Jeder soll seinen Weg suchen dürfen

Da sich sehr viele Fragen aus verschiedenen Bereichen um Krebs drehen wurde dieses separate Forum eingerichtet

Jeder soll seinen Weg suchen dürfen

Beitragvon Susi Sorglos » Sa 21. Jun 2014, 18:36

Ich habe zwar keinen Krebs, habe mich aber schon ausführlich mit diesem Thema beschäftigt.

Wenn man liest dass jedes zweite heute geborene Kind in seinem Leben die "Diagnose Krebs" bekommen wird so meine ich sollte man sich mit der Thematik unbedingt beschäftigen.

Ich bin weder für noch gegen konventionelle Therapien und dasselbige gilt für alle nicht-konventionellen Krebstherapien.
Ich bin aber dagegen wen jemand nur in eine Chemo einwilligt weil dies vielleicht der erste Satz des untersuchenden Arztes ist: "Sie brauchen eine Chemo sonst werden Sie sterben!" Krebspatienten wird immer gesagt, dass sie keine Zeit mehr zu verschwenden haben. Dies mag in einigen wenigen Fällen wahr sein, doch 99 % aller Krebspatienten haben genügend Zeit um sich zu informieren. Sich die Zeit zum überlegen zu nehmen halte ich für sehr wichtig, es geht schliesslich um ein Leben!

Es ist eigentlich Schändlich, dass in den letzten Jahren die so genannte “palliative” (lindernde, nicht auf Heilung gerichtete) Therapie immer mehr im Vordergrund vieler Behandlungen steht. Und dies nur weil Patienten wie Ärzte oft nicht an die Heilbarkeit von immer wieder aufkommenden Tumoren glauben. Ich bin der Meinung, dass eine Heilung in JEDEM Stadium möglich ist. Dies wird von vielen Ärzten dann gerne Spontanheilung (Spontanremission) genannt, was absoluter Unsinn ist.
Nicht alle Menschen lassen sich von einer Chemotherapie oder sonstigen konventionellen Therapien überzeugen und genesen dennoch (Spontanheilung). Viele Ärzte wollen sich mit diesem Thema nicht auseinandersetzen und haben demzufolge das Wort Spontanheilung erfunden. So muss man sich keine unangenehmen Fragen nach dem "WARUM" gefallen lassen.

Es gibt in der konventionellen Therapie sehr unterschiedliche Ansätze. Dies geht über die Chirurgie bei Krebs, Chemotherapien, Bestrahlungen, Hormontherapien, Hyperthermien, Zytokintherapien, dendritische Zellen bzw. Tumorimpfungen aller Art und die Verheissungen der Gentherapie. Die Pharmaindustrie postuliert seit Jahrzehnten "Durchbruch bei der Krebsbekämpfung" oder Ähnliches. Tatsächlich hat sich an der 5-jährigen Überlebensquote von Chemopatienten aber nichts getan (2-3%).
Tatsache ist, dass alles Geld nur in die konventionelle, nicht in die alternative Krebsforschung fliesst, da es nur hier wirklich Geld zu verdienen gibt und man nur hier Karriere machen kann. Jeder Mensch der etwas anderes behauptet verschliesst sich entweder den medizinischen Tatsachen oder aber kennt sich nicht besonders in dem aus, was weltweit in der Onkologie passiert.

Natürlich bin ich jetzt nicht gegen die Schulmedizin für Krebskranke! Viele Schulmediziner können sehr gut helfen. Aber Krebskranke geraten leider viel zu oft und viel zu schnell in einen Abhängigkeitsstrudel aus dem sie nicht mehr herauskommen. Wenn man berücksichtigt dass z.B. die meisten Brustenfernungen bei Frauen innerhalb von 8 Tagen nach der Diagnose durchgeführt werden sollte einen das schon nachdenklich machen. Wenn man sich jetzt auch noch versucht vorzustellen, wie viele Fehldiagnosen jeden Tag getroffen werden kann einen das noch nachdenklicher machen. Ich selbst habe persönlich eine solche "Spontanheilung" miterlebt: Patientin im fortgeschrittenen Alter ertastet einen etwa 1,7cm x 2,9cm grossen Knoten in der linken Brust. Nach der Untersuchung stand fest - agressiver Brustkrebs. Die Frau am Boden zerstört, in Tränen aufgelöst, allem bereitwillig folgend was ein Arzt sagt. Der empfahl natürlich das volle SSC-Programm (Strahl-Stahl-Chemo). Die Ärzte liessen sich überreden noch drei Monate mit der Behandlung zu warten. Die Patientin war so verzweifelt dass sie sich sogar die ganze Brust abnehmen lassen wollte, mit dem Tenor: "Am besten alles wegschneiden dann bin ich das alles los!" Die Patientin bekam dann die Heilpilzmischung MAICOPAN 3x4 Kapseln/tgl. sozusagen "verordnet" (natürlich nicht von einem Arzt). Nach drei Monaten gabs eine Kontrolluntersuchung bei der die Ärzte nicht schlecht staunten. Der Krebsknoten war um 50% geschrumpft. Nun rieten sie nicht mehr zur Therapie, sondern zur weiteren Beobachtung. Die darauf folgende Untersuchung, einige Monate später, zeigte eine vollständige "Spontanheilung" unter gehörigem Beifall der Ärzteschaft. Keiner der Ärzte wollte wissen ob die Patientin etwas an ihrem Leben oder an ihrer Ernährung oder sonst etwas geändert hatte. Wichtig war - SPONTANHEILUNG.

Es gibt für Krebs-Betroffene viele Informationsgebiete. Nicht jede Therapie hilft bei jedem Krebs oder bei jeder Krebsform. Ich habe mal ein paar der mir bekannten Themengebiete zusammegetragen. Über einige kann ich leider gar nichts berichten, ich weiss nur dass es sie gibt. Mit Heilpilzen und einigen anderen Dingen kenne ich mich als Mykotherapeutin und NatureDoc allerdings sehr gut aus. Der Interessent kann ja gerne mal nach dem einen oder anderen Konzept googeln:
• Heilpilze
• DCA (Dichloracetat), (Anfangsdosis 12,5mg/kg KG 2 x täglich, nach 1 Monat Steigerung auf 2 x 25mg/kg KG täglich)
• MMS
• MSM
• RMS (Rechtsdrehende Milchsäure)
• Öl-Eiweiß-Kost nach J. v. Budewig
• Aquatilis Therapie in Holland
• Pap-Imi Therapie von Prof. Pappas in Athen
• Hyperthermie
• Gerson Therapie
• Galvano Therapie (Bio-Elektro-Therapie)
• Transferfaktoren / Dr. Pizza Italien
• Alloplant Therapie in Russland
• DiBella Therapie in Italien
• Dries Kost
• Govallos VG 1000 in Russland
• Hulda Clark
• Iscador
• Hoxsey Therapie in Mexiko
• Dr. Klehrs Eigenbluttherapie
• Dr. Klemkes Tumosteron
• Livingston Therapie in den USA
• Makrobiotische Ernährung
• Moermann Kost
• Naessens 714X in Kanada
• Tallberg Therapie in Finland
• Dr. Frydas Adrenalin Therapie
• Systemische Krebs-Mehrschritt-Therapie (sKMT)
• Sauerstoff- und Ozontherapien
• Revici Therapie in den USA
• Stockholm Protokoll
• Ukrain
• Galavit
• Hackethals Buserelin
• Fötale Zelltherapien in China, Ukraine und Thailand
• Carnivora Therapie von Dr. Helmut Keller
• Cell Specific Cancer Therapy / Santo Domingo
• Harnstoff & Kreatin Krebstherapie
• Laetril
• Essiac
• IHT / Mexiko
• MSO
• DHEA
• Melatonin
• Chapparal
• Lapacho
• organisches Germanium
• IP6
• I3C
• Manju „EM-X“ nach Dr. Shigeru Tanaka
• MGN3
• Boswelliasäure
• MTH 68
• TriButyrat
• Reduziertes L-Glutathion
• Cellsymbiose Therapie nach Dr. Kremer
• Microhydrin
• Megamin
• Tavarlin Kost nach Dr. Coy

Welche Therapie wem helfen kann steht ausser Frage, die Frage ist vielmehr "Will ich dass mir geholfen wird oder soll alles der Arzt regeln?"
Natürlich kosten Thearpien Geld, hier gilt es abzuwägen was mir mein Leben wert ist und wieviel von meinem Geld ich mitnehmen kann!

Alleine die drei folgenden Punkte sollten im Vordergrund stehen:
1. Was hilft den betroffenen Menschen zu heilen
2. Was trägt zu einer Verbesserung seiner Lebensqualität bei
3. Was hilft dem betroffenen Menschen sein Leben zu verlängern


Susi
Wer einmal - nur einmal - über den Tellerrand hinausgeschaut und Möglichkeiten erkannt hat wird sich nie wieder im Leben kleinducken. ;-)
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Re: Jeder soll seinen Weg suchen dürfen

Beitragvon GoBo » So 22. Jun 2014, 15:18

Also mal ganz ehrlich, wer schon mal einen Krebspatienten unter seiner Chemotherapie leiden gesehen hat würde auch erst mal schauen ob es nicht mit natürlichen Mitteln (ich hasse das Wort Alternativ) auch geht. Mein Nachbar bekam über einen Zeitraum von zwei Jahren eine Chemo nach der anderen. Zwischendurch hat er immer mal wieder natürliche Mittel und Wege gesucht. Jedesmal wenn ihn die Chemo platt gemacht hatte hat er seinen geschundenen Körper mit Naturmitteln wieder aufgebaut. Wenn es ihm mal wieder schlecht ging und die Blutwerte zu bedenklich waren wurde vom Arzt die nächste Chemo abgesagt. In dem Fall hat er sich mit den verschiedensten natürlichen Mitteln wieder hochgepäppelt, nur damit der Arzt dann die Chemo geben konnte. Ein irres Spiel mit der Gesundheit. Das ging so immer hin und her. Was die Chemo kaputt gemacht hatte hat er anschließend mit Hilfe der Natur wieder hochgepäppelt. Im Endeffekt haben die Chemos gewonnen. Er ist unter großen Schmerzen gestorben - trotz Morphium.
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Re: Jeder soll seinen Weg suchen dürfen

Beitragvon Marlene » Di 22. Jul 2014, 20:59

@GoBo

Das tut mir sehr Leid um Deinen Freund. Ich denke auch daß Chemo etc. der letzte Ausweg darstellen sollte. Klar gibt es z.B. auch Krebs bei Kindern. Da liegt das Problem aber viel früher, bei den Eltern oder sogar Ureltern. In solchen Fällen kann die Natur wahrscheinlich in kurzer Zeit nichts mehr richten. Ich für mich würde auch als erstes mal die natürlichen Möglichkeiten ausschöpfen. Wenn dann nichts mehr geht würde ich mir denke ich mal nicht mehr überlegen ob mir einige Monate mehr der Verlust an Lebensqualität wert wäre. Ich würde glaube ich dann jeden Strohhalm versuchen zu ergreifen. Der Überlebenswille ist da bestimmt stärker. Es ist sehr schwer sich in die Situation einer Betroffenen versetzen zu wollen. Ich kenne auch Leute die trotz oder durch die Chemo gestorben sind. Ich kenne aber auch Leute die die Chemo überlebt haben und das schon lange.
Ganzganz Wichtig finde ich daß man sich nicht gleich verrückt machen läßt. Erst einmal überlegen, erst mal Meinungen einholen, dann nochmal überlegen und dann eine Entscheidung fällen. Bei den Überlegungen müssen meiner Meinung nach beide Seite zu Wort kommen. Die Seite der Schul- und die Seite der Alternativmedizin.
Wenn ich dann meine Entscheidung gefällt habe dann ist es MEINE Entscheidung.
Du kannst nur einmal in Deinem "Haus Körper" wohnen. Ist es kaputt oder zugemüllt so kannst Du nicht einfach in ein anderes Haus umziehen.
Geh mit ihm unter oder halte es immer gut in Schuß und sauber. Du alleine hast die Wahl!
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Re: Jeder soll seinen Weg suchen dürfen

Beitragvon WISO » Fr 25. Jul 2014, 11:31

Ist ja ne ganz interessante Auflistung von möglichen Krebstherapien. Da sag noch einer die Natur hat nichts zu bieten. Gut daß es diese Auflistung hier im Forum gibt, so kann sich jeder selbst sein Bild machen und Entscheidungen treffen. Nicht daß ers nicht gewußt hätte...
wilfried
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Re: Jeder soll seinen Weg suchen dürfen

Beitragvon Paul » Mi 27. Aug 2014, 14:37

Es freut mich sehr als indirekt Betroffener in diesem Forum sein zu dürfen. Das vorher Geschriebene ist genau das was ich sage. Es gibt nie nur einen einzigen Weg. Aber die Qual der Wahl ist auch entsprechend groß. Danke für diese Informationen. Sie geben mir wieder etwas Hoffnung doch alles richtig zu machen.
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