Adenokarzinom der Lunge, Stadium IV

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Adenokarzinom der Lunge, Stadium IV

Beitragvon Lisa » Mi 13. Jul 2016, 10:39

Liebe Leser,
ich bin die Lisa, 51 Jahre alt und bekam im Januar o.g. Diagnose. Jeder meiner Ärzte sagte sofort OP, Bestrahlung, Chemo. Mit dem OP konnte ich mich anfreunden. Also den Termin ausgemacht und irgendwann danach zum Glück wieder wach geworden. Dann kam der Schreck, im Grunde hatten sie mich nur Auf,- und wieder Zu gemacht. Der Tumor ist inoperabel, da er das gesamte Mediastinum und die Vena Cava Superior befallen hat. Meine Hoffnung löste sich schnell auf. Nach einigen Tagen siegte mein Kampfgeist. Ich war nur am lesen und entschied mich für eine alternative Therapie. Vitamin B17 und GCMAF. Dies konnte ich bei einem Onkologen in Darmstadt machen. Nach kurzer Zeit bekam ich grausame Rückenschmerzen, so dass aufstehen oder laufen kaum mehr möglich war. Die Ärzte diagnostizierten einen Bandscheibenvorfall im Bereich LWK2 und LWK 3. Mit starken Schmerzmitteln wurde ich nach Hause geschickt. 8 Wochen später war es noch nicht besser. Mein Gefühl sagte mir, es ist kein Bandscheibenvorfall. Ich drängte auf ein erneutes MRT. Dort wurde dann festgestellt, dass sich an LWK 2 und LWK 3 Metastasen gebildet hatten. Wie schon vorher bei der Operation haben sich die Ärzte geirrt. Es hieß nämlich, der Tumor ist 3mal 4 cm groß. Da haben die gesamten bildgebenden Verfahren versagt.
Inzwischen hat sich eine neue Metastase am BWK 12 gebildet.

Nach diesem erneuten Rückschlag sprach ich mit meinem behandelnden Arzt in Darmstadt. Er meinte, um nicht einen Wirbelbruch zu riskieren, solle ich besser die Bestrahlungen machen. Dies tat ich auch! Leider hatte ich eure Seite bis dahin noch nicht gefunden, sonst hätte ich mir das sicher erspart. Bereits nach der 1. Bestrahlung begann die Übelkeit, kein Essen blieb mehr drin. Es wurde so dramatisch, auch mit den Schmerzen, dass ich für länger als 4 Wochen ins Krankenhaus musste. Es war die pure Hölle! Noch niemals zuvor habe ich in kurzer Zeit so viele Menschen gesehen, die qualvoll starben. Ich glaube, in dieser Zeit habe ich das Beten gelernt. Mein einziger Wunsch war es, lebend das Krankenhaus zu verlassen.

Jetzt bin ich seit gut 1 Woche zu Hause. Über Nacht bekomme ich Flüssignahrung über den Port, habe trotzdem wieder 1kg abgenommen. Trinken geht in Maßen, Essen immer noch nicht. Nehme jetzt den 2. Tag Okoubaka Urtinktur. Bis jetzt hat sich noch keine Änderung eingestellt. Ich hoffe, dass diese noch kommt.

Habe bei euch viel über Borax gelesen und werde das jetzt ausprobieren. Ich bin für jeden Hinweis, den ihr mir geben könnt dankbar. Fühl mich im Moment recht alleine und ratlos, denke aber nicht im geringsten daran aufzugeben. Die B17 Therapie und das GCMAF mach ich weiter.

Ich wünsch Allen einen schönen Tag und schick einen lieben Gruß
lisa
Lisa
 
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Re: Adenokarzinom der Lunge, Stadium IV

Beitragvon Correon » Fr 16. Sep 2016, 05:16

Liebe Lisa
die Krebszellen ernähren sich von Zucker. Von verschiedenen Seiten habe ich gehört, dass das konsequente Weglassen von Zucker und Kohlenhydraten (also kein Brot, keine Kartoffeln usw.) geholfen hat.
Ich wünsche dir viel Erfolg.

Viele Grüße
Detlef
Correon
 
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Re: Adenokarzinom der Lunge, Stadium IV

Beitragvon Susi Sorglos » So 6. Nov 2016, 15:07

Meiner Meinung nach müsste man da mit Heilpilzen ran gehen. Borax höchstens begleitend, da es zu lange braucht und der Krankheitsfortschritt zu deutlich ist. Ich würde mich sehr freuen wenn dir die Informationen hier helfen können, den Weg gehen mußt du aber alleine.
Wer einmal - nur einmal - über den Tellerrand hinausgeschaut und Möglichkeiten erkannt hat wird sich nie wieder im Leben kleinducken. ;-)
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