garten nicht viel machen, nur Unkraut weg, ernten und soviel wie möglich Rasen. Meine Frau kann niemals mehr in den Garten, beide Sprung- und Kniegelenke und Durchblutung total kaputt, möglicherweise auch Ergebnis Ihrer langwierigen Chemos vor 12-15 Jahren. Doch und das möchte ich allen sagen, sehe ich die Pflanzen jetzt mit anderen Augen (überhaupt alles Lebende) und ich würde mir sehr wünschen, noch wenigstens 10 Jahre da bleiben zu dürfen, um meiner Frau die Gartenfrüchte zu bringen!!! Und Tomaten so essen, bringt nicht viel, immer mit Olivenoel stark erhitzen bzw. braten, und viel Zwiebel und Knoblauch dran, auch Himbeeren und Brombeeren sosehr kauen, daß die Kerne richtig zerknallen, dann helfen sie gut gegen Krebs! Ich hoffe, daß meine Beiträge auch Hilfe und Neuigkeiten bringen. damit Ihr nicht auf ein Buch warten müsst, was vielleicht niemals erscheint, wenn es mich nicht mehr gibt. Und wenn doch, dann dauert es schon noch viele Monate.

24.8.13
Nochmals vielen Dank an Euch, WAXXX und ANXXX, eine solche Resonanz konnte ich mir nicht vorstellen. Also Tees trinke ich im Wechsel sehr viele, z. Zt hauptsächlich Sencha Uchiyama und Artemisia annua im Wochenwechsel je 1ltr, und natürlich Salbei, Nieren, Cystus, Chagapilz u. Benediktenkraut, abends trinke ich noch Misosuppe, Löwenzahnwurzel und Gelbwurzzubereitung, Gemüsesaft je 1/4ltr und Rotwein1/8ltr. Also kein Wunder, wenn ich tag und nachts oft zur Toilette renne, aber ich frage mich, will ich überleben oder nicht. Schlimm wäre es nur, wenn man senil wird und mir keiner das alles und auch die vielen Kapseln fertigmacht. Wenn es soweit käme, gibt es keine Rettung.

Ich trinke derzeit Lapacho und Cystus Tee im Wechsel, wobei mir seit ein paar Tagen der Cystus mit einem Tl Manuka Honig mehr zusagt .. so höre ich mal auf mein Gefühl. Glutaminase scheint ja so gut wie jede Krebszelle zu betreffen .. zumindest wird das immer wieder beschrieben und bestätigt .. So ganz bin ich da auch noch nicht durchgestiegen .. Von Manuka habe ich gehört und gelesen, jedoch halte ich mich mit Honig und Zucker überhaupt zurück, da mein IgG wieder gestiegen ist. Die Fruktose im Obst (und das ist sehr viel) reicht völlig zu, den Krebszellen gute Ernährung zu bieten. Gestern war ein schlimmer Tag: denn vorgestern Abend aß ich gut durchgekaut ein Kilo Brombeeren eigene Ernte, bis auf wenige waren sie noch nicht ausgereift und sehr sauer. Aber wenn sie reif sind, haben sie schnell Schimmel und das ist ohne Immunsystem gar nicht gut. Also ich aß das Kilo und mir wurde schlecht, sie haben viel verschiedene Säuren und auch sehr viel Ellagsäure gegen Krebszellen, aber ich weiß nicht, wie lange diese im Körper verbleiben, nun vermute ich deutlich länger als einen Tag. Konnte abends vor Entzündung der Mungschleimhäute und der Zunge keine Kurkuma-Pfeffer Mischung mehr trinken, leider. Gestern trank ich wieder zu meiner Blausäure einen Saft und diesmal Granatapfel (auch mit Ellagsäure). Und mir wurde so schlecht und ich bekam Schüttelfrost und suchte mein Lager auf, konnte kaum aufstehen und mir noch mehr Decken suchen vor Frieren und so lag ich schlotternd von Mittag bis abends. Gestern war meine Zunge ganz entzündet, wund, braun und unförmig angeschwollen und schmerzte unerträglich. Weiteres ausführlich später im Buch. Dies war also ein Test. Gestern Abend aß ich ca 500gr Himbeeren(auch eigene Ernte) und heute ist dieser Vorfall nicht mehr aufgetreten, obwohl Himbeeren gleich viel Ellagäure haben. Entweder waren die Menge der Brombeeren oder die anderen Säuren darin zuviel. Noch weiß ich es nicht. Aber an dem Astaxanthin, was ich seit Montag noch zu mir nehme, kann es nicht gelegen haben.

25.8.13
Liebe KUXXX, mit Ungeduld hat das nichts zu tun, selbst die Myelomforscher bzw-ärzte verstehen mein Vorgehen nicht. Aber es ist ein alter Hut, daß ich gar nichts mehr zu verlieren habe als mein Leben (war es doch bereits vor und während meiner klinischen Behandlung fast 4x passiert) und das in kurzer Zeit, wenn ich untätig bin. Eine Substanz nach der anderen zu testen (wie es wissenschaftlich erforderlich wäre) und das Ergebnis einmal im Monat im Labor zu erfragen, dazu verbleibt mir leider keine Zeit.. Außerdem war ich auch als Student schon immer mehr Praktiker als Wissenschaftler. Und wenn der IgG-Wert (der Tod in mir) erst einmal wieder wächst, kann ich ihn nicht und keine Chemo mehr aufhalten, denn das Ende ist eingeläutet. Deshalb nutze ich als einzige Chance den Synergieeffekt der Biowirkstoffe in den Nahrungsmitteln, mein Leben zu verlängern. Es waren nur zuviel Brombeeren und zu unreife auf einmal, die Entzündung der Schleimhäute geht deutlich zurück. Die Brombeere hat eine Menge verschiedener Säuren, deren Auswirkungen noch nicht richtig bekannt ist. Und danke, liebe KXXX, am wichtigsten benötige ich derzeit mehr Gesundheit natürlich und mehr Zeit. Die Zeit ist leider knapp, welche mir für die täglichen Aktivitäten verbleibt, da möchte ich keine Granatapfelkerne einzeln herauspulen. Also genug Ellagsäure nehme ich täglich mit dem Saft, den Erd-Him-u.Brombeeren sowie mit einer Kapsel zu mir. Für das herauszugebende Buch brauche ich Unmengen an Zeit für weitergehende Untersuchungen der antikarzinogenen Nahrungsmittelinhalte. Dein schwaches oder wie Du immer schreibst, nicht vorhandenes Immunsystem, hat an einem Kilo unreifer Brombeeren also ganz schön zusätzlich zu kämpfen. Ein höherer IgG kommt auch von solchen Aktionen ? Übrigends soll gegessene Nahrung ca vier Tage stoffwechselbeeinflussend sein. Ich denke aus eigener Erfahrung, dass das stimmt. Nein, ein höheres IgG ist ein ansteigender Krebs, ein Zurückkommen des Krebses hat sicher nichts damit zu tun, daß er mit mehr oder unterschiedlichen Substanzen bekämpft wird. Bei Chemo ist das allemal ein natürlicher Vorgang, da Krebszellen unheimlich intelligent sind und sich auf den Angriff nur einer Substanz ( wie irgendeines chemischen Moleküls) vorbereiten, wenn sie jedoch stets aus vielen unterschiedlichen Richtungen angegriffen werden, ist die Chance deutlich größer, die Zellen an ihrer Teilung zu hindern. Übrigens, die Meinung mit den 4 Tagen stimmt vielleicht für irgendeine Substanz wie Soja, aber nur für wenige. Zum Beispiel für die eingesetzte Blausäure aus bitteren Aprikosenkernen trifft das überhaupt nicht zu, wie ich schon früher bewies. Heute bin ich der Meinung, daß die Leber nicht nur eine Stunde, sondern nach meinem Gefühl ca 2-3 Stunden braucht, um die HCN zu entsorgen. Über den ganzen Tag eine Einnahme zu verteilen, ist eine gute Idee, habe ich schonmal bei HCN gemacht, bis ich auf ca das drei-vierfache der tödlichen Dosis kam. Geht aber nicht mehr wegen der kapputten Zähne und außerdem, bei so vielen Substanzen einfach nicht mehr durchzuführen, man hat schon mit dem Trinken vollauf zu tun. Und ein anderer Aspekt kommt noch dazu, die ist das Fatigue-Syndrom, welches einem Blutkrebskranken furchtbar zu schaffen macht und bei mir sehr viel verstärkt durch die ständigen und harten (wenn auch natürlichen "Chemos") und der dazukommende nächtliche Schlafmangel. So arbeitet der Körper an einer fast unzumutbaren Leistungsgrenze, jedoch evtl ein paar Monate oder wenige Jahre länger. Ich halte diese Methode für schnell tötende Krebsarten wie Bauchspeicheldrüsenkrebs, manchen Hirntumor oder auch Non Hodkin Lymphome durchaus praktizierbar. Ihr lieben Beiden, vielen Dank für Eure mir sehr nahegehenden Gedanken! klar versuche ich bei allem, positiv zu denken, aber seit einigen Wochen bete ich jede Nacht und ich weiß, daß der Herr Jesus mein Arzt ist und er bestätigt es mir fast tagtäglich mit neuen Ideen und Gedanken, mit manchmal 1-3 Stunden, die ich aktiv verbringen kann. Doch leider schiebe ich die Arbeit immer mehr Bergeweise vor mir her und ich habe immer neue und mehr Ideen. Ich bin nicht mehr bereit wie im vorigen Jahr, einfach so zu sterben. Auch deshalb habe ich schon ein paar Mal bei verschiedenen Doktoren unterschrieben, daß es meine Entscheidung ist, der Uniklinik Dresden auch in Zukunft fernzubleiben. Auch nach Heidelberg hat man mich eingeladen und mir Hoffnung gemacht, vielleicht noch eine Chemo zu finden. Nein, sage ich mir, einmal in einer Klinik, da komme ich nicht noch einmal lebend heraus. Die nächtlichen Eskapaden bei mir beruhen auf dem zur Zeit unendlichen Trinken von vielleicht 4 Ltr, ist aber auch für die Entgiftung sehr wichtig oder eine Folge der Nierenschwäche bzw -verstopfung durch das Myelom. Jeden Tag möchte ich unendlich liegenbleiben bis bald 11Uhr. Je mehr Ellagsäure, desto mehr Krebszellen gehen heim und desto weniger Neubildung. Bei diesem Krebs (ich weiß nicht, ob bei anderen, aber ich glaube schon) heißt es: ranklotzen und nicht kleckern!!! Der verdammte Krebs Programmiert die bösartigen Zellen laufend neu der Unsterblichkeit, indem er die Zellkraftwerke außer Betrieb setzt und die DNA verdreht und verändert. (Nicht die DNA erzeugt Krebs, dies ist ein Trugschluss!!! Man kann den Krebs nur überwinden, indem man zu sich selbst eben gerade nicht feinfühlig ist sondern unter Härte stets bis an die Grenze geht. Und im Grunde ist doch alles nur ein Ernährungsproblem. Heute habe ich erstmalig einen feinen veganen Sojaeintopf mit Synergieeffekten gegessen, der wird jetzt öfter gemacht und wird verhindern, daß der Krebs Metastasen z.B. in die Prostata setzt. So, leider ist mir die Zeit weggelaufen, meine Lieben und nun muß ich auf mein basisches Fußbad und die Löwenzahnwurzelbrühe verzichten, aber dafür wartet die Kurkumachemo und weitere feine Sachen wie Resveratrol, Ellagsäuren (Himbeeren) und Schokolade , Avocado und koll. Silber noch auch mich sowie viele Kapseln NEMs. Ich hab Euch ganz lieb, auch wenn es nicht immer so erscheint bei meinem Ton.

26.8.13
Wer gesunden will darf nicht aufhören zu studieren. Ich habe ich letzter Zeit sehr gute Nachrichten von Herrn Prof. Dr. med. Richard Beliveau übernommen und angewendet, er ist bahnbrechend. Das Soja hat viel Isoflavone= , sog. Phytoöstrogen, das blockt dort an, wo sonst Östrogen und Testosteron einen Krebs auslösen und verstärken können. Also haben die Japanerinnen fast keinen Brustkrebs, aber in den USA Brust- u. Prostatakrebs über 100Fälle je 100.000Einwohner. Du darfst es aber nicht als Nahrungsergänzung nehmen, sondern die ganze Bohne! Und vor allem keine genmanupulierte sondern BioBohnen. Die Allergien kommen von schlechter Verarbeitung bzw Bohnen. Vielleicht versuchst Du mal Sojabohnen, sojamehl oder Miso, und Deine Allergie bleibt eventuell aus!?! Liebe ANXXX, wenn Du keinen Krebs hast, dann ist doch Honig ein sehr gutes Lebensmittel und ich habe ihn früher gern gegessen. Er wirkt antibiotisch, aber daß er Krebs heilen kann, ist mir nicht bekannt. Ich werde ihn erstmal wegen seines hohen Glucosegehaltes meiden. Außerdem möchte man vorsichtig sein, denn das massenhafte Bienensterben verursacht von Pharmaindustrie ist nicht neu, und diesen verseuchten Honig bringen die Bienen auch herein, bevor sie sterben. Aber sterben alle Bienen, sterben auch die Menschen, dann ist der Kreislauf ohnehin geschlossen.

26.8.13
Mit Allergien kenne ich mich gar nicht aus, ich habe auch meines Erachtens nie welche gehabt. Mal als junger Mensch ein sehr dickes Geschwür am Handgelenk durch einen Insektenstich auf der Autobahn, Magengeschwür und ca 30Jahre Collitis Ulcerosa. Nur gut, daß ich mich gegen eine Dickdarm OP entschied! Ich wünsch Dir gute Besserung, hoffentlich bekommt Dir Kurkuma, tgl einen gehäuften Teelöffel mit Pfeffer, Knoblauch in Tomatensaft, B15+B17 wird dir bei vermutlichen BK helfen. Gern mach ich mich nach weiteren Substanzen für dich kundig.

27.8.13
Liebe KXXX, Du gehst ja auch sehr spät ins Bett oder kannst nicht schlafen? Richtig, Milch und Weizen meide ich, aber eben erst seit Januar. Ich esse gern Saure Milch, so wie diese bei uns in der DDR nach einem Tag richtig sauer war mit einer herrlich gelben Fettdecke oben auf. Damit habe ich selbst nach3 Tagen Quark und nach einer Woche im Kühlschrank herrlichen Kümmelkäse gemacht. Aber mit der heutigen Milch hat man da ein Problem, ehe die sauer wird, dauert es Wochen und die kann man nicht genießen, nur entsorgen, so verändert wurde ein ehemals gesundes Lebensmittel, ekelhaft! Wir waren auch damals mit Krebs sehr wenig konfrontiert. Erst als die westlichen Ernährungsgewohnheiten mit den "haltbaren u. geschmacksverbesserten" Produkten aufkamen, kam auch der Krebs hier richtig an. Noch ein Tipp für Dich, auch Vitamin D³ ist in der Lage, das Krebswachstum bei fast allen Krebsarten zu bremsen, schützt vor Erkältung und Grippe. Ich nehme tgl 10.000IU. Meine Onkologin ist mir darüber richtig böse, das ist mir aber egal, solange mein Kalzium im Serum stimmt. Auch Omega3 Fettsäuren bremsen die Ausbreitung von Metastasen, vielleicht verträgst Du diese Sachen .

28.8.13
Liebe KXXX, Ich hatte heute einen vollen Tag (für meine Verhältnisse), war bei meiner Psychologin und dann noch einkaufen. Habe meine Kernechemo und Mittagessen auf den Nachmittag verschoben und dann noch eine Stunde im Garten gepflückt. Kann nicht mehr. Meine 10m lange Beerenhecke will mich überraschen. Die Himbeerruten sind über 2m hoch und hängen übervoll mit sehr großen Beeren, die Brombeeren sind jetzt auch reif. Ich habe vielleicht die Hälfte gepflückt, ich konnte dann nicht mehr. Abgewogen habe ich sie, 1,8kg, stell Dir das mal in Euro vor und das jeden Tag. Haben die Hälfte jetzt gegessen und die andere morgen Vormittag, so ist es besser verteilt. Die Pflaumen und Pfirsiche fallen leider herab, soviel kann man nicht auf einmal essen. Petroleum habe ich zwar einen Liter dastehen, aber Rizol-Delta soll wohl noch besser sein. Aber jeden Morgen verabscheue ich diesen Trunk; Ein wenig Wasser ins Glas, 3 dunkle Tropfen von Rizol-Delta aus der Pipette, dann noch einen scharfen Wasserstrahl darauf, und es wird eine weißliche Emulsion. Ich hasse diesen Geschmack und versuche, beim Trinken keine Pause zu machen und nicht zu atmen. Grauenhaft, nur schnell wieder hinlegen und an nichts als schlafen denken. "Das ist alles vorbei. Mir geht es wieder gut." Freut mich sehr für Dich!!! Ja, ich nehme auch reichlich Selen, auch über den Tag verteilt. "Nimmst Du auch essentielle Aminosäuren ?" Nicht so direkt, aber Cystein, MSM, so etwas nehme ich schon. Vit C nehme ich 1gr, aber gleich auf einmal (10 Tabletten Acerola). Wenn die alle sind, bestelle ich Tabletten, die gleich 5gr enthalten. Vielleicht bekommst Du mit MSM Deine Darmentzündungen weg. Du hast mich mit Deiner Frage nach Vit K auf einen mir noch völlig unbekannten Weg gebracht: "...Ebenfalls mit Biphosphonaten scheint Vitamin K2 einen synergistischen Effekt zu haben." Da ich kein Calcium einnehmen darf, aber die oben genannte Substanz wohl zeitlebens für die Wirbelsäule nehmen muß, bietet sich K an. Hast Du dazu eine saubere und gute Bezugsquelle? Leide habe ich keine Angaben gefunden, wie lange die Verweildauer der Ellagtannine im Blut ist, aber nach meinem praktischen Versuch mit der Überdosis Brombeeren war meine Leber offensichtlich noch nach 16 Stunden überfordert, als ich die Blausäure hinzugab, und ich hatte dann so 3-4 schwierige Stunden unter Schüttelfrost und was weiß ich noch.

30.8.13
der Garten ist 1900m², für mich mit meiner derzeitigen Intensität fast kaum zu schaffen, ringsherum sind Wiesen mit blühenden Disteln u.a.Unkräutern. Gestern habe ich 4kg Brombeeren und 2kg Himbeeren verschenkt. Bei Dir müsstest Du unter den Himbeeren die Erde tgl mit scharfen Wasserstrahl gießen und so komprimieren, da kommen die Mäuse nicht. Weißt Du, ob es vit K1 und K² auch kombiniert zu kaufen gibt? Ansonsten ist es schon gut, denn die Mitochondrien werden in den Krebszellen abgeschaltet, wenn sie dadurch wieder repariert werden könnten. Bisher hatte ich mich vor Ascorbaten gedrückt, weil immer Kalzium mitspielt. Dies ist für mich verboten, solange ich noch Pamidronat bekomme, aber evtl wäre Natriumascorbat für mich geeignet. Kapseln selbst füllen, möchte ich nicht, werde dort eine geeignete Dosierung mit Wasser finden müssen. 10gr tgl, das ist doch enorm viel, meinst Du, daß Dein Körper das verarbeitet?

7.9.13
liebe KXXX, ich habe dies jetzt gekauft und schon 2x eingenommen. Ich habe auch herausbekommen, daß es Vit C ohne Ascorbate gibt und zwar sehr preisgünstig direkt bei Trascon. Amazon schlägt drauf. Gestern wollte ich mir ein Rezept holen für das L-Thyroxin, was ich schon jahrelang für die operierte Schilddrüse einnehmen möchte. Die Schwester zwang mich regelrecht zum Warten, bis mich auf einmal der Hausarzt in sein Sprechzimmer rief. Nach der kurzen Frage, wie gehts, und meiner Antwort: Ich behandele mich selbst und das von früh 3 bis Mitternacht und habe mit meinem Überleben nunmehr die Studien und Statistik ad absurdum geführt, blätterte er mit einem müden Lächeln in meine Krankenakte herein und meinte, ich habe lange nichts aktuelles bekommen. Darauf ich, ich komme ja auch nur aller 8 Wochen mit meiner Onkologin ins Gespräch und sie sagte vor 6 Wochen, ich sei auf einem SUPER-WEG. Darauf er mit einem Grollen in der Stimme, naja nehmen Sie unsere medizinische Behandlung bitte ernst, Sie haben ja schließlich eine Chemo bekommen und der haben sie ihr Leben zu verdanken ! Und herablassend meinte er noch, da will ich ihnen das Rezept noch einmal aufschreiben ( er hatte wohl schon mit meinem Tod gerechnet) Ich sagte zu Ihm, bitte keine weitere Diskussion, schließlich kann ein Krebskranker keinen Streß gebrauchen und das wissen sie genau, stand auf und verließ ihn ohne Händedruck. Und schließlich hatte ich vom 1.3.2012 bis zum 21.2.2013 insgesamt 18 Chemos bekommen und auch 16-17 EKs( Blutübertragungen) sowie mindestens 3 Blutwäschen. Manches ist mir auch entfallen, denn ich war wochenlang ein totaler Pflegefall ohne eigenen Willen. manchmal sogar stundenlang ohne Bewußtsein. Also nicht so arrogant mit "einer Chemo", da sieht man mal die typische Einstellung eines Allgemeinmediziners, der Arztes unseres Vertrauens. Natürlich habe ich den Onkologen und der Klinik mein Leben zu verdanken, das weiß ich sehr wohl. Daß ich aber seit Oktober 2012 die Verantwortung über mein Leben selbst übernommen habe und zwar mit einem riesigen Behandlungsaufwand und ohne Kosten zu scheuen, möchten manche Ärzte nicht wahrhaben und meckern auf die "PARAmedizin und verweigern mir sogar die gewünschte Behandlung. Und trotzdem bin ich auf einem Superweg, auch wenn es eine tägliche harte Gratwanderung zwischen Leben und Tod ist, habe ich bisher doch immer gewonnen, zwar weniger an Zeit, aber dafür an Lebensqualität und an Geisteskraft, von der im Jahr 2012 nichts mehr vorhanden war. Einen nicht unbeträchtlichen Anteil daran hat sicherlich unsere XXX aus diesem Forum, leider habe ich lange nichts mehr von ihr gehört, aber ich weiß, daß sie hier fleißig mitliest. Ja, man kann immer noch von anderen lernen, aber wenn man anderer Meinung ist, eröffnet sich doch oft ein neuer Horizont. So, nun will ich Eure und meine Zeit nicht weiter beanspruchen, denn es steht bei mir eine weitere Naturchemo an, von denen ich nun täglich sehr reichlich zu mir nehme! Ich wünsche Euch allen eine bessere Gesundheit und vielen dank für Eure Tipps bisher.

9.9.13
Endlich habe ich auch die schwarze Salbe gefunden und gekauft. Der Inhalt ist eine Rezeptur aus der indianischen (Tumor-)Heiltradition einerseits und andererseits aus den in Europa im 17. Jahrhundert gebräuchlichen Tumortherapien. Von den Indianern wurden fast ausschließlich die kanadische Blutwurz (Sanguinaria canadensis) die kanadische Gelbwurz (Hydrastis canadensis) sowie die Kermesbeere (Phytolacca) verwendet. Von europäischer Seite kamen die damals in der Behandlung üblichen Mineralsalze bzw. Metalle (z.B. gesättigte Chrom- oder Zinkchlorid-Lösung, Kaliumjodid, Antimonglanz) zum Einsatz. Der hohe pH-Wert dieser Substanzen wirkte als Lauge. Also baut sich ein unheimlicher Synergieeffekt auf. Nur weiß ich nicht, ob und wie sie bei meinem Knochenmarkskrebs wirken wird, aber für mein Kätzchen und meine Frau ist sie bei dem Hautkrebs auch so ziemlich die letzte Option.

11.9.13
Hallo, KXXX, für mich ist das absolut Ok. Ich schieb ja allerhand oben rein und dabei viel Grünzeug und Oele sowie über 10 Naturchemos. Der ganze Körper ist voll Krebszellen und die wachsen täglich in Massen nach, da brauch ich schon eine gute Entsorgung der abgestorbenen und auch über die Haut entgifte ich noch und meine Wäsche und Handtücher werden ganz "giftgrün". Gegenüber dem Chemo- Brechdurchfall, der alle 1/4 Stunde kam und 6 Wochen anhielt oder auch der täglichen Schmerzen mit blutigem Aufreißen der Schleimhaut durch die Morphin-Verstopfungen fühle ich mich so pudelwohl. Ich mag auch keine Dünndarmschlingen mehr haben wollen, so wie in der Uniklinik 14 Tage "Explosionsgefahr bestand" und ich dann noch zusätzlich einen After durch die Nase und Hals geschoben bekam und das tagelang mit stinkenden Plastikbeuteln vorn auf der Brust, wirst Du mich verstehen. So jetzt habe ich genug ""Pfuiwort"" geschrieben, jetzt lieber wieder positiv, auch wenn ich gerade heute in der Wirbelsäule wieder Wahnsinns-Schmerzen habe, aber ich denke immer, dies muß bei Heilung so sein, und ohne Leid geht auch das nicht. Entschuldige KXXX, ich darf die nächstens Chemos nicht vernachlässigen. Leider weiß ich nicht mehr, wer von Euch gern meine tgl. Anweisungen die Ernährung betreffend oder auch meinen tgl Einnahmeplan mit zusätzl. NEMs haben wollte. Bitte zu beachten, was für meinen Körper gerade richtig ist, muß nicht bei allen anderen helfen. Auch ich mache Fehler, will aber sagen, bei mir kommts nicht mehr so darauf an, die Fehler merke ich oder auch nicht mehr. Jedenfalls ändert sich der Einnahmeplan mitunter monatlich, meist kommt was dazu. Aber bitte als private Nachricht senden.

15.9.13
Hallo, allerseits wenn sich der Tumormarker stark erhöht und sich der GFR-Wert dagegen erniedrigt, weiß man, daß das Kostbarste im Leben nicht allein die Gesundheit, sondern auch die noch verbleibende Zeit ist. Seit 2 Monaten ist es aber leider so, im ersten Moment dachte ich, die Werte streuen, aber als ich das Ergebnis jetzt erhielt, geht es mit Riesenschritten zu Ende. Die Ärzte sagten noch nichts, weil sie wissen, was ich für ein Einzelkämpfer bin und hoffen sicherlich auch, daß ich nochmal die Kurve kriege. Deshalb und weil ich noch sehr viel schaffen will, werde ich jetzt weniger Zeit in den Foren verbringen. Ich werde auch nicht mehr an dem Buch weiterschreiben, jedenfalls momentan sieht es so aus, daß ich durch das sich ankündigende Rezidiv es sowieso nicht fertig stellen kann. Deshalb fragt lieber jetzt, wenn Ihr noch etwas wissen wollt, ich bin ja ohnehin als Todgesagter schon weit über den Gipfel hinausgelangt, ich denke mal, so bestimmt um die 4 bis 6 Monate und das in meinem Alter, wo andere schon nach einem Jahr sterben. Ich habe noch 3 Möglichkeiten des Gegensteuerns ab jetzt, so will ich sie Euch gleich nennen: kommt noch ein hoher Anteil von Betulinsäure hin zu, die ich durch auskochen des Chagapilzpulvers gewinne. weiter werde ich ab sofort meine Selengaben auf tgl 900-1000 Mikrogramm erhöhen und drittens will ich nächste Woche noch Avemar bestellen, was ich bisher aus Kostengründen nicht konnte. Dies muß ich aber jetzt tun und will das alles auch neben einer erneuten Chemotherapie beibehalten, dies sollte die Wirkung der Chemo deutlich stärken, weil ja bekanntlich die Krebszellen auch gegen die Chemo größtenteils immun sind.

Liebe KUXXX, ich gebe nicht auf, bin ein Kämpfer, gehe dann gleich mit meiner Katzenbibbi an der Leine in den Garten die blauen Riesenbohnen pflücken und Kartoffeln ausgraben. Nun Spaß beiseite, meine Entzündungswerte sind weit unten im Normbereich. Diese konnte ich mit meiner basischen Therapie und meinen vielen meiner Ansicht nach MSM-Kapseln wunderbar drücken. Also die Moral aus der Geschicht, trotz der guten "Entzündungswerte" frißt sich der Krebs deutlich hoch. Nein, die Myelomzellen sind so etwas von heimtückisch, die müssen ständig und immerfort von den unterschiedlichsten Substanzen angegriffen werden und das auch einmal, gegen eine einzelne Substanz werden sie schnell immun, aber gegen ein Bombardement von Substanzen, naja da brauchen sie ein wenig länger. nun haben sie es doch geschafft, sich innerhalb eines Monats wieder zu verdoppeln nach dem IgG-Wert.

16.9.13
Hallo CXXX, erst frage ich, was bedeutet LP-Kollegen? Denn mein Einnahme- und Naturchemoplan täglich geht über 2 DINA4 Seiten als Word-Dokument. Darin berücksichtigt ist auch die Bekämpfung von Parasiten, mein vorrangigstes Anliegen aber ist die Apoptose, die ich leider mit Thalidomid, Revlimid bzw mit den Ellagsäuren nicht erreiche. Vitamin C nehme ich auch von England auf 1000gr-Basis, aber höchstens 2000 bisher. Ich danke Euch Allen, Ihr Lieben für das "Daumen drücken" und die anderen guten Wünsche. Die Lebenserwartung bei multiplen Myelom ohne SZT mit ca. 70 Jahren liegt bei 15 Monaten, die habe ich ja schon locker überschritten. Das Buch wollte ich als Wegweiser veröffentlichen, was man tun sollte, diese Krankheit deutlich länger zu überleben, davon bin ich noch sehr weit entfernt. Heute wieder 2 Stunden im Garten gemacht, Kartoffeln, Unkraut u. 1kg Himbeeren pflücken. Bin total KO und meine Wirbelsäule knirscht vor Schmerzen. Mit einem großen starken und deutlich jüngeren „Gerhard“ kann ich mich nicht und niemals vergleichen. Aber es gibt einen Unterschied, er hat die hoffnungsvolle Stammzellentherapie und noch viele andere mitgemacht, sicher war er dabei nur im KH und die Lebensqualität = 0 . Man kann es in seinem Tagebuch lesen, wie er die 2 Jahre fürchterlich gelitten hat, bis er starb. Ich aber lasse die Schulmedizin nur begrenzt handeln, habe schon 3x einer KH-Einweisung gegen Unterschrift widersprochen, wo es angeblich um meinen Lebenserhalt ging und bin zu Hause besser gefahren. Konnte meine Eigenbehandlung aufbauen und lebe jetzt mit dem Höchststadium der Krankheit schon 21 Monate. Daß der Krebs wieder Fahrt aufnimmt, konnte ich wohl hinausschieben bei ein klein wenig Lebensqualität, aber verhindern??? Sorgen macht mir der GFR Wert meiner Nieren, der schon über ein Jahr kontinuierlich talwärts geht, nun meldet sich auch ein wenig Nierenblut im Urin, was kann ich machen? Große Frage! Wollte eigentlich nur kurz antworten, tschüssi allerseits!!!!

17.9.13
Hallo, Ihr Lieben! Das mit dem Kraftfutter ist so eine Sache. Erstens ist meine Krebstherapie schon wahnsinnig teuer, da bleibt für andere sinnvolle Sachen kein Geld. Cellfood hatte ich anfänglich auch eingenommen. Nun habe ich mir aber gesagt, wer also wie CXXX von mir wissen möchte, was ich da alles täglich zu mir nehme, sollte mir eine "Private Nachricht" schreiben und dazu seine Emailadresse, dann werde ich die Worddateien zusenden, eine Datei über die Einnahme, die 2.Datei über die natürlichen"Chemos", eine dritte über deren spezielle Zubereitung werde ich noch erstellen. Danke-bitte!

27.9.13
Aber "schweineteuer" und wird nichts zusätzlich bringen, derlei Bücher habe ich genug. Simonton hat dazu sehr gut geschrieben, das nur nebenbei! Habe nun auch zusätzlich AVEMAR eingenommen, am 2.Tag blähte sich mein Bauch auf, daß die Hose nicht mehr zuging, aber keine Schmerzen oder Winde.

18.10.13
Liebe WAXXX, es geht mir nicht besonders, der Krebsmarker ist in den letzten 4 Wochen aufs doppelte gestiegen und scheint nicht nur in den Knochen zu rumoren, sondern auch auf die Weichteile zuzugreifen. Ich sehe den nächsten 3 Wochen mit Bangen entgegen. Denke mir aber die Schmerzen weg und nutze ganz intensiv die Zeit, weil ich noch am Haus viel zu bauen habe und das Grundstück mit einem Freund pflege. Aber eisern bleib ich bei meiner Eigenbehandlung, und zeigte letztens die Listen meiner Onkologin. Obwohl sie diese sehen wollte, las sie die aber nicht, sondern sagte kalt: Das können sie sich alles sparen und das viele Geld auch! Genauso dachte ich mir das auch und sagte zurück, wenn ich das nicht machen würde, wär ich längst tot. Sie spendete mit aber keinen Beifall, als ich Klinik ablehnte. Daraufhin sagte ich, wenn sie meint, mich wieder mit Chemo zu behandeln, muß sie meine Listen wohl lesen, denn ich nehme alles weiter ein. Herzliche Grüße und Euch allen gute Besserung Euer Willi
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Und ich meinte, einen Weg aus dem Krebs gefunden zu haben, aber dieser Knochenmarkkrebs hat bisher jeden zur Strecke gebracht, ob jung oder alt!

gleich soviel Antwort muß mich ja aufbauen. Wollte noch kurz wichtiges mitteilen. Also, ich mache mich nützlich, wo es geht, ohne zu visualisieren oder mich hinzulegen, keine Pause! Also AVEMAR nehme ich jetzt mittags und Mitternacht zusätzlich zu allem bisherigen ein. Vielleicht zeigt das noch Wirkung. Da ja aber der Krebs durch Mikroben ( wesentlich kleiner als Bakterien und Viren, sind auch keine Einzeller) ausgelöst sein kann und diese Vielleicht immer noch im Körper sind, habe ich die letzten 15 Tage noch zusätzlich Chinin eingenommen in der Hoffnung, noch etwas zu ändern. Ich habe ja bisher äußerst basisch mich ernährt. Da aber die bösartigen Plasmazellen seit 3 Monaten scheinbar ungehemmt ansteigen, esse ich jetzt und trinke endlich mal das, was mir schmeckt, Übrigens, die Resveratrole (200ml Rotwein)schmecken nicht schlecht, machen mir aber manchmal schon ganz schön zu schaffen. Alles Liebe für Euch, ich bete auch für euch jede Nacht mit und hoffe, da Jesus mein Arzt ist und mir alle Ideen eingibt, auf eine Totalremmission. Euer Willi

19.10.13
Liebe BXXX, ich war als DDR-Bürger oft und gerne in Ungarn mit meiner Frau und Kätzchen mit dem Trabi und Dachzelt. Habe fast alle Thermalbäder besucht, der Schwefel ist herrlich und hat super regeneriert. Seit der Wende fehlt uns dies alles, auch der Trabi, das schöne Ungarn mit seinen lieben Menschen, und vor allem die Zeit, alles war nur noch Hetze, Umsatz, Umsatz über alles, so will es der Kapitalismus, dies in höchster Ausbeutung des Menschen und seiner Gesundheit! Jetzt nehme ich den Schwefel innerlich und habe für mein Kätzchen erst mal eine Schwefelsalbe zusammengemörsert, bevor wir als letztes die schwarze Salbe anwenden. Wir sehnen uns wieder nach ungarischen Bädern, aber dieser Hoffnungsstrahl wird immer blasser. Liebe PXXX, BXXX und ANXXX, vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit, gern gebe ich Euch genauere Rezepte von den vielen Naturchemos, die ich mir mixe. Aber--- fragt mich bitte gezielt danach. Und ich wette, daß diese alle bei einem normalen Krebsgeschwür und Metastasen wirken wird, nur bei diesem Knochenkrebs, der ja eigentlich als Knochenmarkkrebs ein Flüssigkeitskrebs den ganzen Körper infiltriert, habe ich noch nie von einer Heilung gelesen. Es wäre ja nun das erste Mal. Aber ich gebe nicht auf, denn irgendwann gibt es ein erstes Mal. So jetzt muß ich aber wieder arbeiten bis mindestens 19Uhr, sonst hinterlasse ich ja einen "Saustall". Machts alle recht gut, ich habe Euch in mein Herz geschlossen und träume davon, daß wir uns alle einmal in einem Kreis zusammen sehen!!! Hallo KXXX, ja ich muß immens viel machen, blieb doch alles von den vergangenen 2 Jahren liegen und jetzt erst schaffe ich täglich so etwa 3-4 Stunden Arbeit. Ich gehe einmal im Monat zu einer Psychologin, die hört sich wenigstens meine Geschichten an ausführlich auch das Hickhack mit den Ärzten, sie hat Geduld, auch wenn sie mir nicht direkt helfen kann. Visualisieren, Atemübung soll ich machen, aber dazu fehlt mir echt die Zeit, ich stürze mich halt in die Arbeit. Und sie sagt, das ist meine beste Überlebensstrategie, nicht aufgeben und viele Ziele noch verwirklichen wollen. Aber jetzt tut mir vom Schreiben die Wirbelsäule weh. Ich muß raus und mich bewegen

3.11.13
Hallo Allerseits, einige trübe Wochen habe ich hinter mir gelassen. Ich weiß nur, das IgG ist schon über 50 und die Blutwerte am untersten Level (manchmal Atemnot). besser ist, man lernt dies alles zu ignorieren, auch die Schmerzen, seine Arbeit zu machen und immer denken, man sei gesund und es ist gut so, wie es ist. Heute ging es mir deutlich besser und ich spürte das erste Mal seit Mai 2012 meine Füße fast ohne Schmerzen und mit wenig Taubheit. Aber gleich kommen schneidende Schmerzen, wenn es laute Musik, schlechte Nachrichten oder Streit gibt. Bei 5 Katzen lässt sich ein lautes Wort manchmal nicht vermeiden, wenn es um die Fresserei geht. Übermorgen geht’s wieder zur Knochenchemo, aber ich will das auch nicht ewig haben, meine Hände und Unterarme sind schon immer wochenlang entzündet und die Schwester findet kaum noch eine Ader. Einen Port will ich nicht, da wird man ja wieder abhängig vom KH, doch dort sieht man mich höchstens zur Blutwäsche, wenns ohne nicht geht. Ich glaube, daß der feste Wille, das AVOMAR, oder die 900mikrogr Selen, evtl die 14 Tage Chinin eine Besserung gebracht haben. Die Werte habe ich bis Donnerstag. und zusätzlich zu allen Therapien werde ich noch diese Woche mit Scharzwalnußkernextrakt, Nelken und Zapper anfangen. Habe gleich in der Nachbarschaft einen bekannten Elektromeister, der schon lange diesen günstig baut und weltweit anbietet und gute Reverenzen hat. Es gibt also immer mehr Wege, so man sucht. Einmal muß es doch klappen!!! Es gibt immer ein erstes Mal wieder zu leben, auch wenn man längst totgesagt ist. Also bis späterhin! Ich wünsche Euch allen gute Besserung. Und Dich, liebe XXX wollte ich noch fragen, geht es Dir auch so wie mir? Mir schmeckt nämlich das Löwenzahnwurzelpulver vom Tierarzt viel besser als das Bio-Gerstengraspulver!!!

Danke, liebe XXX, Fensterbrettwiese ist guuut, aber meine Miezerln haben schon vor Jahren umgegraben, leider. Löwenzahn schmeckt wirklich gut und hilft vielleicht besser als Gerstengras, nun ja die 40 Aprikosenkerne sind auch echt bitter auf andere Art.

10.11.13
Nun wird es Zeit, mich für alle privaten Zuschriften, Empfehlungen und Hilfen zu bedanken !!! Also, ich freue mich über Euer Mitgefühl, obwohl uns allen hier eher zum heulen ist. Nun, dieser Blog heißt Multiples Myelom. Und er hat begonnen wegen PXXXs Frau, welche tgl 35 Kerne aß und das Myelom trotzdem wieder ausbrach und sie an die Dialyse mußte. ich habe seitdem nicht wieder von ihm gehört. Oder etwa jemand anderes? Seine letzte Aktivität war wohl am 13.August? Es wird jetzt Zeit, zu diesem Titel Stellung zu nehmen und es ist angebracht, die Wahrheit zu sagen! B 17 hilft definitiv nicht !!! Die telefonische Erklärung von Herrn Heilpraktiker Willi Kern, die Unterlassungen der Antwort von Dr. Puttich aus Darmstadt auf 4 meiner Emails und 2 tel.Gespräche mit seiner Krankenschwester und die Antwort der Klinik von Dr. Ebner aus Thailand lassen alle zusammen nur den einen Schluß zu, daß eine Laetrilbehandlung bei dieser Erkrankung nicht helfen kann, sondern nur in die Armut treibt. Nun habe ich bis jetzt meine 40-kerne-Behandlung fast ohne Ausnahme durchgehalten und bin mehrfach ganz krass an meine persönliche Grenze gegangen. Möglicherweise habe ich dadurch oder auch durch meine umfassenden anderen Naturchemos die Remmissionsphase (Vitalität) 3 bis 4 Monate nach hinten verschieben können, mehr ist dadurch nicht drin, leider !!! Seit 3 Monaten ist mein Krebsmarker auf das viereinhalbfache gestiegen und lag vor einer Woche bei 87, Alle anderen Immunglobuline sind leider vollständig unterdrückt bei 0,00. So kann der Mensch nicht leben. Ich muß nächste Woche (leider 3 intensive Arztgespräche führen) aber so die Zeit da ist, neben meinen vielen Baustellen auch das Hulda Clark Parasiten-Programm beginnen mit Zappen ohne wenn und aber.!! ich habe einige Bücher von ihr gekauft, obwohl sie selbst am MM gestorben ist und sich nicht helfen konnte oder wollte.

13.11.13
wenn ich mich länger nicht mehr melde, dann macht mir das Schreiben Mühe oder ich habe immer weniger Zeit, weil der Krebs zurück kommt. ich schreibe jetzt einiges auf, weil ich vermute, daß es zu einer Gesamtausgabe des Buches "Der Tod in mir" nicht mehr kommen könnte! Ich habe in letzter Zeit sehr viel private Post bekommen (auch auf meine Anfragen natürlich) ich möchte damit also auch alle anderen ansprechen, BXXX und IXXX, CLXXX und KXXX, YXXX, MXXX und RXXX. Es gibt nicht nur Zahlen eines absurden Systems, meine Lieben, denn ich spüre es schon seit etwa 8 Wochen, daß der Krebs zurück ist. Ich habe mich selbst nicht retten können mit den Pflanzenmedizinen und Giften, mit guten Ratschlägen bis hin zur Drohung. Ich habe viele Bücher studiert und mich mit Heilpraktikern, Ärzten und Kliniken auseinander gesetzt. letztendlich habe ich selbst die Verantwortung für mich übernommen und Herrn Jesus als meinen Hauptarzt anerkannt, der meine Gedanken immerzu in neue Richtungen lenkte, ich bin nun mal ein Studiosus und werde es für den Rest meines Lebens bleiben. So müssen mich die Homöopathen verstehen wie auch manche unter Euch, die mir riesigen NEM-Keulen empfehlen. Ich habe mit meiner Gesundheit oder Krankheit in Selbstverantwortung nicht grundlos so gehandelt. Denn ich kann Malen und zwar seit dem 14.Lebensjahr, meist Landschaften, Ostsee, Gebirge, Heiligenblut, Großglockner, aber auch picassomäßig. In der Uniklinik auf Station MK1 der Hämatologie hängen 3 Bilder aus von mir: -Das erste heißt "Der Sturm" (Wasserdeckfarbe) und zeigt einen alten Dreimaster inmitten tosender Schwärze (ich glaube, ein Mast war schon gebrochen) zwischen Klippen und einen Leuchtturm mit Lichtstrahl. -Das zweite Bild (ich hatte da schon ein wenig Hoffnung) ist eine Umfangreiche Aquarellstiftzeichnung von einer herrlichen Erholungsoase mit einem Haus im Grünen, großen und kleinen Silbertannen, üppigen Blumen und blühenden Sträuchern an einem ausgemauerten (gefährlichen) Wildbach. Dies ist mein Grundstück einmal aus der Sicht eines aus dem Leben geworfenen untätigen, der nur das Schöne sieht. In Wirklichkeit habe ich alles, aber auch alles selbst gebaut, selbst das Grundstück war früher 2m tiefer und eine Müllhalde, also in Wirklichkeit hatte ich vor Arbeit nie die Schönheit sehen können. Aber Arbeit ist ja bekanntlich gesund. Deswegen habe ich in den letzten Tagen noch viel versucht zu erarbeiten, vorgestern noch habe ich knapp 8 Stunden den Betonmischer mit schweren Kiesschaufeln bedient. -Das dritte Bild ist eine Fettstiftzeichnung und zeigt ein Stück der Sächsischen Schweiz nämlich Schrammsteine und Falkenstein. Aus der Erinnerung gemalt, stimmen die Proportionen nicht ganz, die Herren Doktoren und Patienten mögen es nachsehen. Warum erzähle ich das??? Richtig, weil es meine Einstellung zu meiner Selbstbehandlung und zu Euch zeigt bzw. erklärt. Wenn ich die Homöopathie, die mir empfohlen wurde einzig und allein umgesetzt hätte, wäre das bildlich gesehen eine weiße Leinwand geblieben, damit hätte meine Frau meine Urne zudecken können. Ich stehe nicht zur Homöopathie mit ihren unendlichen Potenzen, was soll denn da wirken, wenn nicht allein der Glaube??? Am wirksamsten überhaupt ist der Glaube an sich selbst und die Fähigkeit, Schwierigkeiten meistern zu können. Ein anderer Grund ist die Verantwortung gegenüber Frau und nunmehr nur noch 5 Kätzchen. Mein erstes Bild war eine Dunkelmalerei, fast Schwarzmalerei, man kann es vergleich mir hohen Dosierungen einzelner Substanzen, mit Verzweiflung. Deswegen, aber auch aus Gründen der Vernunft und des mageren Geldbeutels bin ich bei den Dosierungen relativ bescheiden geblieben, aber es sollte auch wirksam sein- - - - so wie eine schöne Pastellmalerei. Ohne mich jetzt über ein fachsimpeln der vielen Substanzen einzulassen und ihre Wirksamkeit zu begründen (dafür stelle ich in den nächsten Wochen eine extra Liste auf für die Interessierten, also bitte melden und normale Email senden wegen der Word-Dateien), möchte ich noch kurz festhalten: Meine neuropatischen Schmerzen in Händen und besonders den Füßen wurden in den letzten Tagen wieder ziemlich schlimm, so dass ich mich gestern entschied, auf eine Unterarmstütze nicht zu verzichten. So bin ich denn 12 Uhr nüchtern mit zwei Taschen, eine voller Krankengeschichten und eine voller Morphium und anderen Arzneien zuerst zu meiner Frau Dr. der Psychotherapie und wir sind übereingekommen, daß ich mich bei den anderen Gesprächen richtig offenbare. Danach war ich bei Prof.Dr. .. der Arbeitswissenschaften mit allen Unterlagen u Medikamenten vorgeladen. Die Untersuchung war allgemein und ergab einen sofortigen Schock. Trotz 2facher Größenmessung haben wir festgestellt, daß ich von ursprünglich stattlichen 1,80m innerhalb 17 Monate zurück auf 1,74 geschrumpft bin. Also noch mehr Wirbelkörper ineinandergerutscht. in der Uniklinik waren es schon 2, alles nicht operabel, weil in den zerfressenen Knochen keine Schraube hält. Entschuldigung, mehr kann ich heute nicht, die Rückenschmerzen sind zu groß. Ich versuche, gleich morgen die Fortsetzung zu bringen.

14.11.13
Heute war so ein besch.... Tag, morgen wird es noch besch....er. Ab 8Uhr Chemos, FremdBlut bis 17Uhr, dann laufend bis früh Zucker spritzen( mach ich selbst). Also, meine Bilder habe ich nie fotografiert, ich könnte dies gern machen, doch macht es mir zusätzliche Mühe. Also ein paar Bilder hingen bei meinen lieben Eltern, nun hat sie zum Teil mein Sohn, einige sind auch meinem Dachboden gestapelt, müßte ich suchen. Und das mittlere Bild von der Uni (die Wohlfühloase) habe ich hier in der Küche stehen ungerahmt, meine Frau sieht es jeden Tag. Ach das Malen, ja herrlich, als ich in der Uniklinik lag, habe ich kurz vor meiner Selbstentlassung für hunderte Euronen Malerutensilien der modernsten Art gekauft übers Internet, ich wollte noch einmal so malen wie Bob Ross, der ja auch am Knochenkrebs gestorben ist leider, natürlich meine eigenen Motive, ich hätte tausende im Kopf und auf Dias aus der DDR-Zeit von Ungarn, der Tatra, nach der Wende ...zigtausende von Bali, Thailand, Türkei, der herrlichen Trauminsel Ischia, Mexiko u.v.m. Aber wißt Ihr, hier wartete wieder eine Riesenarbeit mit Unkraut, Hausumbau, Gartenwegebau, Parkgestaltung und Pflege und pflücken und nochmals pflücken und jetzt wieder abschneiden, Bäume stutzen, schreddern, Bodenbearbeitung, ich habs Jahrzehnte nicht in die Hollywoodschaukel geschafft, die derweil verrottet ist, dieses Jahr ist auch der Pool verrottet und zur riesigen Baustelle mutiert, vielleicht lebe ich nächstes Jahr doch noch und schaffe das alles und den Fahrweg dorthin auch noch zu erneuern. Wollte ja eigentlich am gestrigen Tag anknüpfen, also nachdem ich den furchtbar beschissenen aktuellsten Laborbericht aus der Onkopraxis geholt habe, bin ich zum Professor, dort der Schock mit meinen nur noch 1,74m, also 6cm verloren in 1,5Jahren, total unnormal, hat mich dann der Professor ausgefragt nach allem möglichen, manchmal meinte er auf meine Antworten, weiß ich schon!!! Zu guter Letzt wünschte er mir, daß ich weiter kämpfen soll, niemals aufgeben soll (er merkte, daß ich kurz davor bin), und da fuhr es aus mir heraus, daß ich doch alles menschenmögliche versucht habe, diesen Krebs in Privatinitiative zu bekämpfen, monatl. bestimmt 400€ investiert habe und nun wächst er so rasend schnell, schlimmer wie damals in der Uniklinik, und da lag und stürzte ich auch manchmal ins Koma. Jetzt neugierig geworden, lies er mich noch nicht gehen, sondern frug mich nach meinen Unterlagen dazu, als ich sie zeigte, lief er sofort zum Kopierer und meinte, wie interessant, ich möchte das für mich privat, bei operablen Krebsen oder Metastasen kann das sehr wirksam sein!!! Anschließend mußte ich wieder in die Onkopraxis, meine Ärztin lies mich noch 1 Stunde lang warten bis ich als Letzter hineinkam, ich hatte gleich das Gefühl, endlich nimmt sie sich mal Zeit für mich, als ich eintreten durfte. Das soeben wieder gemachte Blutbild zeigte eine weitere deutliche Verschlechterung der Hämoglobinwerte, ich brauch dringend frisches Blut. Der Krebs wächst nun so rasant, es ist unglaublich. Sie hat sich Gedanken gemacht gemeinsam mit der Uniklinik, wie mir zu helfen sei, eine Blutwäsche (Aparese) kommt nicht mehr in Frage, die stoppt den Krebs nicht, der jetzt in einer hohen exponentiellen Funktion wächst, (trotzdem fühle ich mich abgesehen von den größeren Schmerzen infolge der vergangenen Betonmischerarbeit noch ganz gut). Ich habe ihr gesagt, geistig fühle ich mich gesund und kämpfe mit meinen Mitteln weiter. Im Ergebnis diese Gesprächs wollte sie sich sofort meine Unterlagen einscannen und zeigte also dafür Interesse, wofür die normalen Ärzte nicht ausgebildet werden, schon mal toll, dachte ich so bei mir und sagte: Meine liebe Frau Doktor, sicher geben Sie mir Recht, daß ich mir damit eine schöne große Remmissionszeit von ca 11 Monaten herausgeboxt habe, die ja sonst üblicherweise bei gerade mal 2-3 Monaten liegt! Ja, sagte sie, das ist wirklich toll. Darauf ich: Gemeinsam könnten wir es weiter schaffen, okay?! Ja, das werden wir!!! Nun holte ich Unterlagen heraus und zeigte Ihr, daß ich schon seit Juni mit einer ausgemachten Kapazität der weltweiten Myelomforschung in einer nunmehr recht freundschaftlichen Verbindung stehe. Das hat sie total überrascht und ich zeigte ihr den letzten Brief zum Lesen. Hier in etwa der Wortlaut( Name gelöscht) Entschuldigung, hier aus dem Laptop finde ich das Schreiben nicht, liege nämlich schon seit Stunden voll verkabelt auf meiner Schlafcouch, weil es mir nicht mehr gut geht, vorige Nacht war mir schlecht und ich habe mehrfach hoch gegen Zucker gespritzt vom Prednisolon und heute war ich nach den Chemos noch 1 Stunde im Garten Unterwegebau, dann habe ich einen Topf Chagetee und eine Topf Benediktenkraut getrunken, nun brennt mir sogar der Hint.... von der Chemo, habe ich ewig nicht mehr gehabt, blödes Gift. Machts alle schön gut für heute Euer torkelnd fliegender Willi
Ich muß also morgen weiterschreiben.

15.11.13
Nun bin ich nach einem sehr anstrengenden Tag wieder daheim mit Wochenendeinkauf und frischen Semmelis, brühe mir einen Cistustee und lese Eure lieben Brieflein, danke!!!! Beide Arme noch verpflastern und gewickelt, als hätt ich an der Aparese gehangen, war aber nicht so wild, nur die üblichen Chemos und Erythrozytenkonzentrate, drückt alles noch ein wenig auf die Augen aber beim Lesen Eurer Zeilen wirds schon besser!!! Gleich erst mal zum fachlichen, liebe CXXX, schön zu lesen, Magnesiumchlorid habe ich schon kiloweise da von der Firma Schwarzmann GmbH und nehme immer mal einen Eßlöffel ins Fußbadewasser wegen dem basischen, aber einnehmen tu ich täglich 375mg Magnesiumoxide der Firma Kruidvat aus Nederland. Schau mal bitte nach, ob es wirklich für mich echt vorteilhafter ist, auf die Mg-oxide zu verzichten und dafür das Pulver abzuwiegen, macht eben wieder zusätzliche Arbeit. Deshalb bereitete ich mir auch das Vit C nicht selbst. Die Zeit fehlt mir überall und das leben gibt mir lt Statistik nun noch 3 Monate (nachdem ich schon bisher jede Statistik schlug, sehr großzügig, nicht wahr). Gerade vorige Woche habe ich mir das Ziel gestellt, noch 7 Jahre zu leben, aber das wäre ein toller Traum, nicht wahr??? Nun ja, also in der Uniklinik hieß es schon vor genau 19 Monaten, man kann mir keine Platinstäbe in die Wrbelsäule einbauen, wenn, dann müßte man sie im Beckenknochen und im Kopf verschrauben und ich wäre steif wie ein Stock, das geht natürlich nicht, scheints was CXXX schreibt, ja eine tolle Möglichkeit zu sein. Übrigens, genau eine Verbesserung zu erreichen, gaben mir die Onkologen Pamodrinat (schädigt die Nieren, arbeiten jetzt noch zu 35-40%) und ich nahm noch die Supervitamine K1 und K2 dazu für höhere Festigkeit, nun schau bitte mal, ob das Magnesium, wie ich es einnehme, die gleichen Effekte erreicht. Also um an den vorgestrigen Tag anzuschließen, hier der Brief vom Chef der Myelomforschung, den ich meiner Ärztin vorlegte, Respekt: Lieber Herr . . . . . . , vielen Dank für ihre Mail; leider war ich in den letzten Wochen dienstlich kaum . . . . ; das Grundsätzliche Problem hier ist, dass man mit den von Ihnen vorgeschlagenen Substanzen eben (leider, und das meine ich wirklich so) keine "Toralremission" erreichen kann, zumindest bin ich nach allem was ich über das Myelom weiß der felsenfesten Überzeugung, dass es so ist. Zu ihrer Frage; die Proliferationsrate (=Teilungs- oder Vermehrungsrate) ist bei allen Myelomen unterschiedlich. Allgemeine Regeln sind: Meist steigt sie im Verlauf der Erkrankung an. Fast immer ist es so, dass der Anstieg nicht linear mit der Zeit ist, sondern nimmt einen (sub) exponentiellen Verlauf nimmt; will sagen, dass z.B. der Anstieg von 10 auf 20 g/dl M-Gradient deutlich länger dauert als von 30 auf 60 g/dl. Eine Zunahme von 12 g/dl M-Gradient (oder als Surrogat des IgG-Spiegels, der allerdings auch durch andere Faktoren beeinflusst werden kann (Infektion, o.ä., die nichts mit dem Myelom zu tun haben) innerhalb von 4 Wochen bedeutet, dass das Myelom durch die von Ihnen gegenwärtig eingenommene Kombination nicht unter Kontrolle gehalten wird. Ich weiß, sie wollen das nicht hören, aber zusammengenommen würde ich eine Therapie auf der Basis eines der neuen Myelomtherapeutika (Pomalidomid bzw. Carfilzomib) versuchen, um die Tumormasse zu reduzieren (zumindest einmal zu "halbieren" im Sinne einer partiellen Remission); formal fallen beide nicht unter die Bezeichnung "klassische Chemotherapeutika". Wenn man das erreicht hat, hat man auf jeden Fall Zeit (und angesichts des Nebenwirkungsspektrums auch Lebensqualität) gewonnen, und kann noch einmal neu überlegen. viele herzliche Grüße und die besten Wünsche aus . . . .,
Dr. med. Dipl. phys.. .. ..
Head, Multiple Myeloma Research Laboratory Sektion Multiples Myelom . . . . . . . –University Department of Internal Medicine V / National Center for Tumour Diseases INF410

Sicher könnt Ihr Euch vorstellen, welche Überraschung auf dem Gesicht meiner Ärztin lag, jetzt begriff Sie, wie ich kämpfte, mit dem Wissen der Experten aus aller Welt. Was den Inhalt des Briefes betrifft, wußte ich schön über den exponentiellen Verlauf Bescheid, wollte eigentlich nur wissen, ob ihn meine Eigenbehandlung abbremste, was aber nach seiner Aussage im Dunklen bleibt. Tatsache aber ist, daß bei mir der Anstieg von 49 auf über 90 in nicht einmal einen Monat erfolgte und heute bestimmt weit über hundert liegt (wird erst im Dez. wieder gemessen) Doch interessanterweise fühle ich mich nicht wie damals vor 2 Jahren "Komareif" sondern allgemein noch recht beisammen!! Also genau das fiel auch meiner Ärztin auf, als sie sagte. Sie sehen doch gut aus und sie fühlen sich auch noch so? Dann habe ich mit der Uniklinik gesprochen, was wir noch für Sie tun können, wir können noch einmal versuchen, Ihnen die Chemo Bendamustin zu geben, die Ihnen damals geholfen hat, alles andere vertragen Sie doch nicht! Darauf meine Antwort, die bösartigen Plasmazellen lachen diesmal diese Chemo aus, sind längst immun dagegen, aber gemeinsam könnten wir es schaffen, daß ich Weihnachten noch erlebe. Ja, sagt sie, haben sie doch die Listen von Ihren Einnahmen dabei, ich möchte diese gern einscannen. Richtig, gern gebe ich dieses selbst erarbeitetes Wissen an Sie ab und wenn die Kotztage dieser Chemo ( vielleicht bis Sonntag oder Montag ) überwunden sind, beginne ich parallel noch ein neues Programm und zwar gegen Mikroben und Parasiten, Frau Doktor, meine allerletzte Chance, aber gemeinsam Könnten wir es schaffen, ich habe noch ein Buch zu schreiben! Ja, sagt sie, das machen wir! Nun ein Wort an die Sogenannten Chemotherapieverweigerer, bitte nicht böse sein, daß ich dieser Gilde nicht beigetreten bin. Meine Meinung ist, alles zu seiner Zeit, und nur gemeinsam sind wir stark Mit und ohne Mediziner, mit und ohne Paramedizin, mit und ohne Charlatane, nein, seht Ihr, man darf nichts verwerfen und keine Schwarzweißmalerei betreiben, sondern alles in einen Topf, schön umrühren und dann von allen das Zutreffendste verwenden. Ich kenne zum Beispiel noch von der TU einen sehr netten gealterten Professor, der seit 20Jahren allein lebt, nur weil seine Frau mit Ihrer Krebserkrankung den Schulmedizinern nicht vertraute und sich irgendeinen Scharlatan aus dem Westen anvertraute und dort verstarb!!! Ich behaupte, daß ich ohne Schulmedizin schon im März 2012 verstorben wäre und auch jetzt wäre mein Ende voll da. Klar sind zwischendrin auch durch die Schulmedizin sehr kritische Phasen entstanden, wo ich mehrfach auf der Schwelle zum Tod stand, aber leider wird der arme kranke Patient erst dadurch reif und kann die Kontrolle über sich übernehmen, wenn er diese Situationen mit einigermaßen gesunden Verstand auswerten und für seine Zwecke verwenden kann. Heute bin ich in der Praxis zum zweiten Mal einer kleinen dünnen Person begegnet, wo ich erst dachte, sie sei ein unterernährtes Kind: Nein, diese kleine zarte Frau ist 40 Jahre alt, durch Chemos total ausgemergelt, die Ärzte haben ihr gesagt, sie dürfte nur Wasser trinken etc. Bevor ihr armer alter Vater sie mit dem Rollstuhl abholte, erzählte sie mir mit Ihrem durch Metastasen entstellten Gesicht, daß sie erst seit einem Jahr an Krebs leidet. Wenn sie so weitermacht, dann nicht mehr lange und ich habe sie auf Gemüsesaft eingeschworen und NEMs und sie möge sich auf unsere Webseite anmelden. Hoffentlich tut sie es, zu ihrem Vorteil wärs schon. Also nächste Woche setze ich einige private Chemos ab wie Backpulver und auch Rizol Delta, welches nur homöopatische Dosen bringt und fange mit dem normalen Parasitenprogramm nach Hulda Clark an, wie es in ihrem Buch "Heilung aller Krebsarten" beschrieben steht und verfolge auch ihre anderen wichtigen Empfehlungen wie diese mit "Propylverbindungen" Ich möchte gern noch ein paar Jahre fliegen , sollte mir das gelingen, unterstütze ich ihr Programm nach bestem Wissen und Gewissen!!!

17.11.13
die 2 Tage zu Hause geht es mir, so dass ich nachts und tags im Bett liege, aber wenig Schlaf finde und nur schwitze. Aber gegenüber vor einem Jahr, als ich wochenlang mit Brechdurchfall zu tun hatte und über 20kg abnahm, ist es infolge meiner NEMs deutlich besser. Meine Privatchemos habe ich klugerweise abgesetzt, aber meine Kapseln sind bisher drin geblieben. Das Ondansetron wird bei Übelkeit, einem gesteigerten Brechreiz und Erbrechen eingesetzt und scheint dieses Jahr endlich zu wirken. Ich passe tüchtig auf, daß es keine Verstopfung und keinen Durchfall gibt, also soweit bisher gut. Die beiden Substanzen Cartofilz und Bortofilz hat mir meine Ärztin ausgeredet, das eine ist noch nicht in D. zugelassen, das andere ist ein Abkömmling von Contergan, was ich nicht vertrage. Ich habe die amerik.Studien gelesen, sie verschaffen etwa 4 Monate mehr Überlebenszeit, beide mit schlimmen irreparablen Nebenwirkungen. Liebe CXXX, danke für die viele Information, bin aber momentan außerstande, mich da hineinzustudieren, also bis später.

21.11.13
leider noch nicht ganz, tägl mehrfach Durchfall mit teils blutiger Schleimhaut. Versuche dagegen zu steuern mit Apfelpektin und Bifidobakterien, ansonsten habe ich fast alle meiner Eigenchemos eingestellt und trinke nur noch viel Tee. Heute habe ich mit meiner Ärztin den fehlenden Thyroxinspiegel in den Krebszellen diskutiert, auch den Thioharnstoff (wo sie keine Lösung sah). Den Stuhl wollte sie auf mein Anregen auf Clostridien untersuchen, alles krebsverstärkende Faktoren. Heute noch ein Ganzkörper-CT low hinter mich gebracht in der Radiologie, Der ältere Radiologe Dr. Dali.... sehr interessiert an meinem Buch, habe ihn auf übernächstes Jahr vertröstet, hoffe, da noch zu leben.

28.11.13
Heute sagte mir meine Ärztin, ich habe nichts mehr zum zusetzen. Ich merke es selbst. Aber den Kommentar für Euch bzw wieder ein Teil des Buches, was ich sonst vergessen könnte. Die Stuhluntersuchung war nur halbgewalkt. Nach 9 Bakterienarten haben sie gesucht, alles negativ. Aber nach Clostridium-difficile-Toxin (CDT) haben sie nicht gesucht, obwohl es von Clostridien 10 Arten gibt, sind die so klein???? In Krankenhäusern ist das Bakterium Clostridium difficile fast überall vorhanden. Es wird dort vermutlich durch Gegenstände oder das Krankenhauspersonal auf die Patienten übertragen. Da im Krankenhaus häufig auch Antibiotikatherapien durchgeführt werden, sind die Menschen hier besonders gefährdet. Ich habe mir ganz schnell noch eine starke Bronchitis zugezogen seit Montag, vorgestern abend 38,5 Fieber, gestern nicht, aber heute früh, stundenlang husten, bis mir jetzt alle Rippen und Wirbel wehtun. Übrigens, 4 Wirbel sind neu gebrochen und die Bandscheiben darin eingesunken, insgesamt sind jetzt 17 Wirbelkörper strähnigstreifig und löchrig. (Ich werde nicht wieder am Betonmischer arbeiten). Liebe ALXXX, solange ich damit rechnen muß, die Clostridien im Körper zu haben, kann ich gegen den Krebs nichts tun, weil aufgrund dieser die Krebszellen sich wie verrückt teilen, um dem Clostridienbefall zu entgehen. Das ist eine Theorie und noch nicht erforscht. Die Clostridien leben anaerob, die bösartigen Plasma-Krebszellen auch. Mein Labor zeigte niedrige Entzündungswerte im Widerspruch zum Tumor, dieser ist nach wie vor schon auf sehr hohem Niveau, wurde aber durch die Chemo im weiteren Wachstum auf diesem Niveau direkt gestoppt. Ich liebe das Leben, aber ich bereue jetzt sehr, nicht ein Arztstudium und weiter Zellbiologie von Anfang an studiert zu haben, dann hätte ich auch meinen lieben Eltern helfen können, ich Rindvieh! Ich lasse mich nicht unterkriegen, aber ich weiß nicht, wie lange ich noch kämpfen kann und ein Antibiotikum habe ich auch wieder mitbekommen (in Bezug auf Krebs absolut kontraproduktiv, wie ich jetzt weiß) Nichts mehr zum Zusetzen heißt: -keine Substanz mehr, keine Kraft mehr, etc.
habe ich Dir nicht schon mal meine Listen geschickt, so dass Du siehst, was ich an täglichen NEMs zu mir nehme. Eine Mangelernährung müßte da völlig ausgeschlossen sein, zumal ich ja noch normal esse auch, aber der Schwefelstoffwechsel in mir funktioniert wohl nicht richtig, auch Harnsäure im Serum habe ich viel zu viel, also die Nierenwerte insgesamt schlecht. Nun ist das mit den Clostridien so eine Sache, überall kannst Du sie dir holen, sie haben keinen Sauerstoffwechsel, sie sind oft tödlich, vor allem der Gasbrand. Ich werde das mit dem Map in Ruhe lesen, aber meine Studienzeit wird eben immer knapper. Zumal jetzt auch die Gesundheit und das Serum meiner gehbehinderten Frau voll aus Sorge aus dem Ruder läuft. Jetzt hat sie mehr Arzttermine als ich.

Gerade muß ich mir meine Kapseln für die nächsten 14 Tage zusammenstellen, schau doch bitte noch mal auf diese eine Liste, kann und sollte ich die Glutathion oder L-Cystein erhöhen, oder MSM. Von der Naturchemoliste werde ich jetzt wieder mit der Curcuma-Pfeffer-Knoblauch-Chemo und früh mit H2O2 zusätzlich beginnen, das andere (auch B17) lass ich erstmal noch weg, bis die Gefahr des Erbrechens nicht mehr so groß ist. Welches Aminosäureprodukt nimmst Du??? Bitte einen Tipp. Budwigkost habe ich einigemale praktiziert, nehme auch immer Leinöl zu allem möglichen, habe aber gelesen, ist bei MM kontraindiziert. Trotzdem, ich trinke jetzt auch wieder 3,5%ige Milch, aber abgekocht.

15.12.13
danke für die Post, ging mir die ganzen Wochen schlecht; teils Fieber; Bronchitis und dickes dunkelbraunes Blut aus den Nasenhöhlen; dauerte früh immer eine Weile; daß ich sie freibekam. Donnerstag zur Chemo, Ader gefunden, Kotzspritze rein und Spülung, dann kam die Ärztin angesaust, alles zurück, Blutbild ist sauschlecht, Leukos nur bei 2,3 und sie will mich noch lange betreuen, also Chemo Adee. Am Freitag wieder früh hin, Blutbild noch schlechter, Ärztin hatte frei, also Chemo rein entschied jemand anders, hätte ja übers Wochenende weggeschmissen werden müssen, die teure Sache. Aber abends hatte ich so 3 Stunden Schüttelfrost, daß mir beide Arme und Hände nur so flogen, und da ich unterwegs war zum Einkaufen, setzte ich mich 2 Stunden in eine Gaststätte und schlotterte bei 500ml Cola und Fanta so vor mich hin in dicker Jacke, nachts dann noch 14 Blutzucker, heute geht es wieder. Morgen ist die Ärztin wieder da, mal sehen, ob sie mir nun die 22.Chemo noch verpaßt bei dem noch mieseren Blutbild. Ist eigentlich unverantwortlich. Aber ich hatte ja erst Anfang voriger Woche meine 20. Blutübertragung bekommen (ohne, daß sich was änderte). Mehr kann ich jetzt nicht, der Rücken schmerzt. Ach ja, als Ersatz für die teuren Aminosäuretabletten (kann ich mir nicht mehr leisten, mein Etat ist mit monatl ca 500€ schon weit überzogen) esse ich seit einer Woche selbst gemachte Hühnerbrühe mit Fleisch, hilft mir früh sehr gut nach dem Liter kalten Wasser mit Schwarzwalnuß, Wermut und Gewürznelkenkapseln und Gemüsesaft mit den 25 NEM-Kapseln. Ich habe gelesen, wenn man stirbt nicht an Krebs stirbt, dann eher an den schlechten Blutwerten oder Nieren etc. Mit gebrochenen Flügeln hat man nicht viel Hoffnung, aber ich kämpfe, vielleicht heilen sie bis zum Frühjahr wieder.

16.12.13
ich wollte nicht klagen, nur, wenn ich am Buch schreibe, das fällt mir in den Wochen so schwer, daß ich es lasse vorerst und lieber hier stichwortartig einiges fürs Manuskript festhalte, um es später wieder abrufen zu können. Bitte fangt ja nicht an, mit mir zu leiden sondern seid bitte jeder für Euch ganz allein stark!!! Stärker als ich müßt Ihr sein,--- aber bitte keine Chemotherapie verweigern, wenn sie äußerst notwendig wird. besser auch mit diesem Mittel zu kämpfen, als vorschnell vor die Hunde zu gehen. Die letzten beiden Chemos haben bereits angeschlagen und den Krebs um ein drittel runtergedrückt, die vom Freitag schrieb ich schon, war nicht gut, bekam dann noch rote Flecken an Hals und Brust, die aber heute früh verschwunden waren. Gestern Nacht habe ich 6mg Melatonin eingenommen und noch eine Stunde bis 2,30Uhr Blut gezappt und bis in den späten Vormittag zur Taxiabholung geschlafen. Kaum noch Zeit gehabt für meine Hühnerbrühe mit einer leckeren Himalayasalzbuttersemmel, und meine liebe Frau gab mir noch eine leckere Obstschüssel mit in die Ambulanz. 17,30 war ich wieder zu Hause und habe gerade Mittag gegessen von der Schulküche (Krautwickel). Also heute habe ich ein Arztgespräch vor der Chemo verlangt, die Ärztin sehr mitfühlend, schließlich hatten sich die Leukos bis heute etwas erholt, und die Chemo wurde gegeben. ich bin ja nun schon täglicher Kunde dort und werde laut Schwesternpersonal bald an der Raummiete beteiligt. Morgen bekomme ich wieder 2 Bluttransfusionen, weil die RBK zu sehr absinken, die Nierenwerte sind auch wieder schlechter. Im Moment bin ich auf dem Level angekommen, so ein bis 2 Tage in die Zukunft zu schauen, im Laufe des Jahres hatte ich diese Spanne schon auf 2 Monate erweitert. ich führe jetzt zum zweiten Mal das Antiparasitenprogramm durch, ich muß mich aber noch viel tiefer in die Lehre der Clark hineinversetzen, abwegig finde ich sie keinesfalls, zumal ich allen sogenannten Parasitenverfechtern Recht geben muß, habe ich doch bemerkt, daß ich mir schon Kindesbeinen irgendwo den HPV6 eingefangen haben muß, der auch damals als Leistungssportler mein Leben extrem mit kränkeln beeinflußt hat, auch wop ich in den 90er Jahren in Tailand und Indonesien mit meiner Frau war, hatte mich nachts im Königinnengarten eine große Mücke in den Fußrist gestochen, möglicherweise habe ich daher noch anderes Ungeziefer als Hepatitis in mir und dann noch die Zeckenbisse 2008 und 2010, wo dann nach 2 Jahren die chron. Borrelliose "nachgewiesen" werden konnte, von anderen Viren ganz zu schweigen. Was ich aber festgestellt habe, die besten Antivirenmittel bekommen ebendiese nur kurzzeitig für einige Monate in den griff, dann sind sie wieder präsent. Am schwierigsten wird werden, mein Knochenmark zu reinigen von ebendiesen, damit wäre es eventuell möglich, die mutierte Mutterplasmazelle zu reparieren, um so dem Krebs zu entkommen. Eben diese Ursache zu finden, welche die Gene verändert, es sind sicher bakteriologische, virologische gilt es zu bekämpfen, ebenfalls mit Naturgiften bzw -Heilmitteln. Vielleicht reicht mein Überleben noch dazu aus. Wenn ich dies nur bestätigt bekäme irgendwann, dann lohnt sich mein Buch zu veröffentlichen für viele Millionen Leser, so wäre es ja doch nur ein Lebenslauf mit Sterbebericht, leider!
Und wenn ich bis Weihnachten doch mich wieder melde, dann bestimmt nicht, um zu jammern, sondern nur um stichpunktmäßig festzuhalten, wie sich die Ereignisse weiterentwickeln, als Manuskript sozusagen.

18.12.13
habe mich damit befaßt, vielleicht später noch einmal. Zur Zeit geht da kein Weg hin, denn a) Klinik und IV-Behandlung ist unbedingt erforderlich(also Ausland) und b) Nachweis von bestimmten Bakterien im Knochenmark muß gegeben sein. Trifft das nicht zu, sind es also nur undefinierbare Mikroben, so ist dieser Weg nicht gängig. Gestern bekam ich 2xBlutkonserven, mein Blutdruck war bei 110:50 Puls 60 (normal bei mir ist 140:70 Puls 90 bis 100). So bin ich bald die Treppen von der Apo ins Taxi hinuntergestürzt, habe dem Taxifahrer gesagt, wenn er merkt, daß ich wegtrete, soll er wieder umdrehen und zur Praxis zurückfahren. Aber es ging, wie üblich an solchen Tagen 18Uhr zu Mittag gegessen, dann Arbeiten erledigt, ferngesehen, 3 Scheiben Knäcke inkl. 20 Kapseln eingenommen, Melatonin, koll.Silber und noch gezappt bis 2Uhr. Konnte nicht schlafen, hatte furchtbar dicken Bauch, bekam sehr schwer Luft. Heute früh stellte ich fest, daß ich in der letzten intensiven Behandlungswoche 5 kg zugenommen habe, was natürlich nicht echt ist. Hatte der Ärztin schon am Montag gesagt, soll meinen Albuminspiegel überprüfen, was sie natürlich nicht gemacht hat (Laborbericht habe ich mir gestern ausdrucken lassen, Nierenwerte wieder schlecht, Entzündungswerte steigen moderat). Endlich habe ich eine Zahncreme von Bombastus ohne das hochkarzinogene Lösemittel Isopropanol gefunden, welches in fast allen Kosmetikartikeln drinnen ist und Für Krebspatienten tödlich wirkt. ich nehm schon lange keine Salben und Rasiercremes mehr, am besten immer Kokosfett. Jetzt habe ich in der Kapselhülle von meinen red L-Glutathionkapseln von der Gesundheitsfirma Warnke das Zeug ebenfalls entdeckt. Werde gleich dort anrufen. Beginne wieder mit meinen Privatchemos nach Liste, noch nicht alle konsequent, aber ein Anfang wird gemacht. kann mich ja nicht hängenlassen. Also Parasitenentgiftung, Chemotherapie, riesige Menge NEMs und Naturchemos, da muß doch was werden.

26.12.13
Habe Warnke angerufen, wollen die Kapselhüllen evtl in einem halben Jahr verändern, die wissen von den krebserregenden Stoffen, aber die Vegetarier würden keine Kapselhüllen aus Schwein oder Rind mögen. Auf einigen Seite habe ich eine wunderschöne Auflistung gefunden von karzinogenen Stoffen in Kosmetik und Haushaltsmitteln, und es sind deutlich mehr als ich dachte. Wenn man bereits aktiven Krebs hat, so kann man kämpfen wie man will, diese Mittel verhindern die Heilung total und fördern den schnellen Tod. Man muß sich davon komplett fernhalten, auch täglich Gegenmittel bzw Entgiftungsstoffe einzunehmen kann man in dieser Menge gar nicht, wie man wieder vergiftet wird. Wie soll man je gesund werden, wenn man tgl oder wöchentlich im Labor mit Isopropanol (Cutasept) erst 5x bespritzt wird, um Blut abzunehmen. ich werde mir meiner Ärztin sprechen. Habe herausgefunden, daß dieses chemische Zeug auch in Lebensmitteln eingesetzt wird. Vorige Woche war ich jeden Tag dort im Labor, am Dienstag mußte ich mit Krücken hin, solche Hüftschmerzen plagten mich, meine Arme sind stark, aber die Beine nicht, habe übrigens in den letzten 5 Tagen die 5 kg wieder abgenommen, bin jetzt bei 77 kg, fühle mich deutlich besser. 2 Tage nahm ich je 3 Schmerztabletten, dann waren auch die Hüftschmerzen wieder weg. Vor Wochen hatten wir uns eine kleine Martinsgans gekauft unter der Maßgabe, wer weiß, ob ich Weihnachten noch am Leben bin. Nun ist es soweit und wir haben wieder eine kleine Gans gekauft (im Moment das preisgünstigste Fleisch). Gestern habe ich sie zubereitet und gebraten und heute zerlegt, so was Leckeres! Ich hoffe, daß ich das noch mehrmals tun kann! Aber täglich nehme ich mir noch meinen großen Pott Hühnerbrühe wegen der Aminosäuren, ich habe das Gefühl, es bringt was, auch die schlimme Mundhöhlenentzündung der letzten 14Tage scheint nachzulassen. Morgen früh gehts wieder ins Labor, es gibt noch keine Entwarnung. Aber ich habe jeden Tag betont, ich will nur noch ambulant behandelt werden, keine Klinik niemals mehr!!! Meine Ärztin kann meinen Wunsch nachvollziehen, wie es scheint! Ich bin auf dem Langzeitparasitenprogramm. Auch frage ich mich, wieso habe ich bei diesem neuerlichen Krebsüberschuß nicht solch wahnsinnige Schmerzen wie im Frühjahr 2012, irgendwas läuft jetzt anders, sollte dies nur am Überlebenswillen liegen, fast unmöglich?? Euch allerseits einen guten Rutsch ins neue Jahr!!! Willi-Willi.

30.12.13
Also die Kapselhüllen aus Iso- oder Hydropropylmethylzellulose scheinen durch die Verarbeitung mit der Zellulose wohl unbedenklicher zu sein! Weiß jemand darüber genaueres??? Meiner Ärztin habe ich jedenfalls gesagt, daß es so nicht geht, jedes Mal wird man mit dem Isopropylalkohol bis 5x vollgeflutscht, um Blut abzunehmen. Die Schwestern wissen von dem Giftstoff gar nichts, werden noch frech evtl. !!! In einer Krebsklinik unhaltbare Zustände!!! Im Cutasept bzw Softasept ist dieser Inhaltsstoff bis zu 80% enthalten und zirkuliert in 3min in unserer Blutbahn, und das evtl. täglich, da kann man sich als Krebskranker gleich um die Grabstelle kümmern (habe ich übrigens schon gemacht). Es gibt auch ein Desinfektionsmittel ohne Isopropanol, werde ich der Ärztin nächstes Mal mitnehmen. Morgen gibt es bei mir keine Knaller, aber eine neue Hühnersuppe wird gekocht, scheint mit ihren Aminosäuren schon zu helfen, habe mich von den letzten schweren Wochen ganz gut erholt. Nun wünsche ich meinen lieben Leserinnen und Lesern, vor allem meinen mitleidenden Krebskranken trotz allem einen guten Rutsch und ein besseres 2014 Gern stoße ich mit Euch allen an mit meiner selbstgemachten bzw. selbstgepflückten Erdbeerbowle !!!

31.12.13
ich werde schon beim Scannen meine Schwierigkeiten haben, habe einen großen Scanner, aber seit 8 Jahren unbenutzt. Übrigens, was ich schon lange allen mitteilen wollte: Oft bekommen Krebspatienten gesagt, viel Wasser trinken, 3-4 Ltr am Tag, und manche tun es, bis sie total ausgemergelt sind, leider wird dann nichts mehr mit dem Überleben. Es sollte jeder wissen, daß jedes Flaschenwasser belastet ist, entweder mit Schwermetallen, Plastik, Weichmachern oder anderen karzinogenen Substanzen, so kann man nie heilen!!! Wenn schon Wasser, dann ist Leitungswasser am saubersten, nur möglichst nicht durch Kupfer- oder Bleirohre laufen lassen, diese muß der Klempner gegen Friatherm austauschen! Und noch was, besser ist, wenig Wasser zu trinken, dafür umsomehr kalorienreiche und inhaltsreiche Gemüsesäfte, es muß nicht unbedingt der selbstgemachte nach Breuß sein. Hauptsache, wenig Schadstoffe und man nimmt nicht ab dabei. Auch ist besser Kefir statt Joghurt und ordentlich mit aufgebrochenem Leinsamen. Ich denke, wenn man das mal einige Monate durchhält, auch Hühnerbrühe, dann kann der Krebs einen nicht mehr so niedermachen wie z.B. die Chemotherapie gegen ihn. Man muß unbedingt sein Gewicht halten entsprechend der Größe. Da ich jetzt nur noch 1,74m bin, brauche ich keine 83kg sondern eigentlich nur 74. Jetzt achte ich darauf, daß ich trotz meines tgl gut entgiftenden Durchfalls nicht unter 77kg komme. macht es bitte auch so. Wenn der Durchfall zu doll wird, nehme ich deswegen keinesfalls wieder Leichenschauhausmorphin sondern Bitterschokolade. Euer Willi (sehnt sich nach der Sonne)

2.1.14
Hühnersuppe wirkt blutdrucksenkend, enthält mehrfach ungesättigte Fettsäuren und Mineralstoffe auch Cystein. Diese schwefelhaltige Aminosäure schützt die Schleimhäute vor Bakterien und Viren und stärkt unsere Abwehrkräfte. Außerdem wirkt Cystein entzündungshemmend und lässt angeschwollene Schleimhäute abschwellen.

7.1.14
hatte einige leichte Tage, zwar mit Schmerzen und Gliederzittern stets, auch die verfl...Neuropatie in den Füßen schmerzt wieder enorm. Aber bisher war mir fremd: Schmerzen in den Weichteilen, rechte Halspartie, linke Schulter extrem, linkes Knie, Arm, Hüfte, manche gehen auch wieder weg, alles sehr unstet. Heute war ich im Labor und beim Arzt. Blutwerte schlecht, also morgen wieder hin und 2 Blutkonserven empfangen. Das letzte Mal ging es mir nicht gut danach. Seit Nov 4 Chemos erhalten, trotzdem steigt der Krebs seit Anfang Dez. wieder an, langes Gespräch geführt, habe vielleicht noch 1,2 oder 3 Monate. Die Plasmaklonzellen sind immun geworden, wie ich es schon voriges Frühjahr schilderte, die Studien gaben mir die Überlebenszeit bis Juni oder Juli 2013. Dann die lange Remmission durch meine Bio-Chemos (dadurch hatte ich aber kaum Freizeit gewonnen), ständig mit Einnahmen beschäftigt. Nun das nahe Ende, wir diskutierten, ich will 2015 das Buch herausgeben. Sie will sich an die Vorschläge des Leiters der Myelomforschung annähern, auch wenn ich wieder mit ernsthaften Nebenwirkungen rechnen muß. Ich gab ihr einen kurzen Einblick in die Forschung des Prof. Yamamoto und bot ihr an, mich bei der Therapie zu begleiten, ich will sie durchführen und bezahlen, auch allein, auch wenn er noch kein MM geheilt hat( das kann man nicht erwarten, dies ist zu selten). Sie weiß auch, ich bleibe bei meinen NEMs, der Parasitenentgiftung und dem Zappen. Sie versteht mich voll und ganz. Sie meinte, damals in der Uniklinik stand jeder "Kopf", weil bei mir nichts anschlug, und nun sind wir am Ende, in die Klinik wollen sie ja nicht mehr! Nie und nimmer !!! Sie bat mich, ihr alles auszudrucken, was ich über die GcMAF-Immuntherapie finden kann. Viel habe ich noch nicht gefunden, aber es könnte ein Rettungsanker sein. Fakt ist aber, in die Klinik von Bad Aibling bekommen mich keine 10 Pferde rein, ich habe da Dinge im Netz gefunden, äußerst unschön!!! Heimgekommen habe ich gleich 2 Stunden den Akkuschrauber und die Schlagbohrmaschine hochleben lassen bei einer Flasche Bier Auf was soll ich noch Rücksicht nehmen und weiter Backpulver essen, igitt. Also dann, Hühnerbrühe ist besonders morgens ein Gedicht für den Magen und den Darm, die mir schon tagelang hinmuckern. Und dann noch mit Buttersemmel, richtig lecker!!!

8.1.14
Ich habe Dr. B. angeschrieben und auch auf seiner Webseite meine Fragen gestellt. So wollen wir zunächst abwarten. heute wieder 2 Blutkonserven empfangen, gestern war Blut zu schlecht für Chemo. Meine Ärztin war sehr besorgt und führte während dieser Zeit gute Gespräche mit mir, da sie auch auf meine Seele einging. Krebs stieg nicht weiter, Erfolg. Ich sagte, jeder Monat, den ich herausschinden kann, zählt jetzt für mich und meine Frau und meinen Vorschlag, noch ein bis 2 Monate bei der alten Chemo zu bleiben, bis ich es grenzwertig nicht mehr aushalte, ist ein Deal, auf den sie einging. Erst wenn gar nichts mehr geht, starten wir das Pomalyst-Programm (das allerdings keine Chemo ist) Ich fahre immer gut, wenn ich darauf anspiele, daß ich nach 24 Monaten noch am Leben bin, und alle Statistiken schlage. Die Schwester darauf angesprochen, meinte, "Sie schaffen noch viel mehr" und wir haben nämlich in den letzten Monaten viele Patienten verloren, leider. Heute spät abends brachten sie auf Phönix eine Sendung zu Stammzellen und danach: Mein indischer Krebsarzt: Dort wird mit Ayurveda geheilt, zuerst Seele, dann Geist und danach Körper, nur in diesem Dreiklang soll es eine Heilung geben, sehr interessant. Bisher habe ich mich in erster Linie auf den Körper konzentriert (infolge der Schmerzen), Seele und Geist auch ein wenig infolge meiner Bücher. Nur mit Pilzen (Belastung von Schimmel, Moder) habe ich mich noch nie befasst, sind mir verboten bei meiner chronischen Bronchitis oder Lungenentzündung. Und ich habe nur das Silberkolloid als Waffe, mehr nicht, da alle Immunglobuline krebslastig bzw bei Null sind.

12.1.14
vielen Dank für Eure Motivation!! Aber mein Körper ist schwach und ausgelaugt, nachts die Nässe beim Schwitzen. Tags keine Kraft. Schaff gerade mal 1Stunde im Garten, bis mir die Hände und alles andere abfrieren. Aber eines habe ich wirklich begriffen, daß ich mich bisher auf die Gesundung meines Körpers konzentriert habe. Dies ist nicht der Heilungsweg!!! Ich könnte mich gleich nur auf die Chemos verlassen, dann hat man bei Myelom gerade 15 Monate bis zum endgültigen Vergiften. Mein Weg ist schon nicht ganz so unrecht gewesen, auch daß ich Euch immer auf dem Laufenden halte, auch dies hilft zum Überleben bei. Aber es ist wichtig, an Geist und Seele zu arbeiten. Das werde ich morgen meiner Psychologin. sagen. Sie ist keine Krebspsychologin und wenn ich fragte, ob sie mir mal richtig helfen kann, war ihre Antwort. Sie wüßte nicht wie, ich bin doch so stark und habe viele Ziele. Das reicht aber allein nicht zu---, ich muß mich eben selbst umprogrammieren, damit ich irgendwoher endlos Stärke schöpfen kann. Denn auch ich bin manchmal verzweifelt, weil dieser Kampf kein Ende nimmt, ich wäre so gerne fertig damit!!! Okay, wenn ich der Psychologin eben immer nur berichte, kann sie selbst daraus lernen und anderen Patienten besser helfen, denn wie ich es aus der Ambulanz kenne durch Patientengespräche, lassen die meisten es eben geschehen und wollen auch nicht von meiner Eigentherapie hören. Das macht mir auch keinen Mut, meine Biografie zu veröffentlichen, wenn es nicht einmal Betroffene interessiert. Falle ich damit doch vielen Menschen zur Extra-Last. Und diese Woche spreche ich mit meiner Krebsärztin, ob sie die GcMAF-Therapie begleitend miterleben will, oder ob ich sie auf eigene Faust zu Hause beginne, auf jeden Fall gibt es noch 2 Chemos, und dann wollen wir sehen, wie weit der Krebs noch steigt. Zurzeit ist er grenzwertig, vielleicht geht es mir auch deswegen so. Übrigens, AXXX, diese "Artemesin" heißt Artemisinin und ist ein sekundärer Pflanzenstoff, chemisch ein Sesquiterpen, der in den Blättern und Blüten des Einjährigen Beifußes (Artemisia annua) vorkommt. Ich habe davon voriges Jahr jede 2. Woche tgl 5gr als Tee aufgebrüht, jetzt nehme ich jede Woche 7 Kapseln auf einmal. Auch habe ich in den 2 Jahren festgestellt, daß Dr. B. der einzige seriöse Naturarzt in Deutschland und auch im Ausland ist, da er einem "Todgeweihten" Krebspatienten sofort antwortet und auch über große Entfernung helfen möchte (und wie es aussieht, auch ohne Extrahonorar). Wie oft habe ich mich (sogar ohne Antworten zu erhalten) an Quacksalber geklammert und damit wertvolle Lebenszeit verwirkt. Dr.K., Institut fuer Immunologie und Zellbiologie Gmbh in Muenchen antwortet leider auch nicht, geben sich auch als Krebsnaturheiler aus.

15.1.14
Du hast recht, und ich suche nach unerschöpflichen Kraftquellen, die ich jeden Tag anzapfen kann, um zu überleben. Vielleicht macht gerade dies mein Weiterleben aus, Es sind verschiedene Richtungen, in denen ich meine seelischen "Saugrüssel" ausstrecke und zwar auch tgl, sonst würde das System zusammenbrechen. Einige habe ich ja schon früher beschrieben. Nur leider habe ich hier noch keinen schwerkranken Myelompatienten gefunden, der mit mir zusammen kämpfen will und auch eigene Ideen einbringen kann, leider. Euer Willi (fliegt morgen wieder zur Chemo)

Übrigens bin ich am Montag mit meiner Psychologin "zusammengerückt" und war wütend. Um Ihr den Vorwurf zu machen, daß Sie mir nun endlich seelisch und psychisch ernsthaft zu helfen hat. Dabei sagte sie mir erstmals, daß sie Onkopsychologin wäre, sie aber nicht weiß, wie sie mir helfen könnte, ich sei ja schon so stark und habe soviel Todesgefahr schon überlebt. Und fragte mich dann zaghaft, ob ich nächsten Monat wieder einen Termin haben möchte.

16.1.14
Habe wahnsinnig Schüttelfrost und Fieber, morgen wieder so ein Tag, deshalb schnelle Antwort, niemals Kaisernatron oder Bullrichsalz nehmen, könnte chemische Verunreinigungen enthalten. kaufe dir ein lebensmittelechtes Natriumbicarbonat, mit 5kg kannst du auch gleich tgl. Fußbad machen.

18.1.14
Hallo, noch mal zum Donnerstag, den 16.1., bin so 16 Uhr zu Hause. Das Mittagessen: ein Teller Kartoffelsuppe mit einer Wiener, schmeckte noch, dann mußte ich 2 Mietzen (Schnupfen) vor das Rotlicht halten, diese wurden schon sehr ordentlich durchgeschüttelt, der Schüttelfrost wurde stärker, das Fieber stieg( ich kenne das von der Blausäure, es ist die Leber stark am entgiften), wollte mich dann so 18Uhr hinlegen. Als ich fast in die waagerechte kam, konnte ich nur noch die Hand vor den Mund halten. Es nützte nichts, sie hatte die Funktion eines Brausekopfes übernommen und so wurde der Teppich, die Wand, die Tür und wieder die nächste Wand, Toilette und Eimer und Fußboden, alles zur stinkenden tropfenden Rutschebahn. Als mein Magen nichts mehr rauswürgen konnte, fing ich dann mit dem saubermachen an, ein ekliges Unterfangen, und das trotz der Antibrechspritze vormittags vor der Chemo. Habe bestimmt über eine Stunde gebraucht und war fix und alle! Bislang hatte ich die Chemos eigentlich gut vertragen. Wenn mein Körper sich so gegen die Chemo wehrt, müßte es doch eigentlich gesund sein. Aber er ist hoch verkrebst, gesund ist mein Geist, noch. Vielleicht ist das die Auswirkung davon, daß ich mich eben nicht ergebe. Habe jetzt noch nach 2 Tagen tollen Muskelkater im Zwerchfell!!! Gestern früh wieder rein, 3x eingestochen, Flexylen waren immer voll Blut, aber ließen sich nicht weiterschieben, also herüber und hinüber gezockt, jetzt ist mein Unterarm dick und schmerzhaft entzündet. Trotzdem nächste Butte Chemo, als ich der letzte Patient am Tropf und der Behandlungsraum ansonsten leer war, rief ich die Ärztin zu mir und zwang ihr ein Gespräch auf, ich hatte ihr tags vorher extra für sie alles über GcMAF, auch meinen Briefwechsel ausgedruckt. Eine Woche vorher schon gab sie mir so die halbe Überzeugung, daß sie mir diese Therapie begleiten will. Sie muß sich aber mit jemandem anderen (Vielleicht mit der Uniklinik, wie schon so oft, weil ich die Einweisung stets verweigere) abgesprochen haben, sie war äußerst ablehnend! Ich fragte sie, die Chemo ist am Anschlag, der Krebs fast immun, können Sie mir noch 6 Monate garantieren? Klare Antwort: NEIN, aber wir haben noch das Pomalyst! Und ich fragte wieder, können Sie mir auf dieses letzte Mittel ein Anschlagen und noch 3 Monate garantieren? Wieder NEIN !!! Darauf ich, die GcMAF-Therapie schlägt bei mir evtl erst nach 6 Monaten an, das heißt, sie muß gleich parallel gestartet werden, ich hoffte, Sie begleiten mich dabei. Und jetzt sagte sie ganz deutlich: Nein, nicht mit mir, wir warten erst ab, im Internet kann jeder schreiben, was er will, ich geb da gar nichts drauf, wir bleiben bei den soliden studiengeprüften und zugelassenen Mitteln der Pharmaindustrie. Dies war für mich KLARTEXT genug, also bin auch ich trotz meines Kampfes zum Abschuß in die "Kiste" freigegeben!!! Ich lebe denen schon zu lange und schreibe außerdem noch ein Buch, oje, wehe das erreicht noch die Öffentlichkeit. Bei Multiplem Myleom hat noch kein "über60jähriger" innerhalb verschiedener Chemostudien ohne SZT 2 Jahre überlebt. Übermorgen muß ich wieder hin wegen Blut, falls diese Chemo mich wieder runtergezogen hat, erfahre aber dann auch wieder mein Krebsniveau. Ab der nächsten Woche nehme ich noch einmal mein Schicksal in die eigenen Hände, die immer noch von der Revlimidchemo von 5-7/2012 gefühlsarm sind und die Füße total geschädigt, daß auch immer der gesunde Schlaf fehlt, also eine Neuropatie in unvorstellbarer Größenordnung!!! Nun erst mal durch höchste Stuhlgangskonzentration die Schmerzen im Dünndarm und damit die Verstopfung beseitigt. Hurra, gut konzentriert (dies lernt man eben aus geistiger bzw. schamanischer Lektüre)! Jetzt wieder Zuckermessen und -spritzen und das noch bis Dienstag. Dann nehme ich selbst Kontakt zu GcMAF auf, die kleinen Einmalspritzen habe ich in der Apo schon gekauft

22.1.14
Hallo, habe nicht viel Kraft. Am Montag wollte ich die GcMAF unterlagen zurück, meine Ärztin wollte sie aber noch behalten und frug mich, ob ich das privat bezahle und ob ich mich selbst spritze. Meine Antwort, mir bleibt keine andere Option. Seit Freitag habe ich einen riesen Herpesausschlag im Mund und Oberlippe, wollte Salbe. Nein, ich muß Aciclovir Tabletten einnehmen mit dem Erfolg, einen furchtbaren Durchfall zu haben, so dass ich wie auf einem Fußball sitze. Lege mich jetzt wieder hin.

Liebe …., der Eisenstoffwechsel ist bei Krebspatienten längst aus den Fugen geraten. Meist ist genug Eisen im Körper, auch wenn es Anämie heißt, das Eisen ist aber 3-wertig und hat sich um die KZ und WBK herumgesetzt als harte Schicht, so dass diese keine Feinde mehr erkennen. Eine weitere Eisenzufuhr ist kontraproduktiv, und wie die Rückverwandlung in 2-wertiges Eisen funktioniert, weiß ich noch nicht. Vielleicht bekomm ichs heraus, aber die Zeit wird leider immer knapper.

30.1.14
Hallo ………., Vorsicht mit H2O2, wenn, dann auf 3% verdünnen und mit nur 2x 1tropfen pro Glas Wasser, ich hatte solche Darmschmerzen die ganze Nacht, daß ich dachte, er platzt. Übrigens habe ich bis gestern gelegen und furchtbar Durchfall gehabt (74kg). Meine Ärztin sagte, ich leide schon derart, daß sie mich nicht mehr mit Chemos belasten kann. Mein Knochenmark sei kurz vor der Sepsis. Der Krebs ist auf der Oberkante, also ist es bald aus. Ich hatte einen Riesenherpes im Mund, alles ist nun im abklingen, deshalb ab morgen werde ich mir GcMAF spritzen.

2.2.14
Ich war die letzten Tage so kraftlos, nur im Bett, auch heute ist´s nicht viel besser, aber ich habe heute die erste Spritze (0,25mg) mir gegeben, bautz in den Oberschenkelmuskel, habe gar nichts gemerkt. Nun aber muß ich dazu, um die Wirksamkeit zu erhöhen 3gr. Vit C, zum Selen noch zusätzliches Selenit und einen Teelöffel Natron nehmen (das ist es, wovor mir graut) Auch DCA (Dichloracetat) ist dringend einzunehmen, das alles könnte mich vorm Tod bewahren, besonders das Letztere. Doch gerade das soll wohl verboten sein, weil es hilft, während die Chemos uns vergiften. Ich hasse die Lobbyisten, diese sind für die Krebstoten verantwortlich, warum wählt das dumme Volk sie immer wieder. Die nächste Woche habe ich völlige Ruhe vor allen Ärzten und Labors, sie haben aufgegeben und ich bin froh, einer Klinikeinweisung habe ich widersprochen.

3.2.14
dank Eurer Anteilnahme stehen meine Augen voll Tränen. Ich kann nicht viel schreiben, nur was ich den ganzen Tag so mache, ca 11Uhr aufstehen, Katze füttern, zum Briefkasten gehen, dann auf allen Vieren die Treppe hoch mit Milch, Butter, Semmeli (für meine Frau). Ansonsten nur liegen, lesen, schlafen und manchmal 20.15 einen dt. Film ansehen. Zu mehr bin ich zu schwach. Ich werde das GcMAF aller 5 Tage spritzen, dann ich hab nicht mehr viel Zeit, damit Erfahrung zu machen, Habe immer viel Durst (Nieren, Krebs, Schleimhautdefekte und Neutropenie, nicht mehr behandelbar).

7.2.14
Vergangene Woche hatte ich immer Bauchschmerzen übelster Sorte und wenn nicht, war mir schlecht, so schlecht, daß ich meist beim Essen den Kopf auf die Platte ablegte. Es ist immer noch so, ich esse sehr wenig, habe sicher 2 kg abgenommen. Die ärztliche Zusatznahrung, das Fresubin klebt nur im Mund und ich nehme es nur mit Widerwillen ein. Einige Schlucke verdünnter Sauerkrautsaft bekommen mir da schon eher.

10.2.14
vergangene Woche Bauchschmerzen, aber mehr Übelkeit, auch Erbrechen. 2.GcMAF vorgestern. Heute im Labor, Blutbild-leukos ganz unten HB unten, also erst mal wieder Blutkonserven holen. Wachstumsfaktor geht nicht, würde ich nicht überleben.

12.2.14
Ein Wunder ist geschehen in den für mich furchtbaren 2-3 Wochen, zumal ich am Montag im Wartezimmer mir eine elende Angina geholt habe (kein Immunsystem) !!!! Einfach nicht zu fassen! Zunächst heute wieder Blutkonserven erhalten und Leukos bei 1,7 HB bei 5,0 und Thromb 164, also alles mies. Dann kam die Ärztin zu mir, um mich anzuschließen und meinte: Ich weiß nicht mehr, was ich mit Ihnen machen soll, wir streichen alle Termine, wir brauchen eine neue Strategie, wir müssen abwarten. Wissen Sies schon? Ich wußte es schon, denn ich lasse mir sogleich alle Befunde der Fremdlabore ausdrucken. Nicht wahr, sagte ich, ein Wunder ist geschehen, sie mußte es gleich vor allen Schwestern und Patienten bestätigen. Der IgG-Wert, der Krebswert, der von den Chemos die letzten 3 Monate nicht mehr beeindruckt wurde, ist in den letzten 3 Wochen um ein Drittel gefallen. - - - Ich sagte, das war nicht die Chemo, was sie mir sofort bestätigte und die Frage nachschob, was haben sie gemacht, wir müssen uns dann unterhalten. Später saßen wir dann zusammen und grübelten gemeinsam über eine neue Strategie (bisher ohne Ergebnis, außer, daß sie mir irgendwann gesunde Immunfaktoren IgG spritzen will, denn meins ist fast nur Krebs). Nun weiß ich selbst leider nicht genau, was die Ursache ist, ich nehme seit ca. 2 Wochen Zimtkapseln, oder war es das Clark´sche Parasitenprogramm oder die erst 2 GcMAF-Spritzen, auch mit meiner Curcuma-Chemo habe ich wieder angefangen, oder ist es die Hühnerbrühe. Irgendwann werde ich es deutlicher benennen können. Jesus als mein Arzt gibt mir so allerhand ein und ich werde alles befolgen. Danke für Euer Beten, nun aber hoffe ich, daß es so weitergeht und es bald Frühling wird !!!! Für Euch alle wünsche ich die beste Gesundheit (doch ich bin betrübt, da ich annehmen muß, daß manche Bekannte nicht mehr unter uns weilen).

13.2.14
Übrigens bin ich bereits nach 2 Spritzen schon begeistert und das Internet ist voll, daß man alle Zusammenhänge studieren kann, um die Wirkung auf die Monozyten zu begreifen. Und studiere seit 4-5 Wochen darüber, auch wenn es mir besch... ging, jetzt weiß ich ja, warum. Wende es mit Zusatz-NEMs 2x an und schon ist mein Krebs um 30% reduziert, unglaublich. Ein Wunder, sagt meine Onkologin. Und ich bin begeistert!!! Ich brauche keine Labor-oder Nagalasewerte, um meinen Krebs zu bekämpfen, zumal meine Ärztin eine Mitarbeit ablehnte, jetzt sieht sie in mir natürlich ein Kuriosum und weiß sich keinen Reim darauf zu machen. Mir ist das sch...egal. Erst wollte sie meinen Krebswert nur alle 3 Monate bestimmen, auf einmal stand er bei 80(also Sensenmann), da wollte sie aller 4 Wochen, nun schlug keine Chemo mehr an, da maß sie vor 3 Wochen und eben diese Woche. Nun ist der Krebs um 30% gesunken, da wußte sie auch keinen Rat mehr und jetzt will sie jede Woche den Krebs messen. Na, mir solls recht sein. Morgen starte ich die dritte Spritze schön intramuskullär (kann also nur richtig sein) mit 50ng. Ich wünsche allen am Rande stehenden, daß sie Ihre Skepsis bleiben lassen und Ihren verkümmerten Makrophagen sprich Fresszellen die nötige Dosis "Futter" geben, damit sie auch wieder fressen können. Ich habe seit Jahren schwere Leukopenie, auch kaum Lymphozyten, aber reichlich Monozyten, die nun endlich ihr Werk tun, welch ein Glück!!! Makrophagen entstehen aus Monozyten.

Richtig, ein IgG bei 10 ist noch normal für einen gesunden Menschen. Beim Mult.Myelom gibt es wieder sehr viel verschiedene Typen, um nicht zu sagen, jedes Myelom ist einzigartig, aber genauso ist es. Ich habe nur noch ein einziges Immunglobulin und dieses ist funktionslos, weil jede Zelle dieses IgG als Krebszelle entartet. Und diese Krebszellen werden durch monoklonale Antikörper beschrieben, leider habe ich das Pech, daß die 3 Proteine der Krebszellen äußerst abartig und selten sind, sodaß es dazu keine Antikörperbehandlung gibt sondern nur eine einzige jetzt unwirksame Chemo, nämlich Bendamustin. Über die Studien und längst abgelaufene Überlebensdauer informierte ich bereits schon früher. Die anderen Immunglobuline IgA und IgM sind bei mir auf Null, werden also im Knochenmark nicht produziert ebenfalls LG

14.2.14
eine Transplantation ist nur für jüngere Menschen quasi möglich, für mich würde es den sofortigen Tod bedeuten, denn zuvor muß das kranke Knochenmark mit Hochdosisgift Melphalan ausgeräumt werden. Bei meinen Recherchen zu GcMAF habe ich herausgefunden, daß dieser Weg seit 1990 von einer Klinik auf den Bahamas beschritten und publiziert wird. Dieser Weg ist also bekannt, wird aber von der Pharma unterdrückt und von den Medizinern allgemein mißachtet. Selbst mein Freund Head of Myelomforschung kennt ihn nicht und kann ihn nicht nachvollziehen und hat Fragen über Fragen an mich. Deshalb hier noch einmal: Solange das Knochenmark Monozyten produziert, gibt es diese Möglichkeit des Handelns. Monozyten leben 1-3 Tage und wandeln sich in den Organen um. Die Monozyten wandern in die Lymphe, die Milz und andere Organe und warten auf Angreifer (Bakterien, Viren, Pilze, Zellfragmente und Krebszellen). Nun leben sie da als Makrophagen. Bei Krebs egal welcher Art erkennen sie diese Angreifer nicht mehr, denn sie werden durch das Enzym Nagalase, welches die Krebszellen und Viren ausschütten, Schachmatt gesetzt. Nagalase attackiert das GcProtein , indem es den Zucker entfernt, der zur Herstellung von GcMAF benötigt wird. Das bedeutet, dass die Makrophagen niemals mehr während ihrer kurzen Lebensdauer von ca. 1 bis 2 Wochen den Auftrag erhalten, die Eindringlinge oder Entarteten zu fressen. Somit wird es Viren und Krebszellen ermöglicht, ungehindert wachsen zu können und fortwährend das Immunsystem zu schädigen. Durch Zufuhr von GcMAF von außen erst sind die Freßzellen aktiviert, aber da wir als Krebspatienten viel zu niedrige Vitaminspiegel haben, ist es erforderlich zur Unterstützung des GcMAF schon einige Tage vorher Vitamin D³ mind. 10.000IU und Vit C mind 2gr (ich nehme seit kurzem 6gr als Kaliumcitrat) einzunehmen. Verstärkung durch Zink, Selen, Kurkuma und grünen Tee ist sinnvoll. Da ich diese Substanzen schon über ein Jahr einnehme, hat es möglicherweise gleich gegriffen, den Krebs-bzw.IgG-Spiegel um 30% in 2 Wochen zu senken, auch ist eine Verstärkung der Wirkung durch die noch vorhandene Chemo Bendamustin glaubhaft. Auf jeden Fall kann ich nun mit Freuden in die Zukunft blicken, nachdem ich vor einer Woche noch dem Tod Stirn an Stirn gegenüber stand. Ich vermute, daß das GcMAF bei beständigen Gaben die großen Fresszellen derart aktivieren Kann, daß diese nicht nur die Tumorzellen im Körper fressen, sondern sich bis ins Knochenmark zu den Produzenten der Krebszellen durchfressen, denn sollte es nur eine durch einen Virus entartete Zelle sein (die den gesamten Krebs produziert), wird auch diese durch die Makrophagen erkannt und sie hüllen diese ein und bilden ein Granulom wie ein Schutzwall drumherum, welcher eine Neubildung verhindert. Somit wäre eine totale Heilung bei einem tödlichen Krebs durchaus möglich. Mal schauen, was mein Körper daraus macht. Ach, und hier noch eine Episode, ich habe normal immer einen Mundschutz um, weil jede Infektion mich töten kann, hatte schon schwere Lungenentzündung, chronische Bronchitis, immer sind alle Schleimhäute entzündet. Am Montag holte ich mir im Wartezimmer der onkologischen Praxis einen mächtigen Infekt, diesmal Angina mit Fieber und hatte trockenen schmerzenden Hals u .Atemnot. Normal wäre es einige Wochen geblieben, aber am Mittwochabend war es wieder heile. Dies ist ein gutes Beispiel für die Wirkung von GcMAF. Es hilft bei allen Entzündungen, Infektionen, sogar Nieren und Leberversagen, MS u.a.

15.2.14
ich möchte hier noch keine Lawine losgetreten haben, ein paar Wochen brauche ich schon noch zur Bestätigung, aber vorausschicken will ich, daß die Herstellung und der Handel mit GcMAF sowie mit Germanium132 hier in Deutschland verboten ist und man muß mit Hausdurchsuchungen und anderen Repressalien rechnen. Es gibt Kliniken und Ärzte auch in Deutschland, welche diese Therapie nutzen, aber auch eine Klinik auf den Bahamas, die langjährige Erfahrungen hat und nur mit GcMAF behandelt. Oder Du sucht mit Suchmaschinen nach GcMAF kaufen, dies ist auch machbar. Dies ist bei fast allen wichtigen Substanzen so, die ich beziehe und brauche, ich weiß nie, wie und ob sie ankommen. In meinem Buch werde ich dann alles zusammenfassen mit Bezugsquellen, die sich leider noch öfter ändern. Wenn man nicht bereit ist, für sein Leben Geld auszugeben und viel Zeit zu investieren, dann ist es allerdings wertlos!!!

16.2.14
mir ist es schon oft passiert, daß ich etliche Links auf dieser Seite verfolgen wollte, die nicht mehr gefunden wurden, somit ist es immer gut, man macht sich die Mühe und speichert oder druckt sich etwas aus. Wie gesagt, es gibt gerade in den alten Bundesländern fast flächendeckend eine Menge Ärzte, die sich damit befassen, da muß eben jeder einmal suchen. Denn wer ist schon so wie ich und übernimmt volle Eigenverantwortung, weil er am Rand des Grabes steht, nur die Not macht so erfinderisch. Und was die Kosten betrifft, die kann man eingrenzen, indem man eine sinnvolle Dosis spritzt, diese liegt nicht über 70ng, 50ng reichen auch, so hat man die Kosten schon halbiert. Aber die anderen NEMs muß man sich auch zuführen, die meisten beziehe ich aus GB und USA, das macht so monatl. etwa 400 Euro. Meine Überlegung seit über einem Jahr ist diese: Scheue ich die Kosten, so werde ich sehr schnell sterben. und vertraue ich meinen Ärzten, so wäre ich schon längst gestorben! Somit bin ich seit über einem Jahr mein eigenes Versuchskaninchen und auf mich selbst gestellt,- - - ein guter Grund, endlich mündig zu werden!

17.2.14
Meine Frau will dauernd Sachen für mich aus Katalogen bestellen. Immer muß ich sie hinweisen, ich brauch in meinem kurzen Leben gar nichts mehr und die Schränke sind voll!!! Nie kann ich die Klamotten und Schuhe abtragen. Ganz abgesehen davon, daß meine chemo- bzw. nervengeschädigten Füße nur ein einziges paar akzeptieren, im Garten muß ich Schlappen tragen. Heute war ich ein Stündchen Unkraut jäten, im Sitzen, das geht auch. Ich werde jetzt jeden Tag etwas mehr machen und mir sagen, ich gesunde. Obwohl diese und nächste Woche habe ich schon wieder 4Termine. Nun, wenn ich nichts für meine kleine Rente zurückgelegt hätte, könnte ich mir die gegenwärtigen Ausgaben auch nicht leisten und wäre nicht mehr unter uns. So habe ich meinen Jungs gesagt, daß sie weniger erben, ist ihnen auch recht, da kann ich noch viel am Grundstück bauen und reparieren. Nach 10-15 Jahren ist ja alles leider verschlissen, das Treppenhaus, der Pool, die Terrasse ist undicht und das Wasser läuft genau in mein Bett, also das Frühjahr und meine Spannkraft müssen jetzt kommen.

27.2.14
Hiermit möchte ich Sie kurz und verständlich informieren über die Wirkungsweise der GcMAF-Therapie, die ich meinerseits auf eigene Kosten begonnen habe, um die Behandlung zu unterstützen. Ich startete am 1.Februar und hatte zu dieser Zeit und vorher Leukozyten von über 3 Gpt/l und damit auch von den Vorwochen genügend angesammelte Makrophagen, welche teils eine Lebensdauer bis zu mehreren Wochen haben. Diese haben den Krebs um 30% drücken können, sind aber nun verbraucht. Eine Neubildung hält sich bei Leukozyten unter 2 Gpt/l in sehr bescheidenen Grenzen, leider steigt damit auch wieder das Krebsaufkommen. Die Anzahl der Monozyten machen leider nur 3-8% an den Leukos aus, damit sind zurzeit zu wenig Makrophagen zur Bekämpfung des multiplen Myeloms verfügbar. Also wieder auf des Messers Schneide. Solange das Knochenmark Monozyten produziert, gibt es diese Möglichkeit des Handelns, sonst nicht. Bei der bestehenden Leukopenie senken sich die Werte beträchtlich, so dass ich seit Wochen nicht mehr über 1,8-1,7 herauskomme, das heißt keine Monozyten und Makrophagenneubildung. Seit gestern Vormittag 11Uhr nun muß ich mir Wachstumsfaktoren spritzen (Filgrastim), und gestern ab 23Uhr waren die Wirbelsäulenschmerzen nicht mehr auszuhalten(Wahnsinn), ich nahm eine Sevredol(Morphium), nach einer Stunde die zweite usw, und früh 5uhr die vierfache Dosis, danach konnte ich eine halbe Stunde schmerzfrei endlich einschlafen, dann ging es weiter bis 10Uhr mit den Schmerzen. 11Uhr die nächste Spritze, jetzt noch keine Schmerzen, aber den ganzen Tag alles (auch Tee) eine viertel Stunde nach Essen und Trinken wieder unter Qualen in die Toilette abgek...

4.3.14
Und heute: Halleluja !!! Freude!!! Dank!!! Meine Leukozyten sind auf über 7 angewachsen, nun können sich durch die 8%Monozyten auch wieder Makrophagen bilden und ich habe sie gleich wieder mit GcMAF befeuert. Es waren schwere Tage im Februar, aber jetzt wird es wieder, war gestern schon draußen und hat mich gleich mein kleiner groß gewordener Bussard begrüßt. Nach dem hin-und-her-gepfeife beäugte er mich einige Runden und flog dann in den Park, um uns über die Straße weiter zu unterhalten. Nachdem der große Garten fast 2 Jahre brach lag, habe ich viel zu tun, die 2m langen Himbeerruten abgeschnitten und diese und Baumverschnitt geschreddert, Unkraut geht schon überall auf, aber an massig Schneeglöckchen und Krokusseln kann ich mich erfreuen. Die Ärztin nahm meine gestiegenen Leukozyten auch gleich zum Anlaß, mir Ihrer Meinung nach weitere 4Monate zu prophezeien, falls ich die neue Substanz vertrage, welche mir mein Myelomforscher empfohlen hatte, Pomalyst. Hier heißt dieser Abkömmling von Contergan IMNOVIT und kostet lappige 12.997,64 € für 3 Wochen (21 Kapseln) Was macht Celgene eigentlich mit unseren Krankenkassen? Da sind Alternativärzte richtig preiswert!!! Es gibt schwerste (noch viel schlimmere) Nebenwirkungen als bei den 3 Vorgängerchemos (die ich schon abbrechen mußte) Aber die Ärztin meint, egal, wenn ich es dann wenigstens 4 Monate schaff, am Leben zu bleiben, danach gibt es wirklich keine Option mehr. Aber ich schwöre auf GcMAF und mein Gott läßt mich nicht im Stich!

9.3.14
Nun habe ich gerade 4 Tage mit der neuen "Substanz" geschafft. Mal ehrlich, steht ein vernünftiger Mensch nachts 3 und 4Uhr auf, um sich den Kopf zu waschen??? In der Nacht von Do auf Fr konnte ich kein Auge zumachen, es war wie 100.000 Milben oder Läuse auf meinem Kopf, ständig mußte ich mit beiden Armen meine Kopfhaut und die Ohren bearbeiten. Bis ich die glorreiche wie auch unnütze Idee Hatte, mir den Kopf zu waschen(mit zartem Waschmittel) völlig umsonst! Ich bin fix und fertig um 8Uhr bis 11Uhr eingeschlafen. Mein Kopf sah unter den Haaren und bis zu den Augen aus wie ein Pavianhintern und so glatt und dick, als wäre er mit Botox aufgespritzt. Am Telefon empfahl mir die Ärztin Fenistiltropfen und die Apotheke gab mir abends noch Eucerin Wasser und -salbe mit. Das Eucerinwasser hat die Kopfhaut wie versiegelt, und da ich mich enorm beherrschte, sie nicht mehr zu berühren, lies das Gekrabble nach, obwohl ich nach wie vor furchtbar aussehe und auch Hitze drin ist. Eine weitere Nebenwirkung war auch sofortiger Durchfall, erst durch mehrere Loperamidkapseln stillbar. Die Neuropathie in den Füßen ist schmerzhafter und stichartig geworden. Man merkt wieder den Conterganabkömmling ganz deutlich.

10.3.14
ich meine genau so rot auf dem Kopf bei mir und die Augen sind auch entzündet und ich seh etwas verschwommener. Habe bis heute das Kratzen im Griff und ich glaub, diese Nebenwirkungen lassen jetzt wieder nach. Ich konzentriere mich halt auf die Blumen im Garten und die Vöglein, die können "Halbtote" wieder zum Leben erwecken mit ihrem herrlichen Gesang!!! Was soll ich sonst sagen, dahinsiechend? nein, Euer wiedererweckender Willi

13.3.14
Heute möchte ich schreiben, daß meine liebe Ärztin sehr zufrieden ist mit mir. Sie dachte, mein Blutbild sei deutlich schlechter bei dieser harten Substanz, aber es hat sich ganz gut gehalten. Die Nebenwirkungen sind fast weg, bis auf die Füße, früher sagte ich, als wenn man auf glühender Magma läuft, heute habe ich das Gefühl, auf 2 Messerklingen aufzutreten und ab und zu noch zusätzlich in ein paar Nadeln zu treten, besonders in die Fersen. Das sind die Poly-Neuropatien, wie sie eben Contergan anheim fallen. Ich nehme weiterhin GcMAF 50ng aller 6 Tage und meine ganzen NEMs. Ansonsten freue ich mich jeden Tag auf die Sonne!

14.3.14
die Neuropathien fingen im Mai 2012 schon in der Klinik an und haben mich bis heute nicht verlassen. Dort dachte ich, daß ich unter "Eisbeinen" leide und habe nachts die Heizkörper voll aufgedreht, daß sie knackten. Tags wurden sie immer wieder abgedreht, es war ja auch warm. Zuhause wurden die Schmerzen so stark, daß ich keine Schuhe mehr tragen konnte und zu kurzen erzwungenen Schlafphasen Morphium brauchte, weil selbst die bloße Berührung mit der Bettdecke unheimlich schmerzhaft war. Dies lies dann im vorigen Jahr etwas nach, aber eben nur etwas und verstärkt sich eben wieder. Nun und das Kopfkratzen fängt auch schon wieder an.

24.3.14
Hatte wieder einige Sch....tage und einige weniger schlechte. Vorige Woche war das Blut durch die letzte Möglichkeit ( ich sage mal mit meinem Amateurwissen Palliativchemo zu der Substanz Pomalyst) hundemies geworden und besonders die Leukos nur noch 1,2, daß heißt, wieder keine Monozyten und Makrophagen, steigender Krebsspiegel. Also wieder 2 Wachstumsspritzen, diesmal mit dem Erfolg, daß ich kein nächtelanges Morphin einnehmen mußte, sondern meine liebe Ärztin sagte mir, gleich vorweg schon Ibuprophen 600 zu nehmen und so kam ich mit 2 Ibuprophen gut über die Nächte. Natürlich lasse ich das IgMAF nicht weg, wohl niemals wieder. Denn es bietet mir ebenfalls eine Lebensverlängerung, wenn das Knochenmark nur ein ganz klein wenig arbeitet. Ich weiß nicht, ob ich einen neuen zusätzlichen Weg finden kann: Basisch habe ich mich gemacht, basisch ernähre ich mich, Antimikroben- und Parasiten-Programm mach ich, Curcuma und andere Essenzen nehme ich, Blausäure etwa 50 mg, nun GcMAF, also alles am Anschlag!!!!!!!!!!!!!!

Dafür darf ich jetzt noch leben, und wenn die Tage mal weniger schlecht sind, dann findet Ihr mich 3 bis 5 Stunden in der Werkstatt (neu und fast fertig) oder im Garten Unkraut zupfen (natürlich im Sitzen), denn das wächst seit 2011 sehr lustig vor sich hin und die vielen Samen machen mich jetzt fertig. Aber besser, ich strecke alle Viere im Garten von mir als auf Hämatologie oder gleich eine Palleativstation zu kommen!!!!!!!!!!!!! Das multiple Myelom mit der jetzigen Leukopenie ist ja noch besch..... als Leukämie und ich hoffe, nun noch vielleicht einen gangbaren Weg zu finden, aber dadurch, daß die Immunsupression (bei mir kann ich über 15 Nebenwirkungen zählen) besteht und eine Menge Botenstoffe (Interleukine) von den Myelomzellen produziert und verändert werden, eine wahre Sisyphusaufgabe, (für einen nicht in dieser Branche Aufgewachsenen wohl kaum zu bewältigen außer durch Eigenversuche) Euch allen lieben Leserinnen und Lesern wünsche ich einen großen Erfolg, vielleicht könnt Ihr die eine oder andere Aussage von mir nutzen, denn ich weiß nicht, ob ich das Buch noch fertig bekäme, momentan sieht es nicht danach aus, auch wenn ich den Krebs verlache. Aber man kann viel psychische Kraft sich einreden, die seelische kommt vom beten, aber Hauptsache der Körper wird nicht zerschossen und hält sich durch die positive und negative Vergiftung genau auf des "Messers Schneide" und bleibt noch eine längere Weile bei meiner lieben armen Frau, die kaum noch allein aus dem Bett kommt und bei meinen süßen Kätzeln.

26.3.14
Wie gesagt, weiter im Text: Mein Medikamentenschrank wird immer voller. Die Nebenwirkungen der Palliativchemo kommen ja noch dazu und müssen auch bekämpft werden, muß ich teils selbst bezahlen. Rücken schmerzt, Hals tut weh, immer trocken und furchtbar verschleimt. Besonders nachts muß ich aufstehen und befeuchten, so starke Schmerzen, als wenn man Angina hätte. Heute die schlechte Nachricht, das Blutbild ist trotz der beiden Wachstumsspritzen Filgrastim noch schlechter, Leukos nur noch 1,1. Also die Chemo weg (hat noch die wenigen schnell wachsenden Blutzellen vergiftet) und ab nun jeden zweiten Tag selbst Filgrastim spritzen. Gleich zuvor Ibuprofen 600 nehmen, mindest. 2x tgl. Der Krebs ist um 25% gefallen, aber immer noch bei 50! Das MM hat sozusagen den ganzen Körper metastasiert und sollte in diesem Rahmen mindestens gehalten werden, das ist absolut "Messers Schneide" jetzt. Ich weiß nicht, warum ich so furchtbar zittere, habe die Spritze vor wackeln kaum in die Bauchdecke entleeren können, kann auch mit Kugelschreiber nicht umgehen, kanns selbst nicht lesen. Deshalb schreibe ich alles hierhin, daß es für später erhalten bleibt. Jetzt geh ich in den Garten, tschüssi

1.4.14
Ich kenne Ukrain nicht, obwohl ich das Schöllkraut überall im Garten habe. Vielleicht sollte ich es so essen, denn an Ukrain kommt man legal nicht ran. Es fällt mir auch das recherchieren und schreiben schwer mit über 38,5 Fieber seit Samstag und einer Bronchitis fast ohne Immunsystem und 1,1 Leukos. So rief ich Montag früh meine Ärztin an, blos gut, sie hatte mir schon eher mal ein Antibiotikum verschrieben, welches ich daliegen hatte. Schon nach der dritten Gabe merke ich, wie das Fieber weicht. Noch mal zu Ukrain, die eine positive Seite, die es da im Internet gibt, ist die Herstellerseite. Wenn es nur hauptsächlich Schöllkraut wäre, müßte es nicht so teuer sein, klingt mir wieder sehr nach Abzocke, wie die B17-Therapie. Ich kenne aber ein Mittel, dem man die gleich Wirkung nachsagt wie dem Ukrain, keine gesunden Zellen zu schädigen, nämlich HCN von bitteren Aprikosenkernen, die Dosierung muß jeder Körper für sich selbst herausfinden, aber keinesfalls über 45 zermahlene Kerne (bei mir die Höchstdosis, sonst geht die Leber vor die Hunde) Zu Ukrain finden sich auch noch solche Aussagen wie: Durch viele in vitro Untersuchungen ( Zellstudien ) wurde auch nachgewiesen , das UKRAIN nur toxisch gegen ungesunde Zellen wirkt. Gesunde Zellen bleiben unbeschädigt. Das erklärt das geringe Nebenwirkungsspektrum von UKRAIN. Ein Schelm, der da Schlechtes von Hulda Clark denkt. Sie hat es bestimmt nicht mehr kennengelernt, denn sie ist am Multiplen Myelom verstorben. In Ihren Krebsbüchern wird es nicht erwähnt, obwohl schon in den 80ern erfunden in Österreich. Übrigens ist mir bei meinen vielen Recherchen niemand aufgefallen, der diese verfluchte Krankheit in höherem Alter länger als ein Jahr überlebt hätte. Eine weitere Aussage UKRAIN ist ein Arzneimittel, welches sich nach der Verabreichung nur im Krebsgewebe ansammelt wozu ich leider sagen muß, daß zwar der Krebs bei mir im Knochenmark produziert wird, aber kein Gewebe ansammelt, sondern sofort als Plasmazellen ausschwärmt und im ganzen Körper sich verteilt und zerteilt, so dass er überall metastasiert ist, darum gibt es auch keine Heilung, aber ich schrieb schon vorher, daß ich hoffe, mit Chemos, Wachstumsspritzen und GcMAF vielleicht diesen einen Weg zu finden, meine restlichen Mittel sollen da unterstützend wirken. Wie gesagt, keine Leukos, keine Monos und keine Makrophagen, um eigenverantwortlich das Krebswachstum mit GcMAF drücken zu können. So ist eben das Schicksal und das Krebsaufkommen wächst wieder, nun von der Palleativchemo gedrückt (aber wie lange noch?) Eine Ukrainampulle kostet rund 80 Euro, so man sie bekommen könnte, sie muß intravenös gegeben werden und so ca 20-30 Stück, falls man das überhaupt selbst schafft. Ich habe jetzt schon Probleme mit den vielen Spritzen subkutan.

5.4.14
Leider kann ich nicht schreiben und recherchieren. Diese Bronchitis lies mich wieder nächtelang nicht schlafen. Die Geräusche beim Atmen und ausatmen sind so belastend, daß sich genau aller 5 min ein Husten der maßen durchquält, daß ich mich dazu auf die Bettkante setzen uns aufpassen muß, daß sich nicht der ganze Mageninhalt mit zeigt. Zwerchfell und Bauchmuskeln schmerzen dabei enorm, so hatte ich vorigen Monat bereits 3 völlig schlaflose Nächte. Ich glaube, mein Herz macht das nicht mehr lange mit, jetzt lege ich mich erst mal wieder hin, Kraft schöpfen!

11.4.14
Richtig, will mich mal wieder melden, hatte jetzt 10 Tage Antibiotikum Ciprobeta500, aber die Nase und Hals sind noch zuuuu besonders nachts, schlafen schlecht möglich. Meine Ärztin hörte Geräusche im rechten Lungenflügel, wollte mich zum Röntgen schicken. Da sagte ich Ihr, nix da weder Röntgen noch Klinik, ich bin über jede Stunde dankbar, die ich zu Hause noch verbringen kann. Leukos waren wieder nur 1,7, also nun wieder Wachstumsspritzen geben und GcMAF, so spritz ich mich fast jeden Tag, es ist zum Ko.... Also raus in den Garten, Unkraut ziehen und an Vögeln erfreuen. Ich hätte für viele Unkräuter Verwendung, schon die schönen blühenden Maistöcke, was gäb das für einen guten Honig, aber die Zeit habe ich gar nicht, mich um alles zu kümmern, mir tun jetzt schon wieder die Rückenwirbel wehe. Schöllkraut lasse ich erst mal stehen, bis ich weiter recherchieren konnte. So bleibts bei dem, was im Hause ist.

13.4.14
(Es geht um ein Buch bei Amazon „Krebs ist nichts böses“ oder so)
o, nun laßt mich auch zu Wort kommen, der MXXX oder wie der heißt, hat sie wohl nicht alle. Krebs ist eine grauenhafte Krankheit in mannigfachen Erscheinungsformen. Mag sein, daß manche nicht so aggressiv sind und manche Menschen einfach Glück haben, dies zu überleben. Wenn eine Krebsart um die 50 bis 100 schwere Symptome auslöst, mit denen man tagtäglich zu überleben hat, ist das kein Spaß mehr, wenn da einer sagt, Krebs ist keine Krankheit. Davon möcht ich mich kilometerweit distanzieren, auch habe ich den Krebs bei meiner Frau erlebt und mein Papa, ein wirklich lebensfroher und guter Mensch ist fürchterlich und grauenhaft daran zugrunde gegangen. Also eine solche Diskussion paßt nicht hierher, wo es um Multiples Myelon geht, eine Krankheit, der noch niemand bisher entrinnen konnte, leider. Was ist denn da Bronchitis und was Lungenentzündung und was Niereninsuffuzienz, ausgelöst durch den Krebs und das kaputte Knochenmark, meine lieben Freunde? Etwa auch keine Krankheit??? Lieber Mal selbst nachdenken, ehe man anderen Unsinn nachplappert. Bei einer Recherche zu Ukrain fand ich einen wirklich lesenswerten Post: MultiplesMyelom 1.Februar 2013, 13:58 | #25 Antwort | Zitat Hallo an alle Schlauschwätzer, Wer noch nicht durchlebt hat was CHEMOTHERAPIE und STRAHLENTHERAPIE bewirken, sollte sich hier mal bedeckt halten. Wenn von, in Anwendung befindlichen, Zytostatika gesprochen wird, bedeutet das nicht, dass diese auch so toll sind, wie die Pharmamafia es darstellt. Beispiel: Revlimid (mit Zulassung) ist gleichbedeutend mit Contergan – noch Fragen? Der Unterschied ist der Preis 21 Contergantabletten ca. 5,- Euro und gleiche Anzahl Revlimid 6.800,- €uro!!! Jetzt frage ich Euch: wieso??? Taxol (mit Zulassung) wurde unter Vorlage von nur 17 Krankengeschichten (ohne Studiennachweise!) zugelassen! Taxol produziert gravierende bis tödliche side effects wieso??? Zitat BfArM: Die Anwendung derartiger Arzneimittel (UKRAIN) birgt vor allem das Risiko, dass währenddessen eine Therapie mit sicheren(?), wirksamen(?) und gut vertäglichen (?) Arzneimitteln(?) unterbleibt. Das ist der blanke Hohn. Ukrain bekam 2003 den Orphan Drug Status (Nr. 03-1456-4) in USA und Australien, obwohl die Aufnahmebedingungen dort viel strenger sind als in der EU! wieso??? Ansonsten empfehle ich mal das Buch “Krebs besiegen – ohne Nebenwirkungen (ISBN 978-3-934246-05-8)” oder “Krebsmittel UKRAIN – Kriminalgeschichte einer Verhinderung von Dr. Eleonore Thun-Hohenstein” oder “Willi Yoda (Pseudonym) – Ein medizinischer Insider packt aus” oder “Chemotherapie heilt Krebs und die Erde ist eine Scheibe” von Willi Hirneise oder “Was Ärzte Ihnen nicht erzählen – Die Wahrheit über die Gefahren der modernen Medizin” vielleicht kann das die beschränkte Sichtweise einiger (vermutlich Unbetroffener, die lediglich ihren vermeintlich schlauen Senf dazugeben, wie überall im Web) etwas aufbrechen. Denn “kaum öffnet sich der Mund, schon quillt das Übel heraus”! Jetzt bekomm ich Imnovid, ebenfalls Contergannachfolger 21 Tabl. zu 13000 Euros, lieber würde ich das Ukrain kaufen, Imnovid zerstört den Rest meines Knochenmarks kompakt.

16.4.14
Danke, kann noch gar nicht klar denken, Husten ganz tief, Tag und Nacht, Schnupfen. Ab heute wieder Wachstumsspritzen GcSF, 2x die Woche, sowie Pomalidomid 2mg und Dexa20mg und Zucker testen. Morgen wieder rein und 2 EKs abholen (Bluttrans). So geht es Schlag auf Schlag, Garten ist erst mal nix in dieser Kälte, kann jetzt etwas besser schlafen, Durchfall wieder wie neu, Gewicht etwas runter bei 74kg. Herz macht mir Probleme, es wird schwächer, stolpert zwar nicht, aber immer Puls 100 und darüber. Will ich mich über eine Arbeit stürzen, so wird es meist nur in Gedanken, die Kraft der Ausführung fehlt total.

18.4.14
Ja, es geht wieder etwas besser, so konnte ich vergangene Nacht schon etwas ruhiger schlafen, davor waren es nur 2 Stunden. Am Dienstag war ich in der Praxis, Blut schlecht, Lunge schlecht, habe Röntgen wieder abgelehnt! Mittwoch mußte ich wieder Wachstumsspritzen nehmen, mit Palliativchemo weitermachen und Dexa nehmen, den Krebs war wieder hochgeschnellt. Abends dann noch 2xInsulin spritzen, 10 und 6 Einheiten, die Bronchitis ist noch da, Antibiotikum jede Menge, aber soll es nicht nehmen. Wichtiger ist, gegen den Krebs vorzugehen. Gestern habe ich 2Konserven (1Liter) Blut (EKs) bekommen, auch noch GcMAF gespritzt. Meine Ärztin unterstützt die Makrophagenbildung jetzt 2x die Woche mit GcSF-spritzen, ganz toll. Nun habe ich schon lange gelebt mit dieser scheußlichen Krankheit, bleibt das IgG so hoch, werde ich es nicht mehr lange machen, der Dr. sagte gestern, nur solange kein Organ versagt, und das läßt sich bei der intensiven Behandlung nicht voraussagen. Mein Gefühl sagt mir, das es ein weiteres Ostern für mich nicht geben wird, ich muß seit November schon viel zu viel kämpfen bzw. ertragen, hatte ja mit ca 8Monaten eine für diesen Krebs lange Remmissionsphase. War vorhin 2 Std draußen, Trockenbau vergipsen, die Werkstatt muß ja nun auch noch fertig werden. Jetzt tut mir der Rücken weh. Ich wünsche Euch allen Lieben noch gute Osterfeiertage und viel Gesundheit !!!!!

25.4.14
Am Mittwoch vor Ostern begann also meine 2.Imnovidserie mit 2mg. Die Ostertage mußte ich mir immer den Kopf kratzen, es juckte unaufhörlich und die Kopfhaut war wieder ganz rot. Da ich das aber schon mal hatte, war ich die Sache ja gewöhnt, Eucerinwasser auf den Kopf half diesmal nicht und so hielt ich die 4-5 Tage durch, dann mal wieder Herpes, und der Husten so stark, daß mir die rechte Brustseite ziemlich wehe tut. Nehme nun 2 Wochen schon Bromhexintropfen 3x40 (ACC600 nehme ich auch schon 2Jahre) und es bessert sich langsam. Hatte wieder unstillbares Nasenbluten von früh 9Uhr bis 17Uhr, danach kam bis Mitternacht noch Lymphe aus dem bereits 2012 operierten linken Nasenflügel. Ich habe mir in der Apo wieder Schaumstoff zum Abdichten bestellt. Nach 3 Wachstumsspritzen sind meine Leukos auf über 7 hochgeschnellt, so werden auch wieder Makrophagen gebildet und das GcMAF kann wieder wirkungsvoller sein. Über Ukrain insbes. Schöllkraut habe ich mich derart kundig gemacht, daß ich davon Abstand nehme, denn die Dosierung der puren Pflanze könnte mir sehr zum Üblen gereichen. Insofern habe ich mich entschieden und sitze gerade hier mit einem grünen Mixgetränk aus Möhrenkraut, Radieschenkraut und Löwenzahnblüten (auf letzteren sind viel Ameisen abzulesen). Mit einem Kaffeelöffel Honig schmeckt es sogar besser als meine ganzen bisherigen Naturchemos. Der Zahnarzt behandelt mich nicht mehr, die Augenärztin sieht auch keinen Sinn mehr, aber ich leiste mir einen Satz neue Brillen, um wenigstens noch einmal richtigen Durchblick mir zu schaffen. Eine Gleitsicht- eine 2.Lese- und eine Sonnenbrille, nun kann das Jahr schön werden. Auf eine Empfehlung nehme ich jetzt auch noch den Heilpilz Coriolus ein als Kapseln, man sagt ihm Wunder nach. Habe mir auch 4 verschiedene Pilzbrut bestellt und eine Neuzüchtung von Erdbeeren und anderen schönen Pflanzen. Auch wenn es mir schwerfällt und ich mich schon wieder hinlegen muß, so muß ich doch sagen, je mehr Streß ich mir selbst mach mit den vielen Zielen, die nicht enden, weil ich mir immer wieder neue stelle, habe ich wohl auch eine mögliche Ursache geschaffen, warum ich überhaupt noch am Leben bin. Meine Psychologin sagte mir, ich sollte nach Möglichkeit keines meiner Ziele abarbeiten, sondern immer alles offen lassen. Der Hintergrundgedanke dabei ist, einen immer sinnvollen und unabgearbeiteten Zeitabschnitt noch vor sich zu haben, den man vor dem Ende noch schaffen möchte. Als Todkranker sich hinlegen und bedauern lassen, ist sicherlich am einfachsten, aber auch am gefährlichsten. Ich bin schon sehr glücklich, von dem ganzen Morphium losgekommen zu sein, ich vermute, daß meine NEMs und Naturchemos insbesondere mit der von vielen unterschätzte Alpha-Liponsäure eine derartige Gesundung herbeigeführt haben. Durch die Wirbelbrüche bin ich deutlich kleiner geworden und latsche mir nun alle meine Hosenbeine ab, aber vom äußeren her sehe ich fast noch so gesund aus wie auf dem Foto. Niemand sieht mir meine schwere Krankheit an. Nur mein Gang ist mitunter sehr taumelig wegen der Neuroschmerzen in den Füßen.

30.4.14
Die letzten 6 Wochen unter der vielgepriesenen Substanz Pomalyst (USA), Imnovid (DE) Bronchitis, Lungenentzündung, Herpes, Mundschleimhautentzündung auch am Gaumensegel, so daß Schlucken fast unmöglich, Angina, Augenprobleme, stundenlanges Nasenbluten, Nasenlöcher beide innen aufgeplatzt, blau-rot entzündet wie bei einem Säufer die Nase und früh blutige Schrunden. Dazwischen Unkraut ziehen, pflanzen, Werkstatt streichen, meinen helfenden Freund anleiten im Garten, Miezen die Krallen schneiden und Toiletten säubern, saugen, verschwitzte Bettwäsche wechseln, nachts 18Volt 1Std Strom, lesen, neue Bücher studieren, aller 2 Stunden Toilette, Schmerzen überall. Und nun Fremdblut aller 14 Tage GcsF aller 3 Tage (unmittelbar nach dem spritzen steigen die Leukos auf bis zu 15, sinken aber schnell und rapid am 3.Tag schon wieder auf 1,7 ) also eine waschechte Leukopenie und HB und Thro sinkt auch. Und was macht der Krebs unter Pomalyst, er wächst und wächst und wächst, und liegt jetzt wieder bei 86 (manche sind da schon tot). allgemeine Ratlosigkeit, das Mittel schlägt bei mir nicht an. Ich unterhalte mich mit der Ärztin über die weitere Strategie, allein weiß sie auch nicht weiter, ich übernehme also die Verantwortung fast allein für mein weiteres Leben und sage ihr, daß ich es noch einmal mit der Maximaldosis weitermachen will. Ab jetzt nehme ich Dexamethason zusätzlich 4 Tage lang, also auch 4 Tage Zuckerspritzen dazu Wachstums und Makrophagenspritzen und Chemo weiter. Natürlich bin ich entsetzt, aber weitermachen ist Pflicht in diesem großen Theater des Lebens, drum leisten wir uns heute Abend jeder eine halbe Pizza und eine halbe Flasche Rotwein. Wer weiß, ob es mich nächsten Monat noch gibt. Ich will nicht Schwarzmalen, weil ich mein ganzes Leben (nicht nur in der DDR-Zeit) auch nach der Wende in ganz Sachsen einer der größten Leistungserbringer war, also kann ich kämpfen und gebe niemals auf!!!!! Also macht Euch keine Sorgen, ich mir auch nicht, bin nur böse auf die Myelomforschung mit Ihrer offiziellen großen verlogenen Klappe!!!!
Euer Willi, und er fliegt noch, (mit etwas eingetrübtem Blick)

1.5.14
Einfach viele Ziele setzen und morgen wieder. Erreichen kann man ja nur maximal ein sehr kleines, aber dabei blühen schon wieder neue Ideen auf, und liebe XXX, einmal kann man sich das schon leisten, zumal nach so niederschmetternden Aussichten. Im Rotwein liegt nicht nur die sprichwörtliche Wahrheit, sondern auch ein wirksamer Antikrebsstoff. Der hohe Rotweinkonsum der Franzosen wirkt kardioprotektiv, insbesondere eine im Rotwein in hoher Konzentration vorliegende Substanz: das Resveratrol. In 200ml Wein deutlich preisgünstiger und wirksamer als in Kapseln. In dem Sinne: ich bereue nichts, lediglich die Pizza hätte nicht dürfen sein. Mir hat sich leider jetzt erst der Sinn der Kuhl´chen Ernährung aufgeschlossen. Ich werde mich zukünftig auch danach richten, mein Krebs läßt sich nämlich nicht aushungern, wie es Breuß vorhatte! heute kann ich nur wieder von der gesamten Schmerzpalette berichten, aber ich lasse es lieber. Nur ein neuer Schmerz ist dazugekommen beim Aufstehen und Hinsetzen könnt ich plägen. Schmerzen im Mastdarm oder Steiß, ich habe versucht, mich zu entleeren, der Schmerz geht nicht weg. Nun hatte ich gestern Fremdblut, Chemo, die Wachstumsspritze, dann noch Insulin und jetzt jeden Tag Dexa, das alles bringt eben wieder neue Schmerzarten hervor. So, nun will ich wieder über weitere Privatbehandlung nachdenken, Bücher lesen.

5.5.14
Es gibt keinen Schlaf mehr, bekomme nur schwer Luft, kann vor Schmerzen nicht mehr schlucken. Das Gaumensegel und der ganze linke Hals ist wie eine offene Wunde. Das Imnovid ist ein Teufelszeug, gibt einem den letzten Rest, möglicherweise absichtlich. Zerstört den eigenen Rest Immunsystem bzw Knochenmark noch total. Ein wenig kühler Joghurt, das geht gerade noch so, ansonsten nützen die ganzen nächtlichen Halsspülungen mit gutem Zeug gar nichts.

26.5.14
denkt nicht so an mich, denn---mich gibt es bald nicht mehr: -(KH und Klinik lehne ich jedes Mal ab), bin wohl 2x in der Woche bei meiner Ärztin. Der Krebs ist hoch, über 110, so hoch war er noch nie. Sehen ist unscharf, bin wackelig, nur gut, daß der Eßtisch mit der Einbauküche verschraubt ist, konnte mich dadurch doch langsam hochziehen, aber alle Muskeln in Armen und Beinen wollten gar nicht mehr, so war es Freitag und Samstag, meine Ärztin schimpfte sehr, daß ich zu wenig trinke, es könnte auch den Blutwerten nach Nierenversagen sein. Verstopfung (Aussetzen der Peristaltik) durch das Antibrechmittel, über war mir grauenhaft und habe mit den von meiner Frau schnell geholten Unterarmstützen so wahnsinnig gezittert, als wäre ich mit meinen 74kg nicht mehr in der Lage, mich aufrecht zu halten, aber zum brechen muß man ja auf Klo und das möglichst schnell , ich habe das Ondaxentron selbst wieder abgesetzt ab Sonntag und schon geht es mir etwas besser. Heute wollte sie mich noch an den Tropf anschließen wegen Flüssigkeit, aber mein Taxifahrer wartete schon über eine Stunde in der Praxis, also sagte ich ab. Aber ich bekam eine große Flasche Wasser mit, die ich während der Fahrt auf Ihr Geheiß auch austrank. Jeden Tag muß ich 3x Zucker spritzen, Mitternacht ist er immer am höchsten, das kommt vom Prednisolon, sie versucht noch einmal eine Chemo (Melphalan). Selbst traue ich mir nichts mehr dagegen zu sagen, der Krebs will mich übermannen und ich weiß nicht, ob meine vielen Gebete helfen und dieser Healing-Code. Bin auch kaum in der Lage, meine eigenen Chemos zu schlucken wegen der ständigen oralen Entzündungen. Ein Riesenproblem scheint auch zu sein, daß dieser Flüssigkeitskrebs die Körperflüssigkeiten verdickt und chelliert, aber dazu ist noch nichts genaues erforscht, mal soll ich ASS nehmen, mal wieder nicht. Fakt ist, das Abhusten aus den Bronchien scheint stets eine zwingende lebensrettende Aufgabe zu sein und erfordert auch eine spezielle Technik, denn dieser weiße Schleim ist unsagbar zäh und könnte beim wiedereinatmen die Lungenflügel verstopfen. Ich wollte Euch an den ganzen Schmerzen und nun vielleicht am Endstadium nicht teilhaben lassen, zumal ich nun erkennen und zugeben muß, daß diese Art von Krebs (also ein malignes Lymphom , Unterart mult.myelom) nicht mit den komplementären und alternativen Heilmethoden auch in Kombinationen mit der herkömmlichen Medizin nicht zu bezwingen ist, mag man noch so ein Powerman und Positivdenker sein. Ich mache auch weiterhin alles, bis eben nichts mehr geht. Ich habe kaum noch Kraft zum lesen. Ich bitte Euch sehr um Nachsicht, wenn etwas nicht gleich klappt, bei einem Flüssigkeitskrebs ist der ganze Körper metastasisch, da kann man das Leben etwas verlängern, so man Glück hat und tolle Energie und sich nicht unterkriegen lassen will wie ich! Zum Beispiel weiß ich noch, bin ich vor über einem Jahr mit der Liponsäure fast beschimpft worden. Wenn sich jeder mal im stillen Kämmerlein kundig macht und sich eben die Zeit nimmt, kommt man bei natürlich intensiveren Untersuchungen auch zu dem Standpunkt, das die Liponsäure das Vit C und weitere Antioxydantien im Körper wieder regeneriert, so daß sie fast unverbraucht wieder wirksam werden können. Alpha-Liponsäure wirkt also sehr stark antioxidativ. Das heißt, sie hat die Fähigkeit, freie Sauerstoff-Radikale zu binden. Alpha-Liponsäure wirkt selbst als so genanntes Antioxidans und kann zudem die Konzentration von im Körper vorhandenen Antioxidantien (wie dem Stoff Glutathion) erhöhen. Durch Verringerung der Konzentration an freien Radikalen im Körper wird weiteren Nervenschädigungen vorgebeugt. Die Funktion der Nerven und die Reizweiterleitung werden normalisiert. Dies war auch mein Ziel, weil ich seit Mai 2012 an unsagbaren Multineuropathien in Füßen und Händen leide, durch die vielen anfänglichen Ami-Chemos, die sonst nichts brachten. Diese Neuropatien hindern mich zwar noch, aber ich brauch längst kein Opiat deswegen, nur immer in der ersten Nacht, wenn eine neue Chemo oder ein andere Substanz beginnt. Nun habe ich wieder viel geschrieben und mit tun die Wirbel und der rechte Rippenbogen sehr weh. Eigentlich wollte ich nur eine Apobestellung über Indianertee, Limptar und Umckaloabo auslösen. Ich hoffe, daß Euch meine Zeilen bei unversehrter und noch guter Gesundheit erreichen. Mein Herz schlägt schon Wochen im Dauergallopp, immer auch über hundert bis 110, ist wohl klar, wenn der Körper so geschunden wird. Würde ich aber nicht tun, wäre ich ohne Widerspruch längst unter der Erde. Ach so, ich habe noch für ein viertel Jahr GcMaF mir schicken lassen, und bat meine Ärztin wieder um Wachstumsspritzen für Leukozyten, aber sie war nicht sehr begeistert, den letzten Rest Knochenmark so auszureizen. Ist ja auch eine Frage der Kosten, aber so schaffen wir vielleicht noch 3 Monate.

28.5.14
Es ist schon ein tolles Gefühl, daß ich durch meine Selbstversuche mit 70Jahren anderen Mitleidenden ein Leuchtturm sein kann. Krebs ist nicht ein unbedingtes Todesurteil, wenn man sich dem stellt und bereit ist zu kämpfen, um des Lebens willen. "Ich muß deshalb 2 unschlagbare Kombinationen und Erfahrungen von mir gleich weitergeben, nachdem ich dachte, es ist schon alles verloren" Nein, aufgeben tu ich nicht, ich kämpfe schon weiter, auch wenn die Bedingungen sehr unfair gegen mich laufen. Ich schrieb gerade erst, wie schlecht es mir geht, eigentlich ging es mir noch viel mieser, aber heute lockerte sich der Nebel etwas auf, ich war wieder in der Therapie, bekam einen Liter rotes Blut und die Ärztin hatte meinen Krebswert, es ist überraschend von 110 am 22.5 auf 71,9 am 26.5. gefallen. Mögliche Ursache: die Kombinationen Melphalan, Prednisolon und meine Kurkumachemo, Melphalan nehme ich erst seit 23.05. und auch Prednisolon weiter für 10 Tage, auch möglich, daß das Filgrastim 2x die Woche mit dem GcMAF 1x die Woche unterstützend eingegriffen hat, dazu Flor-Essence und hochstabiles Glutathion aus USA sowie 20.000IE Vit D³. auch mein vergangenes 7tägiges Eingreifen mit der Pelargonienwurzel könnte diese Absenkung gebracht haben. Auf jeden Fall sehen meine Nierenwerte heute besser aus und die Vergiftungserscheinungen von Wochenende kann ich jetzt in den Schieber"nicht entsorgte abgestorbene Krebszellen" packen. meine schwere Verstopfung hat sich heute endgültig gelöst von blutenden After hin endlich wieder zum weichen Durchplumps, so ist es mir lieber und die Darmsepsis ist keine Gefahr mehr. Seit dem Darmverschluß in 4/2012 in der Uniklinik ist mein Dünndarm sehr empfindlich. Übrigens kann auch mithelfen mein täglich gegessenes Rhabarberkompott, es wird gleich mit reichlich Soda aufgeschäumt gekocht und gibt damit Sauerstoff in die Körperzellen, was die Krebszellen gar nicht mögen, außerdem kommt damit auch die Peristaltik in Schwung, auch muß ich mit einem Joghurt dazu die Oxalsäure von den Nieren abhalten. meine Frau sagte, ich sehe heute wieder richtig gut aus gegenüber dem Wochenende, wo sie nur noch weinte. So schnell ändert sich die Sachlage, wie gesagt: Messers Schneide, wer nicht zu balancieren versteht, fällt unsagbar tief und dann für immer. Sind das nicht wieder so unverhofft gute Nachrichten??? Also ich nehm das Umckaloabo jetzt auch weiter nebst ACC600.

1.6.14
Ist nicht alles o.k., auf dem Mageneingang sitzt ein brennender schmerzender Kloß, normales Essen ist seit gestern nicht mehr möglich. Nehme schon seit Wochen Tabletten und Aluminiumgel - ohne Besserung. Meine heutige Speise 5 Zwiebäckchen mit Kamillentee. Habe also gestern und heute nur im Bett gelegen, Curcumachemo kann ich auch nicht nehmen, aber vorhin bin ich auf Gastrobamat gekommen, vielleicht hilft dieses.

6.6.14
Tanz auf dem Vulkan Nichts hilft, Zwiebäckchen und Tee wieder rausgek..., nachts Erstickungsanfälle, Husten so stark, daß ich brechen muß, Türen voll, Teppich voll. Eigentlich kann ich seit Samstag früh gar nichts mehr essen, Tee schlucken wird auch zur Qual, so schwer entzündet ist der Magenpförtner. Mag mir gar nicht vorstellen, wie es da drin aussieht, Durchfall ist gleich Wasser. Da ich nichts zu mir nehmen kann, verlier ich täglich ein Pfund an Gewicht (jetzt 72kg). Schmerzen innerhalb beider Nasenlöcher, sind von innen her wie zerfressen die Schleimhäute, auch von Darm und Blase --- also beim Aufstehen und Hinsetzen starke Schmerzen. Die Krebsschmerzen im Rücken brennen und nesteln mich bald wahnsinnig. Die Bronchien, die Lunge linke Seite schmerzt beim hinlegen, drehen wieder eine Qual. Mittwochabend das erste Feste gegessen, Hühnersuppe, beim Eindringen des Bissens in den Magen jedes Mal enorme Schmerzen, so daß ich stöhne und Gesicht verziehe. Donnerstag das erste Mittagessen kpl aufgegessen (auch noch Schmerzen), heute am Freitag endlich ordentlich gefrühstückt, 1Suppe, Rhabarberkompott, 1 Scheibe Mettwurstbrot, Erdbeeren und damit kann ich jetzt endlich schreiben, es geht wieder aufwärts. Also kam das Sterbensgefühl von der Melphalan/Predni-Chemo. Zwischenrein mußte ich fast tgl in die Praxis und bekam dort Infusionen literweise und Filgrastim-Wachstumsspritzen tägl., weil Leukos waren bei nur 0,7, am Mittwoch auch wieder 2x Blut, Trombos sind bei 63 so niedrig wie noch nie, durch die Schleimhäute der Nase zeigt sich leise Blut, sie laufen auch ständig. Trotzdem widerstehe ich diesem heimtückischen Krebs entgegen aller Logik schon 29 Monate! Nun denke ich, daß ich mit Euch gemeinsam wieder auf schöne Pfingstfeiertage hoffen kann und einer besseren Zukunft entgegensehe. Auf jeden Fall stehe ich auf und bewege mich.

10.6.14
Nun wieder mal das Kürzeste von mir, brauche schon wieder Blut, jetzt jede Woche, trotzdem werden die Werte immer schlechter, so sind die Thrombozyten jetzt nur noch 60, also auch hier Alarmstufe ROT. Heute fragte mich die Ärztin, ob ich Hilfe brauch, ob der Hausarzt käme, sie könnte ja nachts nicht kommen (weil ich wohl das Krankenhaus verweigere). Den Hausarzt können wir in der Pfeife rauchen, auf den werde ich nicht bauen und überhaupt habe ich nachts meine liebe schneeweiße Mieze auf meinem Bett oder daneben im Stuhl, da bin ich nicht allein!!! Sie wollte, daß ich nachts vom Brücken-Team betreut werde, warum?, ich weiß es nicht. Dies ist so eine Art Sterbehilfe, ich habe es natürlich abgelehnt, ich mag so was nicht, jedenfalls jetzt noch nicht. Aber der Krebs ist wieder hoch, an die hundert, man weiß nicht, ob mein Kampf nun noch irgendwelchen Erfolg hat. Und Lunge und Bronchien haben auch gelitten, es ist alles schon chronisch, aber ich lasse nichts mehr untersuchen, es hat ja doch keinen Sinn und Antibiotika vertrage ich nicht mehr. Ich habe dann unter großen Rückenschmerzen ein paar Tomatenpflanzen eingesetzt und herrliche Erdbeeren gepflückt. Wir haben soviel, die kann ich gar nicht alle pflücken. Euer Willi (hinkend)

28.6.14
- - - grauenhafte Tage - - -
Mein ständiges Husten störte einen Arzt und er verschrieb mir Tryasol mit Kodein (meine Ärztin hatte den Tag frei). Als ich dies Zeug ein paar Tage nach Vorschrift eingenommen hatte, stellte sich vor 2 Wochen eine Verstopfung ein. Beim Stuhlgang riß mir der Mastdarm 2 Tage lang schmerzhaft ein und das frische rote Blut gab mir schon zu denken. So etwas sollte ich seit über 2 Jahren vermeiden. Am dritten Tag darauf bekam ich an die 40 Fieber und früh schon Schüttelfrost. Irgendwie kam ich wieder ins Bett, muß aber dann auf den Fußboden gefallen sein und lag im Koma. Ich weiß nur, daß gegen 17Uhr ein Notarzt sagte, jetzt kommt er wieder, eine Schwester entleerte eine Plastikflasche 0,5l und Schmerzmittel oder Fiebermittel intravenös. Mit dem Krankentransport waren wohl 5 Personen an meinem Bett und sprachen was von Sepsis. Sie wollten mich in ein Krankenhaus mitnehmen. Nur gut, daß ich wieder zu Bewußtsein kam, so konnte ich dieser Sache entgehen. Also nahm ich ab sofort für 10 Tage das Antibiotikum Avalox für die Lunge. Am nächsten Tag war das Fieber wieder sehr hoch und ich konnte mich nicht mehr hochstemmen, wenn ich einmal auf dem Fußboden lag, am dritten Tag das gleiche, nur das es im Tomatenhaus passierte, und ich versuchte hinauszurobben, um mich an einem zum Glück vollen 20l Baueimer hochzustemmen. Die Knie sind jetzt 14 Tage später noch zerschunden, es heilt ja nichts bei mir. Der Mund ist außen und innen zerschunden und wund, so dass ich auf meine Curcuma-Chemo verzichten muß. Am 4.Tag bekam ich ein Pflegebett, ich mach das Gitter zwar nicht hoch, denn ich muß ja schnell mal auf den Toilettenstuhl, aber das Bett ist insgesamt breiter, da ist es mit dem hinausfallen nicht mehr so akut. Windeln mag ich nicht, man schwitzt ungeheuer darin. Von dem Brückenteam hat man keine wirkliche Hilfe, wenn man am Leben bleiben will. Sie nehmen zwar Blut ab, aber ehe das dann ins Labor kommt und ausgewertet wird, vergehen ein paar Tage. Und was nützt mir das zu wissen, daß ich 4,8 habe, wenn mir so langsam der Sauerstoff alle geht. So habe ich am Freitag dort angerufen, wenn sie denn wieder mal Zeit haben, also erst am Dienstag. Ich fragte, ob sie Blut mitbringen. Die Antwort, das dürfen sie nicht. So habe ich mich übers Wochenende entschieden, am Montag früh (ich bin nicht transportfähig) ein Taxi zu rufen und in meine Ambulanz zu fahren. Der Überraschungseffekt war großartig, ich wurde ganz liebevoll empfangen, bekam gleich einen ganzen Liter Wässerung, am Dienstag Blut und auch am Freitag Blut. Nur leider bin ich mit dem Pflegebett, mit dem Galgen nicht klar gekommen. Am Mittwoch muß ich so gerupst haben, daß eine linke untere Rippe gebrochen ist, und nun auch das Luftholen eine sehr schmerzhafte schwierige Angelegenheit wurde. Meine Ärztin testete gleich intravenös verschieden Schmerzmittel am Donnerstag, es half nichts, OPC, Dexa und Morphin. So haben wir am Freitag eine gemeinsame Strategie entwickelt, daß ich früh und abends das Opiat Palexia (macht Durchfall) sowie auch Sevredol (macht Verstopfung) einnehme, um gleichmäßig schmerzfrei zu werden. Nur im Moment habe ich Verstopfung und muß nun mit Movicol und Milchzucker und Rizinus zirkeln, daß ich den Stuhlgang erst mal hinbekomme. Zunächst dachte ich, das Ende ist nahe, aber heute konnte ich schon wieder etwas Unkraut ziehen. Und mir das Ziel stellen, Weihnachten noch zu erleben. Der Krebs ist schon wieder erbarmungslos bei 103, also Gcsf und GcMaf, so dass ich nicht von der Messers Schneide abrutsche!!!! von Euerm Willi

Dies war die letzte Nachricht von Willi und er hat sich bis heute (20.10.14) nicht mehr gemeldet. Ich hoffe Willis Weggehen war nicht zu schmerzhaft für ihn.
Wilfried
WISO
 
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Registriert: Sa 28. Jun 2014, 18:51

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